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DOI 10.1055/s-00000082

Sprache · Stimme · Gehör

In dieser Ausgabe:

Wider den Reduktionismus

Herr Professor Kriz, welche Elemente der psychosozialen Beratungskompetenz erachten Sie für Fachpersonen der Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie als besonders wertvoll?

Die somatischen Prozesse sind ja eingebettet in ein vielfältiges psychosoziales Geschehen. Das meint nicht: von diesen „verursacht“. Aber sowohl zur Aufrechterhaltung als auch zur Veränderung tragen psychosoziale Aspekte meist erheblich bei. Es geht dabei nicht nur um das psychische Erleben der körperlichen Vorgänge, sondern auch z...

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Ist die therapeutische Mundpflege bei Dysphagiepatient*innen verschwendete Zeit? Ein narrativer Review zu Effekten der Mundpflege auf die Pneumoniehäufigkeit und Ableitung einer Handlungsempfehlung

Aspirationspneumonien sind eine häufige Todesursache bei Dysphagiepatient*innen. In diesem Beitrag wird durch die Evaluation relevanter Studien die Frage untersucht, ob die therapeutische Mundpflege bei Dysphagiepatient*innen zur Verringerung des Pneumonierisikos beitragen kann. Zudem wird auf dieser Grundlage eine Handlungsempfehlung für die Umsetzung der Mundpflege entwickelt.

Die ausgewählten Studien zeigen, dass die Mundpflege einen positiven Effekt auf das Pneumonie-Risiko von Dysphagiepatie...

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Aktuell zugelassene medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten der Hypersalivation

Der unkontrollierte Speichelfluss, Hypersalivation, schränkt den Lebensalltag für Betroffene und ihr Umfeld enorm ein. Gerade auch um die oft vorhandene soziale Isolation zu durchbrechen, stehen aktuell 2 Medikamente zur Verfügung. So kann mit dem Glycopyrrolatsaft bei Kindern und Jugendliche der Speichelfluss gesenkt werden. Das Einspritzen von Botulinumtoxin in die Speicheldrüsen des Kopfes bremst deren Aktivität. Der Beitrag erläutert die Möglichkeiten und die Unterschiede in der Anwendung.

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Unser Kind stottert?!

Stottern ist ein Störungsbild, das stark von familiären Kommunikationsbedingungen beeinflusst wird. Reine Methodenkenntnis bringt hier nicht weiter, und man muss lernen über den methodologischen Tellerrand zu blicken. In diesem Beitrag werden Beispiele aus der therapeutischen Praxis mit stotternden Kindern aufgezeigt, welche die Haltung der Therapeutin zum Elterneinbezug sowie zu einer klientenzentrierten Stottertherapie nachhaltig geprägt haben.

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„Von magischen Formeln und düsteren Geschichten“

Die Arbeit von Sprachtherapeuten und Logopäden ist eng mit der Lebenswelt der Patient*innen verwoben. Diese Nähe bringt immer wieder psychosoziale Problematiken und wirft Fragestellungen auf, die bearbeitet werden wollen – und müssen. Oftmals geht die sprachliche Thematisierung von Problemen aber auf Kosten der professionellen Beziehung und hinterlässt bei Therapeut*in und Patient*in einen merkwürdigen Beigeschmack. Das muss aber nicht so sein.

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Frühe Sprachintervention mit Eltern
Delia Möller, Maria Spreen-RauscherFrühe Sprachintervention mit Eltern

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