Senologie_2017_01_Cover

DOI 10.1055/s-00000125

Senologie

In dieser Ausgabe:

HerediCaRe: Dokumentations- und IT-Lösung eines spezialisierten Registers für erblichen Brust- und Eierstockkrebs

Ungefähr jede 8. Frau ist im Laufe ihres Lebens von Brustkrebs betroffen. Verbesserte Therapiemöglichkeiten haben die Überlebenswahrscheinlichkeit in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Die Früherkennung bleibt aber die wichtigste Voraussetzung für eine günstigere Prognose. Etwa 15 bis 20% der Brustkrebserkrankungen sind auf ein familiäres Risiko zurückzuführen. Darüber hinaus kann bei etwa 5 bis 10% der Brustkrebsfälle eine genetische Ursache nachgewiesen werden (hereditäre Krebsdisposition). Diese beruhen größtenteils auf hochpenetranten pathogenen Keimbahnvarianten in den Genen BRCA1 und BRCA2, die in den 1990er-Jahren entdeckt wurden. Seitdem wurden weitere mittel- und niedrigpenetrante Risikogenvarianten für Brustkrebs identifiziert. Einige dieser Genvarianten sind auch mit einem erhöhten Risiko für Eierstockkrebs verbunden.

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Das Myofibroblastom der weiblichen Mamma – Zufallsbefund im CT-Thorax

Das Myofibroblastom der Brust ist eine seltene, benigne mesenchymale Tumorentität, die < 1 % aller Brusttumoren betrifft [Schickman R et al. Clin Radiol 2015; 70: 567–575]. Die Prävalenz im Vergleich zu einer extramammären Tumormanifestation (Weichteile und innere Organe) wird mit 1 von 10 angegeben. Myofibroblastome können als umschriebene, langsam wachsende und schmerzlose Struktur klinisch auffallen. Sie treten überwiegend bei älteren Männern und bei Frauen in der Menopause auf und erreichen ...

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Trastuzumab-Deruxtecan oder Trastuzumab-Emtansin bei HER2-positivem Brustkrebs?

Bei Patientinnen mit einem HER2-positiven, metastasierten Brustkrebs, die nach Einsatz von Anti-HER2-Antikörpern plus einem Taxan eine Krankheitsprogression erlebt haben, stellt Trastuzumab-Emtansin aktuell die Zweitlinientherapie der Wahl dar. J. Cortés et al. haben in diesem Zusammenhang die Effektivität und Sicherheit von Trastuzumab-Deruxtecan und Trastuzumab-Emtansin verglichen.

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Spät-Sterberisiko nach hormonrezeptorpositivem Mammakarzinom

Etwa ein Drittel der hormonrezeptorpositiven Mammakarzinome rezidivieren. Mehr als die Hälfte dieser Rezidive ereignet sich dabei später als 5 Jahre nach der endokrinen Therapie. Welche Faktoren prädisponieren für ein spätes brustkrebsspezifisches Versterben bzw. für ein Versterben an anderen Ursachen? Dieser Frage ging ein chinesisches Forscherteam nach und entwickelte auf der Basis klinisch-pathologischer Parameter einen entsprechenden Risikoscore.

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Update Mammakarzinom 2022 Teil 2 – Brustkrebs in fortgeschrittenen Krankheitsstadien

Für Patientinnen mit einem fortgeschrittenen Mammakarzinom sind in den letzten Jahren mit den CDK4/6‑Inhibitoren, den Immuncheckpoint-Inhibitoren, den PARP-Inhibitoren, dem Alpelisib, Tucatinib und Trastuzumab-Deruxtecan sowie Sacituzumab-Govitecan einige Therapien neu etabliert worden, welche die Therapielandschaft von Patientinnen mit einem fortgeschrittenen Mammakarzinom deutlich verändert bzw. erweitert haben. Einige dieser Substanzen sind mittlerweile auch bei frühen Krankheitsstadien zugel...

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Intraoperative Sonografie zur Entfernung von nicht-palpablen und palpablen Mammakarzinomen: systematisches Review und Meta-Analyse

Drahtlokalisation stellt die am häufigsten verwendete Lokalisationsmethode bei nicht palpablen Mammakarzinomen dar. Zu potenziellen Nachteilen der Technik gehören eine niedrige Rate an R0-Resektionen, die Invasivität und das Risiko der Drahtdislokation. Des Weiteren ist die Notwendigkeit einer Re-Operation mit einem erhöhten Rezidivrisiko assoziiert. Intraoperative Sonografie (IOUS) erlaubt eine direkte Visualisierung der Läsion und des Resektionsvolumens und reduziert die Rate an positiven Ränd...

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