Körperliche und psychische Belastungen aktiv bewältigen

  • körperliche und psychische Belastung

    Schritt 4: Aktivierung Agonist, Drehung gegen Blockade nach links.

     

Zahnärztliche Arbeit ist belastend, wenn man den Zahlen glauben darf: Für viele Beschäftigte in diesem Bereich gehören Wirbelsäulenbeschwerden, Kopfschmerzen, Schulter-Arm-Probleme, Taubheit in den Extremitäten und Ähnliches zum Alltag.

Oft sind einseitige Haltungen, ungünstige Positionen oder einfach die Dauer dieser Belastungen der Auslöser und der fehlende körperliche Ausgleich der Verstärker der Beschwerden. Wenn dann noch der psychische Stress und weitere externe Einflüsse, wie z. B. Lärm oder ein paar „schlechte“ Gewohnheiten dazukommen, ist „gesund bleiben“ schwierig.
Begünstigt wird dies durch Ausrüstungen und Werkzeuge, die zwar teuer, aber nicht ergonomisch oder bereits veraltet sind oder selbst als neue Möbel nicht den menschlichen Bedürfnissen nach Anpassbarkeit, also der Grundlage der Ergonomie genügen. Und oft erscheint die äußere Gestaltung wichtiger als der ergonomische Nutzen.
Für viele Zahnärzte lauten daher täglich wiederkehrende Fragestellungen:
• Wie komme ich am Ende des Tages ohne Rücken- oder Schulterschmerzen nach Hause?
• Wie verhalte ich mich im Arbeitsalltag, um den Feierabend genießen zu können?
• Wie optimiere ich meine (Arbeits-)Umgebung?
• Was kann ich tun, um mich am Arbeitsplatz fit zu halten?
• Was mache ich, wenn doch Schmerzen und Verspannungen auftauchen?

Die täglich feststellbare Tatsache ist aber auch: Es gibt nicht „die“ gute Arbeitsposition oder -haltung, die alles erfüllt. Oft sind die Ausrüstung, das Werkzeug oder auch die eingeschliffenen Verhaltensweisen die größten Hürden für ein „gutes“ Arbeiten. Und zudem ist Gymnastik am Arbeitsplatz für viele (bisher) keine ernst zu nehmende Option, zu negativ ist dieses Thema oft belegt.
Die gute Arbeitshaltung und ergonomische Ausrüstungselemente wurden schon im Artikel „Arbeitshaltung des Zahnarztes“ von Reitemeier et al. ausführlich behandelt. Daher wird dieser Beitrag mehr auf die Aspekte körperlicher Ausgleich, Selbstbehandlung am Arbeitsplatz und Stressoren-Management eingehen.
Dabei bilden zwei Modelle die Grundlage für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM): einerseits sind dies das Belastungs- und Beanspruchungskonzept von Rohmert et al., das von Scheuch um den wichtigen Faktor „Bewältigung“ erweitert wurde. Andererseits gehört dazu das „5-Säulen-Konzept“ von Just.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier.

Quelle: Zahnmedizin up2date 5/2014; Aktive Bewältigung körperlicher und psychischer Belastungen; M. Just

 

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