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DOI 10.1055/s-00000172

Transfusionsmedizin

In dieser Ausgabe:

Thrombopoese findet dominant im Knochenmark statt

Kernaufgabe der Megakaryozyten (MK) ist die Produktion von Thrombozyten für die Hämostase. Aber MK sind bei vielen anderen Prozessen wie Metastasierungen, Inflammation und Immunantworten bedeutsam. Neben dem Pool im Knochenmark finden sich MK in anderen Organen wie Lunge und Milz. Ergebnisse zu extramedullären MK und ihrer Relevanz für die physiologische Thrombozytenproduktion waren kontrovers. Die Studiengruppe analysierte die relativen Anreicherungen in einem Mäusemodell.

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Erfolg der Splenektomie szintigrafisch vorhersagen

Die Pathogenese der Immunthrombozytopenie (ITP) ist komplex. Die zur Thrombozytendestruktion führenden Pathomechanismen sind dabei individuell unterschiedlich und beeinflussen den Erfolg einer Splenektomie als Therapieoption. Die Autoren des Kommentars berichten über eine Studie, in der Erkrankte mit ITP vor der Splenektomie eine Szintigrafie erhielten. Die Ergebnisse waren mit dem Behandlungserfolg assoziiert.

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Transfusionsstrategie nach Myokardinfarkt

Viele Erkrankte mit Herzinfarkt sind anämisch. Erythrozytentransfusionen erfolgen mit dem Ziel die Sauerstoffversorgung des Myokards zu steigern, Reinfarkte zu reduzieren und die Mortalität zu senken. Dem stehen das Risiko der Flüssigkeitsüberladung, Infektion, Thrombose und Inflammation gegenüber. In der MINT-Studie erhielten Patient*innen mit Myokardinfarkt bei unterschiedlichen Hämoglobin-Cutoffs Bluttransfusionen. Endpunkte waren die Reinfarkte und Gesamtmortalität nach 30 Tagen.

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Nachweis thrombozytärer Antikörper – aktueller Stand

Thrombozyten spielen eine besondere Rolle bei der Blutstillung. Viele Ursachen können die Leistungsfähigkeit des thrombozytären Systems beeinträchtigen, vor allem Zustände mit einer verminderten Zahl von Thrombozyten. Antikörper gegen Thrombozyten sind für einen Teil der Fälle von Thrombozytopenie verantwortlich, sie können darüber hinaus die Wirksamkeit von Thrombozytentransfusionen beeinträchtigen. Daher spielen Methoden zum Nachweis thrombozytärer Antikörper bei der Diagnose und der Behandlun...

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Hyperfibrinolyse nach Reanimation bei akuter Lungenarterienembolie

Kommt es nach einer Reanimation – z. B. wegen akuter Lungenarterienembolie – im Rahmen eines Post-Cardiac-Arrest-Syndroms (PCAS) zu einer Hyperfibrinolyse, stellt dies eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. In diesem Fallbericht wird die Pathophysiologie der Koagulopathie bei PCAS beschrieben und der Einsatz antifibrinolytischer Therapie bei Patienten mit thrombotischen Komplikationen wie Lungenarterienembolien diskutiert.

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Strategien zur Versorgung von RhD-negativen Patienten mit RhD-positiven Erythrozytenkonzentraten

Die Versorgung von RhD-negativen Patienten stellt eine zunehmende Herausforderung für nahezu alle transfundierenden Einrichtungen in Deutschland dar, verschärft durch den bundesweiten Rückgang der Spendezahlen von ca. 10% gegenüber den Spendezahlen vor der Coronapandemie. In dem Praxistipp wird sowohl auf die Risikoevaluierung einer Immunisierung gegen das RhD-Merkmal eingegangen als auch auf die verschiedenen Versorgungsstrategien zum einen bei unbekannten Patienten in der Notfallversorgung, al...

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Update zur Verordnung (EU) 2017/746 über In-vitro-Diagnostika

Aufgeschreckt durch die Skandale, die von insuffizienten und gesundheitsschädlichen Brustimplantaten und Gelenkprothesen verursacht wurden, verschärfte der EU-Gesetzgeber mit den Verordnungen (EU) 2017/745 und (EU) 2017/746 die Bedingungen für das Inverkehrbringen von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika (IVD). Allerdings waren die neuen Hürden so hoch, dass weder die Behörden die geforderten Strukturen rechtzeitig aufbauen, noch die Hersteller den entstandenen Mehraufwand in der erforderli...

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Der neonatale Fc-Rezeptor: Biologische Grundlagen und Potenzial der therapeutischen Blockade in der Behandlung immunhämatologischer Erkrankungen

Durch den Transport von mütterlichen IgG-Antikörpern in die Zirkulation des Fetus erhalten die Nachkommen den humoralen „Nestschutz“ bzw. die mütterliche „Leihimmunität“. Der transplazentare Transport von IgG-Antikörpern erfolgt in einem komplexen Prozess, an dem der neonatale Rezeptor für das kristallisierbare Fragment von IgG-Molekülen (Fragment cristallizable receptor neonatal, FcRn) essenziell beteiligt ist. FcRn ist im adulten Organismus ubiquitär exprimiert, reguliert die IgG- und Albumin-...

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