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DOI 10.1055/s-00000172

Transfusionsmedizin

In dieser Ausgabe:

Rekonvaleszentenplasma zur Behandlung schwerer COVID-19-Erkrankungen – ein Review

Einige Medikamente, wie etwa Remdesivir, werden im Notfall zwar zur Behandlung einer schweren COVID-19-Erkrankung eingesetzt, ein Medikament zur gezielten Behandlung von COVID-19 gibt es bislang jedoch nicht. Trotz mangelnder Evidenz für Behandlungserfolge setzen Forscher und Gesundheitsdienstleister auf der ganzen Welt daher auf herkömmliche Interventionen. Die Immuntherapie mit Rekonvaleszentenplasma (CPT) ist eine solche therapeutische Option.

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IL-6-Rezeptor-Inhibitoren bei COVID-19: Wirksamkeit auf dem Prüfstand

COVID-19 ist mit einer Dysregulation des Immunsystems mit erhöhten Interleukin-(IL-)6-Spiegeln verbunden. Inwieweit entsprechende Immunmodulatoren Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen, wird derzeit untersucht. Ob und in welchem Umfang IL-6-Rezeptor-Inhibitoren wie Tocilizumab oder Sarilumab wirken, könnte auch von der Erkrankungsschwere abhängen.

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Vadadustat für Anämie bei chronischer Nierenkrankheit mit oder ohne Dialyse

Vadadustat ist ein oraler hypoxieinduzierter Faktor Prolyl-Hydroxylase-Inhibitor. Das Präparat befindet sich in der Entwicklung für die Behandlung von Anämie bei chronischer Nierenkrankheit (CNK). Die Sicherheit und Wirksamkeit wurden nun bei betroffenen Patienten mit und ohne Dialyse im internationalen Vadadustat-Phase-III-Programm untersucht.

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Therapeutische Apheresen

Apheresen können ihre therapeutische Wirkung entfalten durch die Entfernung von pathologischen Komponenten, den Austausch von krankhaften Komponenten oder die Entnahme von kranken Komponenten, um sie außerhalb des Körpers zu behandeln. Der Beitrag stellt die verschiedenen Verfahren und Einsatzmöglichkeiten vor.

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Diagnostik und Therapie einer Anti-CD36-induzierten neonatalen Alloimmunthrombozytopenie

Mütterliche Antikörper gegen das HPA-1a auf kindlichen Thrombozyten sind der Hauptverursacher einer fetalen oder neonatalen Alloimmunthrombozytopenie (FNAIT). In asiatischen Populationen wurden wiederholt Isoantikörper gegen CD36 als ursächlich im Zusammenhang mit der FNAIT beschrieben, wohingegen in Mitteleuropa die CD36-Defizienz und damit die Möglichkeit einer Immunisierung praktisch unbekannt sind. Das erschwert deutlich die Transfusion mit kompatiblen Thrombozyten bei FNAIT-Fällen, z. B. be...

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Nachweis von Antikörpern gegen SARS-CoV-2

Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über kommerziell erhältliche Testsysteme zur Untersuchung von Probenmaterial aus Blut auf verschiedene Antikörper gegen SARS-CoV-2. Dabei wird auch auf mögliche Anwendungen solcher Testungen eingegangen, angefangen von Seroprävalenz- und Longitudinalstudien über das Screening potenzieller Rekonvaleszenzplasmaspender bis hin zum Monitoring der humoralen Immunantwort nach Impfung gegen SARS-CoV-2.

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Blood Pharming – eine realistische Option?

Die Bluttransfusion ist ein wesentlicher und unersetzlicher Teil der modernen Medizin. Jedoch stellt vor allem bei Patienten mit sehr seltenen Blutgruppenkonstellationen der Mangel an Blutprodukten auch heute noch ein wichtiges Gesundheitsproblem weltweit dar. Um diesem Problem entgegenzutreten, versucht man seit einiger Zeit künstlich rote Blutzellen zu generieren. Diese haben potenzielle Vorteile gegenüber Spenderblut, wie z. B. ein verringertes Risiko für die Übertragung von Infektionskrankhe...

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