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DOI 10.1055/s-00000115

Suchttherapie

In dieser Ausgabe:

DMT und Ayahuasca

Abb. 1zeigt die Strukturformel, die Anwendungsarten und die handelsüblichen Formen von DMT (Dimethyltryptamin).

Tryptaminhaltige Pflanzen wurden über mehrere 1000 Jahre von südamerikanischen Ureinwohnern bei religiösen Ritualen und zu medizinischen Zwecken eingenommen. Ziel dabei war die Provokation visionärer Erlebnisse als Kontaktaufnahme mit einer jenseitigen Welt, z. B. um die Zukunft vorherzusagen. Ein Wirkstoff in entsprechenden Pflanzen ist Dimethyltryptamin, abgekürzt DMT. Das in den Pfla...

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IGD-Patienten zeigen beeinträchtigte Regulation für Sucht- und Belohnungsreize

Therapeutische Ansätze bei Suchterkrankungen profitieren vom Wissen um zugrundeliegende Prozesse. Das sind oft Beeinträchtigungen in der Regulation des Umgangs mit suchtauslösenden Reizen. Inwieweit ist das bei neueren Formen der Verhaltensabhängigkeiten vergleichbar mit Substanzabhängigkeiten? Diese Studie untersucht die Rolle der Craving-Regulation bei Patienten mit einer Abhängigkeit von online-Computerspielen.

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Forschungspreis und Nachwuchswissenschaftlerpreis 2021 des NSF e. V.

Der Norddeutsche Suchtforschungsverbund (NSF e.V., www.nsfev.de) vergibt auch im Jahr 2021 einen Forschungspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der suchtmedizinischen und/oder suchtversorgungsrelevanten Forschung aus dem deutschsprachigen Bereich. Auch ein Nachwuchswissenschaftlerpreis wird erneut vergeben, mit dem gezielt Forschung jüngerer Kolleginnen und Kollegen gewürdigt werden soll. Beide Forschungspreise werden im Rahmen des nächsten wissenschaftlichen Symposi...

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Anonyme Alkoholiker wirksamer als Psychotherapie?

Eine 2020 veröffentlichte, aktualisierte Cochrane-Analyse zu Anonymen Alkoholikern und 12-Schritte Programmen zur Behandlung alkoholbezogener Störungen schreibt diesen Interventionsformen eine bessere Evidenz gegenüber etablierten psychotherapeutischen Verfahren zu. Der Beitrag stellt zentrale Befunde des Reviews vor und überprüft deren interne und externe Validität. Diese sind eingeschränkt durch die verwendeten Definitionen der Outcomeparameter, der Interventions- und Kontrollbedingungen, die ...

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Evaluation des FITKIDS-Programms zum gesunden Aufwachsen von Kindern aus suchtbelasteten Familien

Ziel Elterlicher Drogenkonsum kann zu prekären Lebensbedingungen für Kinder führen. Suchtbelastete Familien sind durch Hilfemaßnahmen schwer zu erreichen. Die Drogen-/Suchtberatung hat gute Zugangschancen, berücksichtigt die familiäre Situation bisher jedoch unzureichend. Die Implementierung des Organisationsentwicklungsprogramms FITKIDS in die Arbeit der Drogen-/Suchtberatungsstellen hat zum Ziel, die gesunde Entwicklung betroffener Kinder zu stärken.

Methode Die Studie EvaFit II evaluiert die Wir...

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Den Genderkäfig verlassen – Beachtung von Genderaspekten in der Behandlung männlicher Substanzabhängigkeit

Männer dominieren im Konsum und der Abhängigkeit von Alkohol und illegalen Drogen. Ein Bezug zur Lebenssituation von Männern und deren Art ihre Männlichkeit zu konstruieren, wird jedoch in der Suchttherapie, -forschung und Therapieausbildung selten gezogen. Die männliche Geschlechtsrolle stellt heute eine größere Pluralität zur Verfügung. Sie basiert jedoch weiterhin grundsätzlich auf traditionellen Elementen von Stärke und Invulnerabilität. Ein Diskurs unter Männern über die Gefahren und Entwic...

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Reine Männersache?! – geschlechtsspezifische Perspektiven in der Arbeit mit suchtkranken Männern

Männer stellen den überwiegenden Teil aller Klienten in Einrichtungen der Suchthilfe in Deutschland. Männerspezifische Angebote, die Suchterkrankungen im Kontext männlicher Sozialisation und tradierter Rollenbilder betrachten, sind demgegenüber noch immer die Ausnahme. Seit mehr als 20 Jahren widmet sich die LWL-Koordinationsstelle Sucht bereits dem Thema „Männlichkeiten und Sucht“ – und hat in dieser Zeit konkrete Methoden und Materialien für die männerspezifische Arbeit mit suchtkranken Männer...

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Kontakt

Kundenservice Fon:+49 711 8931-321 Fax:+49 711 8931-422 Kundenservice

Redaktion suchttherapie@thieme.de

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