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Trazodon: Eine Alternative zur Sedation von Katzen?

Für die Katze stehen derzeit keine zugelassenen oralen Sedativa zur Verfügung. Acepromazin ist für den Hund zugelassen, muss aber für die Katze umgewidmet werden und ist beim bereits agitierten Patienten kontraindiziert. Gabapentin ist eine Alternative, die inzwischen durch einige Studien unterstützt wird. Neben Gabapentin hat sich Trazodon in einer Pilotstudie als mögliche Alternative zur Sedation von Katzen für nicht invasive Verfahren gezeigt.

Trazodon ist ein ist ein in der Humanmedizin genutztes Sedativum und Antidepressivum. Es besitzt ein dosisabhängiges Wirkprofil (hypnotisch bei geringer Dosierung und antidepressiv bei höherer Dosierung). An der University of Illinois wurde seine Wirkung auf die Variablen der echokardiografischen Untersuchung, die Herzfrequenz und den systolischen Blutdruck bei 12 gesunden Katzen untersucht. Hierzu erfolgte eine Prämedikation mit 50 mg Trazodon p. o. pro Katze.

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aus der Zeitschrift: Kleintier konkret 04/2019

Gabapentin bei der Katze: Die Bedeutung pharmakokinetischer Daten

Gabapentin wird in der Kleintiermedizin inzwischen häufig auf empirischer Basis als Analgetikum bei neuropathischen und chronischen muskuloskelettalen Schmerzen eingesetzt, zunehmend auch vermehrt als orales Sedativum und Anxiolytikum. Die wenigen publizierten Studien untersuchten bislang in erster Linie die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs für die Anwendung als Sedativum, zur Wirkung als Analgetikum liegen keine Studien vor. Die Pharmakokinetik von Gabapentin bei der Katze wurde ebenfalls erst in einer Pilotstudie untersucht (einmalige orale bzw. intravenöse Gabe bei 6 adulten Katzen)..

Nun wurde in einer kleinen klinischen Studie (8 Katzen im Alter von 2 Jahren aus einer Studiengruppe der North Carolina State University) die Pharmakokinetik von Gabapentin bei intravenöser, einmaliger und mehrmaliger oraler sowie transdermaler Gabe untersucht. Die Zubereitungen zur intravenösen und transdermalen Applikation wurden für die Untersuchung eigens hergestellt. Präparate sind hier auch in den USA nicht verfügbar.

Die Bioverfügbarkeit bei oraler Verabreichung ist in dieser Studie mit fast 95% sehr gut. Die Halbwertszeit bei i. v.-Gabe liegt etwas höher als bei oraler Gabe und liegt zwischen 3 – 4,5 Stunden (und damit etwas höher als in den vorangegangenen Studien). Die Halbwertszeit bei mehrmaliger Verabreichung verändert sich nicht signifikant, sodass keine Dosisanpassungen bei längerem Einsatz nötig werden. Die transdermale Anwendung brachte in der vorliegenden Formulierung bei der Katze leider keinen ausreichenden Wirkspiegel.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Gabapentin bei der Katze

aus der Zeitschrift: Kleintier konkret 04/2019

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