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DOI 10.1055/s-00000172

Transfusionsmedizin

In dieser Ausgabe:

Rekonvaleszentenplasma ohne relevanten Zusatznutzen

Die passive Impfung von COVID-19-Erkrankten mit Antikörpern Genesener ist wissenschaftlich einleuchtend und historisch nachvollziehbar. Bisherige Untersuchungen über die Wirksamkeit kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen, sodass Unsicherheiten bleiben. Der systematische Review und die Metaanalyse aus Indien präsentieren die Daten von 13 206 Erkrankten, die den Standard oder zusätzlich Rekonvaleszentenplasma erhielten.

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PML: BK-Virus-spezifische T-Zell-Therapie erfolgreich eingesetzt

Auslöser der progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) ist das JC-Virus. Bei der PML handelt es sich um eine schwerwiegende demyelinisierende Erkrankung des Zentralnervensystems, für die aktuell keine etablierten Behandlungsoptionen existieren. F. Hopfner et al. haben nun am Beispiel von 2 PML-Patientinnen die Effekte einer allogenen Transplantation von BK-Virus-spezifischen T-Zellen (BKV-CTL) beschrieben.

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Unzureichende Immunantwort auf SARS-CoV-2-Vakzination nach Nierentransplantation

Der mRNA-basierte Impfstoff BNT162b2 hat sich als effizienter Schutz vor COVID-19 erwiesen, auch bei Senioren und Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Für einzelne Komorbiditäten sind die Daten noch spärlich. Die deutsche Arbeitsgruppe untersuchte nun die Immunantworten von Patienten mit Hämodialyse, mit einem Nierentransplantat und von gesunden Kontrollen.

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Immunhämatologische Daratumumab-Interferenz im Verlauf einer Myelomtherapie

Anti-CD38-Antikörper werden vermehrt in der Klinik zur Behandlung von multiplen Myelomen und weiteren Indikationen eingesetzt. CD38 ist ein Oberflächenmolekül, das auf einer Reihe von Zellen und Geweben exprimiert wird, auch auf Erythrozyten. Nach Verabreichung von Anti-CD38-Antikörpern wie Daratumumab kommt es regelmäßig zur Interferenz im indirekten Antihumanglobulintest (IAT), was die Bestimmung irregulärer Antikörper behindert sowie auch die Zuverlässigkeit von Serumverträglichkeitsproben st...

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Der selektive Nachweis von HLA-spezifischen B-Gedächtniszellen

In der Transplantationsdiagnostik werden die Seren der Patienten auf der Warteliste jedes Quartal auf präexistierende Anti-HLA-Antikörper untersucht. Jedoch kann die Existenz von zirkulierenden peripheren Antikörpern, die von knochenmarkresidierenden Plasmazellen sezerniert wurden, keine zuverlässige Information über das Zellkompartment von B-Gedächtniszellen geben. Die Exposition mit einem inkompatiblen HLA-Antigen kann immer die Aktivierung vorhandener B-Gedächtniszellen auslösen. Die Analyse ...

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Dürfen im Ausland unter der Widerspruchsregelung gewonnene Organe nach deutschem Transplantationsrecht in Deutschland verwendet werden?

Änderungen des Transplantationsgesetzes1waren bis Anfang 2020 ein prominentes Thema und haben am 16.01.2020 mit einer Abstimmung im Bundestag für das „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“2, das am 1. März 2022 in Kraft treten wird, ein vorläufiges Ende gefunden. Der konkurrierende Gesetzentwurf zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung hatte keine Mehrheit erhalten3. Damit war die ansonsten weltweit überwiegend geltende sogenannte Widerspruchslösung, bei der...

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Randomisierte Studien zum Einsatz von Rekonvaleszentenplasma bei COVID-19: eine Standortbestimmung

Plasma von genesenen Spendern mit COVID-19 (COVID-19 Convalescent Plasma, CCP) wurde als Behandlungsoption für Patienten mit COVID-19 in Betracht gezogen. In der ersten Phase der Pandemie wurden mehrere Fallberichte und Fallkontrollstudien mit Hinweisen auf eine therapeutische Wirkung veröffentlicht. Inzwischen liegen die Ergebnisse zahlreicher randomisierter Studien vor. Die Studien unterscheiden sich in vielen Aspekten, u. a. in den Patientenpopulationen, die von ambulanten Patienten mit milde...

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