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DOI 10.1055/s-00000065

Die Rehabilitation

In dieser Ausgabe:

DRV weist Beschäftigungseffekte der Reha der Rentenversicherung nach

Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) hat im Oktober 2025 eine empirische Analyse veröffentlicht, die nach eigenen Angaben erstmalig den volkswirtschaftlichen Nutzen von Rehabilitationsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Rentenversicherung auf der Basis bundesweit repräsentativer Daten belegt. Ein 2024 aktualisiertes Gutachten der Prognos AG aus 2009, dessen Modellierung auf einer systematischen Literaturrecherche und qualitativen Befragungsdaten der DRV sowie Expertenschätzungen beruhte...

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Aktion Mensch: Teilhabe am Arbeitsmarkt erneut verschlechtert

Die Aktion Mensch sieht die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsmarkt in einer tiefen Krise. In ihrem neuesten Inklusionsbarometer Arbeit 2025, das sie in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt hat, kommt die Sozialorganisation zu wenig ermutigenden Ergebnissen: Dem 30-seitigen Bericht ist zu entnehmen, dass sich die Inklusionslage am Arbeitsmarkt im Jahr 2024 erneut verschlechtert hat und der Negativtrend aus 2023 fortdauert.

Das Inklusionsbaromet...

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IAB: Berufliche Reha wirksam, aber rückläufig

Im Rahmen einer Analyse administrativer Daten der Bundesagentur für Arbeit hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die letzten Jahre einen positiven Trend bei der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Behinderungen nach beruflicher Rehabilitation festgestellt. Während nach Beendigung der Rehabilitation im Jahr 2015 ca. 25 % der Geförderten in ihr Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zurückkehrten und 30 % eine neue Beschäftigung aufnahmen, lagen die diesbezüglichen ...

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BMAS legt Entwurf zur Änderung des BGG vor

Nach langen Verzögerungen hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 19. November 2025 den Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes“ (BGG) veröffentlicht und die Verbände zur Abgabe von Stellungnahmen bis 8. Dezember eingeladen. Selbsthilfe- und Fachverbände der Behindertenhilfe hatten sich seit Jahren für eine weitere Reform des BGG eingesetzt. Eine zentrale Forderung war, dass auch private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen zu...

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Rehabilitative Versorgung für Menschen mit Fluchterfahrung: Anspruch, Realität und Zukunftsperspektiven

Gewalt, Verlust und systematische Ausgrenzung – das sind Erfahrungen zahlreicher Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland geflüchtet sind. Bereits in den frühen 1990er-Jahren stellten hunderttausende Menschen in Deutschland Asylanträge. Zwischen 1992 und 2014 betraf dies mehr als 600 000 Personen, von denen viele langfristig in Deutschland blieben – als anerkannte Geflüchtete oder auf anderer aufenthaltsrechtlicher Grundlage. Seit dem Jahr 2015 haben sich die Fluchtbewegungen noch ei...

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Rechtskreisübergreifendes Gesundheits- und Arbeitscoaching für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und hohem Risiko einer Erwerbsminderung: Ergebnisse einer Prozessevaluation

Das Gesundheits- und Arbeitscoaching des „Hauses für Gesundheit und Arbeit“ in Hamburg bietet für Menschen mit gefährdeter Erwerbsfähigkeit eine offene Anlaufstelle für eine passgenaue Beratung und Begleitung, unabhängig von Art und Umfang des Bedarfs und der gesetzlichen Zuständigkeit. Das Coaching zielt auf den Erhalt oder die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und die Vorbeugung einer Chronifizierung von Erkrankungen oder drohenden Behinderung ab. Unsere Prozessevaluation untersuchte die ...

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Sektorenübergreifende Koordination komplexer chronischer Erkrankungen: Evaluation eines Projekts von Schlaganfall-Case Manager*innen in Ostwestfalen-Lippe

Der Schlaganfall bleibt eine der häufigsten Ursachen für vorzeitige Mortalität oder langfristige Einschränkungen. Die akutstationäre und rehabilitative Versorgung befindet sich mittlerweile auf einem hohen Niveau. Die Sicherstellung der Therapieerfolge und Reduktion von Folgen kann nur mit einer passgenauen langfristigen Versorgung im ambulanten Sektor erreicht werden. Ziel der hier beschriebenen Studie war es, durch die Implementierung eines Case-Managements 30% aller Rezidive zu verhindern.

Die...

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Rehabilitation nach Lungenarterienembolie

Lungenarterienembolien (LAE) sind die weltweit dritthäufigste kardiovaskuläre Todesursache – mit einer hohen Dunkelziffer. Neben dem akuten thromboembolischen Ereignis kann eine LAE weitreichende gesundheitliche und private Langzeitkonsequenzen für den Patienten haben. Dieser Beitrag stellt den aktuellen Forschungsstand zum Thema Rehabilitation nach LAE dar und zeigt die spezifischen Charakteristiken der Rehabilitation auf.

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