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DOI 10.1055/s-00000065

Die Rehabilitation

In dieser Ausgabe:

Ukrainekrise: Zur Lage und Versorgung von Menschen mit Behinderungen

Seit Ausbruch des militärischen Konflikts in der Ukraine am 24. Februar 2022 sind mit Stand 19. April ca. 5 Millionen der 44 Mio. Einwohner des Landes in das Ausland geflüchtet. Die Hälfte von ihnen sind nach Angaben von UNHCR und UNICEF Kinder. Der weitaus größte Teil der Geflüchteten – ca. 2,8 Mio. Menschen (Stand: 19.04.) wurde in Polen aufgenommen. Nach Angaben des Bundesministeriums des Innern und für Heimat sind bis 20. April über 360 000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland ...

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Behindertenbeauftragter stellt aktuelle Arbeitsschwerpunkte vor

Anfang Februar 2022 hat Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Themen vorgestellt, die er in der neuen Wahlperiode des Deutschen Bundestags prioritär bearbeiten möchte. Er machte dabei deutlich, dass er Politik für Menschen mit Behinderungen als Querschnittsaufgabe betrachtet, die alle Lebensfelder und Lebensphasen und damit alle Ressorts betrifft. Zu sechs Themenfeldern – Wohnen, Mobilität, Gesundheit, Familien mit chronisch kranken...

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Weniger Kinder- und Jugendreha im ersten Pandemiejahr

Eine kürzlich im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichte Kurzmitteilung berichtet über den Rückgang medizinischer Rehabilitationen für Kinder und Jugendliche im ersten Jahr der COVID-19-Pandemie. In ihren Analysen verglichen die Forschenden Daten der Deutschen Rentenversicherung zu abgeschlossenen Maßnahmen der Kinder- und Jugendrehabilitation aus den Jahren 2019 und 2020. Den Gesamtrückgang beziffern die Autoren auf 32,1%. Regionale Analysen zeigten einen stärkeren Rückgang der Inanspruchnahme in ...

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Krankenhausbehandlungen 2021 weiterhin gefallen

Laut einer aktuellen Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zum Erscheinen des Krankenhaus-Reports 2022 sind die Fallzahlen in deutschen Krankenhäusern im Jahr 2021 in etwa auf dem Niveau des ersten Pandemiejahrs geblieben. So lag bei somatischen Fällen der Rückgang 2021 gegenüber 2019 bei 14%; 2020 waren es 13% gegenüber 2019. Als weiterhin beunruhigend schildert das Institut die gesunkenen Zahlen im Bereich der Notfallversorgung: Bei der Diagnose Herzinfarkt gingen die Beha...

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Abhängigkeitskranke: Eingliederung in Arbeit in der Adaptionsbehandlung

Ein aktueller Beitrag im Fachportal zu Sucht und sozialen Fragen „Konturen“ befasst sich mit der Adaptionsbehandlung (Phase II der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker). In dieser letzten Phase der stationären medizinischen Rehabilitation von Abhängigkeitskranken sollen die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit Leistungen zur Eingliederung in Arbeit bei ihrer beruflichen (Re-)Integration und einer eigenverantwortlichen Lebensführung unterstützt werden. Der Autor Peter Schay stell...

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Angsterkrankungen in der Rehabilitation

Angststörungen gehören zu den häufigsten und sozialmedizinisch relevantesten psychischen Erkrankungen. Die richtige Diagnose und die Einleitung einer angemessenen Therapie sind von größter Bedeutung für die Prognose der Patienten:innen und für die Sicherung ihrer sozialen und beruflichen Teilhabe. Dieser Artikel soll daher einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Angststörungen geben, die für die Rehabilitation relevant sind.

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Seltenes Schnapp-Phänomen in der proximalen ischiocruralen Muskulatur einer 62-jährigen Pflegekraft

Schnappende oder springende Phänomene im Hüftbereich werden durch verschiedene angeborene oder erworbene biomechanische Störungen hervorgerufen. Der Begriff „Schnappende Hüfte“ ist etabliert und bezieht sich allerdings auf Störungen an der lateralen oder ventralen Hüfte. Eine dorsal in der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur lokalisierte Störung ist höchst selten. Für die betroffene Patientin ergaben sich auch sozialmedizinische Konsequenzen.

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Bedeutung der Herzangst für den psychologischen Betreuungsbedarf und die subjektive Erwerbsprognose – Hinweise aus der stationären kardiologischen Rehabilitation

Hintergrund In der stationären kardiologischen Rehabilitation werden Patienten idealerweise nach psychosozialen Risikofaktoren gescreent und psychologisch betreut. Herzbezogene Ängste bei kardiologischen Erkrankungen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und sowohl die Prognose des Krankheitsverlaufs als auch die soziale und berufliche Teilhabe beeinflussen. Aufgrund der Diskrepanz zwischen der, in der Literatur berichteten, Prävalenz der Herzangst und dem, durch die Patienten in de...

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Prädiktoren für die Inanspruchnahme unterschiedlicher Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Ein Vergleich von Integrationsmaßnahmen, Teilqualifizierungen und Vollausbildungen

Ziel der Studie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind ein wesentlicher Bestandteil der rehabilitativen Maßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung und sind immer dann indiziert, wenn gesundheitsbedingte Einschränkungen die Erwerbsfähigkeit bedrohen. Es gibt verschiedene Arten von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, die sich hinsichtlich Inhaltes, Struktur, Dauer, Betreuungsintensität und Kosten voneinander unterscheiden. Ziel der Studie war es, Merkmale von Rehabilitanden zu identif...

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COVID-19 – Arbeitsfähigkeit und Fehlzeiten bei Beschäftigten im Gesundheitswesen

Beschäftigte im Gesundheitswesen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko. Das gilt vor allem für pandemische Situationen, wie beispielsweise die Schweinegrippe oder die H1N1-Influenza in den Jahren 2009 und 2010 gezeigt hat1. Für die COVID-19-Pandemie gibt es mittlerweile zahlreiche Publikationen, die ein erhöhtes Infektionsrisiko für Beschäftigte im Gesundheitswesen belegen. In Norditalien, das besonders stark von der ersten Welle betroffen war, betrug die Seroprävalenz bei hoch exponierten Beschäf...

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