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Physiotaping beim Pferd

Im Rahmen einer ganzheitlichen Betreuung von Pferd und Reiter wurden erstmals sogenannte Physiotape-Anlagen für das Sportpferd entwickelt. Anhand zweier detaillierter Beispiele zur Therapie von Spat bzw. Patellabeschwerden wird der erfolgreiche Einsatz des Physiotapes aufgezeigt und die spezifische Anlagetechnik dieser schonenden Therapiemethode erläutert.

Ob Hochleistungs- oder Freizeitsportler: Bei Muskel- und Sehnenbeschwerden werden beim Menschen bereits seit vielen Jahren erfolgreich sogenannte Physiotapes nach kinesiologischen Grundlagen angewandt. Das Einsatzgebiet ist dabei vielseitig: vom Tennisarm (Epicondylitis radialis humeri) über Achillessehnenüberlastung (Achillodynie) bis hin zu Rückenschmerzen, Schulter- oder Knieinstabilitäten – die Tapes führen zu einer Schmerzlinderung und Steigerung der Belastbarkeit.

Unterschied zu herkömmlichen Tapes

Im Unterschied zu herkömmlichen Tapes ist das Material der Physiotapes dehnbar und elastisch, wodurch die volle Beweglichkeit ohne Bewegungseinbußen erhalten bleibt. Das Material wurde dabei der Haut nachempfunden. Ein zusätzliches Plus des Materials sind die lange Tragedauer (4 – 7 Tage) und die Wasserbeständigkeit bei korrekter Anlage. Dies konnten Versuche des deutschen Schwimmverbandes bestätigen.

Welchen Effekt erzielen Physiotapes?

Aktivierung der Zirkulation

Nach einem Trauma entsteht durch Austreten von Lymphe in das umgebende Gewebe eine Druckerhöhung. Die Schwellung behindert zudem den Lymphabfluss. Beim Anlegen der Physiotapes werden Hautfalten (Convolutions) gebildet, die zu einer Druckminderung und schließlich zu einem Abfluss der Lymphflüssigkeit führen.

Verbesserung der Muskelfunktion

Durch das Anlegen von Physiotapes wird den Muskeln eine Zugrichtung vorgegeben. Mechanorezeptoren werden gereizt, was zu einer Änderung der Muskelspannung führt.

Unterstützung der Gelenkfunktion

Die Gelenkfunktion wird auf mehreren Ebenen unterstützt. Zum einen verschiebt jede Bewegung des Körpers über die Convolutions die Haut und führt somit zu einer Stimulation der Mechanosensoren der Haut. Gleichzeitig verleiht das Physiotape dem Gelenk eine passive Stabilität.

Lesen Sie die vollständigen Beitrag Physiotaping beim Pferd.

Aus der Zeitschrift für Ganzheitliche Tiermedizin 3/2008.

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