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„Healthy Habits“: Fütterungsregeln für ein gesundes Körpergewicht

Um ein gesundes Körpergewicht bei Hunden und Katzen zu erreichen und zu halten, kommt es nicht nur auf das „Was?“ – das geeignete Futter zur Gewichtsreduktion –, sondern vor allem auch auf das „Wie?“ – gesunde Ernährungsgewohnheiten für den vierbeinigen Liebling – an. Wir zeigen, wie es geht!

Das Körpergewicht seines Hundes oder seiner Katze unter Kontrolle zu halten, ist für den Tierhalter nicht immer einfach. Die Bedeutung eines gesunden Körpergewichts ist den „Tiereltern“ in der Regel klar: Normalgewichtige Tiere sind lebhafter und beweglicher. Sie haben ein geringeres Risiko, an den Folgen von Übergewicht zu erkranken, z. B. in Form von Osteoarthrose, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch wie schafft man es, das Tier in guter Körperkondition zu halten? Viele Tierhalter resignieren vor dieser Aufgabe, nicht selten auf der Basis eigener, schlechter Erfahrungen mit Diäten.

Ernährungsberatung einmal anders

Als TFA in der Tierarztpraxis haben Sie sicher auch schon die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist, ein erfolgreiches Gewichtsmanagementprogramm für Hunde und Katzen zu etablieren. Obwohl fast jeder zweite Hund und jede zweite Katze übergewichtig ist, zeigen die wenigsten Tierhalter spontan ein Problembewusstsein und die Bereitschaft, daran etwas zu ändern. 50% der Tierhalter mit übergewichtigen Patienten brechen die Diät ab. Ein noch höherer Prozentsatz der Tiere (ca. 60%) nimmt nach erfolgreicher Gewichtsreduktion schnell wieder zu. Wie lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen? Versuchen Sie es doch einmal anders!


7 gute Regeln

Reden Sie nicht über Rohfaser, Fettgehalt und Verringerung der Tagesfuttermenge, sondern über 7 einfache Verhaltensregeln, die sogenannten „Healthy habits“ – sie sind der erste Schritt zu einem erfolgreichen Gewichtsmanagement:

  1. Das Problem erkennen: Es ist wichtig, dass der Halter eines übergewichtigen Tieres das aktuelle und das Normalgewicht seines Tieres genau kennt und begreift, dass es dazwischen einen Unterschied gibt.
  2. Achtung Betteln! Viele Hunde und Katzen wissen genau, wie sie ihren Menschen „um den Finger wickeln“ können und haben gelernt, ihn dazu zu bringen, ihnen Futter zu geben. Wenn der Tierhalter versteht, dass Betteln nicht mit Hunger nach Nahrung, sondern nach Kontakt gleichzusetzen ist, kann er seine Art, auf die „Bettelattacken“ zu reagieren, verändern.
  3. Beratung zur Fütterung in der Tierarztpraxis: Tierärztliche Diätnahrungen zur Gewichtsreduktion sind eine bessere Wahl als „FDH“ mit dem alten Futter. Sie stellen auch bei reduzierter Futtermenge die bedarfsgerechte Versorgung mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen sicher. Im Idealfall sättigen sie besser als ein Standardfutter und helfen, gezielt Fett, aber nicht Muskulatur abzubauen (wie z. B. SATIETY WEIGHT MANAGEMENT von ROYAL CANIN). Auch die Mischung von Feucht- und Trockennahrung kann zu einer „Energieverdünnung“ der Ration beitragen.

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier „Healthy Habits“: Fütterungsregeln für ein gesundes Körpergewicht

Aus der Zeitschrift Team konkret 03/2019

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