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    Sitz! Platz! Steh! Der Hundeführerschein erleichtert den Alltag.

     

Hundeführerschein immer beliebter

Der Hundeführerschein, also der theoretische und praktische Sachkundenachweis für Hund und Halter, erfreut sich bundesweit wachsender Beliebtheit, wie der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e. V. (BHV) berichtet:

Noch bevor er in Bundesländern wie Niedersachsen oder Berlin gesetzlich vorgeschrieben ist, unterziehen sich immer mehr Hundehalter mit ihren Tieren der Prüfung. Seit der Einführung des BHV-Hundeführerscheins absolvierten bereits mehr als 9.600 Halter und deren Hunde die Prüfung. Allein in diesem Jahr liegt die Zahl der erfolgreich bestandenen Hundeführerschein-Prüfungen bei bereits 191. Weitere 42 Prüfungen sind angemeldet. „Damit kommen viele Hundehalter einer möglichen gesetzlichen Pflicht zuvor und beweisen, dass sie freiwillig Verantwortung übernehmen“, sagt Rainer Schröder, der 1. Vorsitzende des BHV.

Der Hundeführerschein war 2001 vom Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e. V. (BHV) entwickelt worden. Hundebesitzer müssen sich nicht nur einer theoretischen Prüfung stellen, sondern auch praktische Übungen bewältigen. So wird unter anderen vorausgesetzt, dass der Hunde andere Menschen nicht gefährdet oder belästigt. Außerdem muss der Hand Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Steh“ oder das Gehen an der Leine auch unter großer Ablenkung beherrschen. Der BHV-Hundeführerschein ist in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen inzwischen als Sachkundenachweis von den Behörden anerkannt. Weitere Bundesländer planen zudem, den Hundeführerschein für alle Hundehalter verpflichtend einzuführen - unabhängig von der Rasse des Hundes.

„Wir bemerken bereits jetzt eine verstärkte Nachfrage“, sagt Rainer Schröder. Viele der dem BHV angegliederten Hundeschulen bieten inzwischen entsprechende BHV-Hundeführerscheinkurse an.

Hier finden Sie einen Überblick über die BHV-Hundeschulen.

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