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Vorbeugendes Gewichtsmanagement

Aktuelle Prävalenzuntersuchungen lassen vermuten, dass derzeit über 40 % aller Hunde und Katzen adipös sind. Fettleibigkeit ist jedoch mehr als eine fütterungsbedingte Erkrankung, es handelt sich um ein komplexes Krankheitsbild. Tierärzte sind gefordert, sich an einer Strategie zu beteiligen, ein weiteres Ausufern dieses Trends zu verhindern. Aufklärung und konkrete Tipps an die Tierhalter spielen dabei eine zentrale Rolle. In einem aktuell erschienenen Kompendium wurden die wesentlichen Eckdaten dafür zusammengefasst. Das Handbuch „Vorbeugendes Gewichtsmanagement“ gibt Tierärzten wissenschaftlich fundierte Informationen, hilfreiche Tipps und praktische Materialien für die konkrete Beratung an die Hand. Im Folgenden lesen Sie ausgewählte Auszüge daraus.

Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen des Tierarztes

Bei der Prävention der Adipositas geht es darum, eine verantwortungsvolle Heimtierhaltung, eine bedarfsgerechte Fütterung und die Sicherstellung eines aktiven Lebensstils zu fördern. Der Tierarzt hat als kompetenter Ratgeber die besten Chancen, dies positiv zu beeinflussen. So kann er den Tierhalter dabei unterstützen, eine bedarfsdeckende und ausgewogene Fütterung zu praktizieren. Neben konkreten Fütterungsempfehlungen kann eine regelmäßige Gewichtskontrolle, u. a. bei jedem Tierarztbesuch, helfen, das Gewicht eines Tieres im Auge zu behalten und bei drohendem Übergewicht rechtzeitig gegenzulenken – ohne Schuldzuweisung, vielmehr durch praktische Hilfestellung und Tipps, die die individuelle Situation von Tier und Halter berücksichtigen.

Sensibel sollte dem Tierhalter vermittelt werden, dass der größte Fürsorgebeweis für sein Tier ist, es möglichst langfristig gesund, also auch schlank zu halten. Es gilt, gemeinsam zu überlegen, was getan werden kann, um dem Tier dauerhaft zum Idealgewicht und einem aktiven, gesunden Leben zu verhelfen.

Dem Tierhalter Status und Ziel „begreiflich“ machen

Katze und Hund gelten als übergewichtig, wenn ihr Körpergewicht 15 % über dem Idealgewicht liegt, und als fettleibig, wenn es mehr als 30 % darüber liegt. Tierhalter können mit diesen Zahlen oft wenig anfangen. Sie brauchen es konkreter, sichtbar, fühlbar und messbar.

Im ersten Schritt sollte der aktuelle Ernährungszustand des Tieres ermittelt werden. Dazu gehört selbstverständlich das Wiegen. Für den Halter weitaus anschaulicher sind aber die visuelle Beurteilung sowie die haptische Einschätzung. Ein gutes Instrument hierfür ist der WALTHAM® S.H.A.P.ETM Guide. Unterstützend können visuelle Schemata helfen, dem Tierhalter den Status und das Ziel zu veranschaulichen.

 

Lesen Sie hier den gesamten Artikel Vorbeugendes Gewichtsmanagement – ein Leitfaden für die Praxis.

Aus der Zeitschrift kleintier.konkret 1/2013

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