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Die Versorgung von Lückengebisssituationen durch Verbundbrücken

Verbund- oder Hybridbrücken stellen ein kontrovers diskutiertes restauratives Versorgungskonzept dar. Für den Patienten steht oft der Wunsch nach einer festsitzenden Versorgung mit geringem operativen und finanziellen Aufwand im Vordergrund. Doch darf man überhaupt natürliche Zähne mit Implantaten verbinden? Oder führt dies möglicherweise zu riskanten verblockten Konstruktionen? Der Beitrag bietet eine Literaturübersicht und praktische Hinweise.

Verbindung von Zähnen und Implantaten

Wenn strategische Pfeiler fehlen, stellen Verbundbrücken grundsätzlich eine Versorgungsoption dar, welche die prothetische Therapie vereinfachen kann. Vorteile einer reduzierten Anzahl an Implantaten sind

  • verminderte Kosten (chirurgische und prothetische Komponenten) und
  • geringerer chirurgischer Aufwand (Vermeidung von Augmentationen).

Der Einsatz von Verbundbrücken erfordert eine Verbindung von osseointegrierten Implantaten und natürlichen, parodontal gelagerten Zähnen. Verbundbrücken können in ihrer Minimalkonfiguration nur einen natürlichen Pfeiler und ein Implantat umfassen. Große Verbundbrücken dagegen können einen ganzen Kiefer versorgen. Dabei ergänzen strategisch gesetzte oder vorhandene Implantate die natürlichen Pfeiler als Brückenpfeiler. Alle Möglichkeiten zwischen beiden Varianten werden trotz der Heterogenität als Verbundbrücken bezeichnet (auch in klinischen Untersuchungen). Extensionsbrücken können in unterschiedlichen Varianten ebenfalls als Verbundbrücken gestaltet sein.

 

DEFINITION

Als Verbundbrücken werden festsitzende bzw. bedingt abnehmbare Zahnersatzkonstruktionen bezeichnet, die zumindest einen Zahn und mindestens ein Implantat verbinden.

Rigide versus nonrigide

Natürliche Pfeiler und Implantate können „rigide“ (starr) verbunden werden. Hierbei wird das Implantat mit eingeschraubtem Abutment wie ein zusätzlicher Brückenpfeiler behandelt, und die Brücke wird konventionell zementiert. Eine „nonrigide“ Verbindung von natürlichem Zahn und Implantat hingegen lässt bei beiden Pfeilern unterschiedlich große Bewegungen zu. Die entsprechenden technischen Konzepte basieren auf der theoretisch uneinheitlichen Beweglichkeit von natürlichem Pfeiler und Implantat im Alveolarknochen. Eine nonrigide Verbindung kann auf mehrere Arten erreicht werden.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag: Die Versorgung von Lückengebisssituationen durch Verbundbrücken
aus der Zeitschrift Zahnmedizin up2date 03/2020

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Quelle

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