• Gebissschutz

     

Sports Dentistry – Prävention von Zahnunfällen beim Sport

Zahnunfälle gehören zum sportlichen Alltag. Vor allem Kontaktsportarten sind mit erhöhtem Risiko verbunden. Mithilfe eines Zahnschutzes können orale und periorale Verletzungen weniger intensiv ausfallen oder ganz vermieden werden. Jedoch: Nur ein professioneller, individuell angefertigter Multilayer-Zahnschutz kann allen Ansprüchen genügen und dem Sportler einen optimalen Schutz gegen mögliche Verletzungen bieten.

Der Begriff „Sportzahnmedizin“ (englisch: Sports dentistry) umfasst eine Vielzahl möglicher Schnittstellen zwischen Sport, Sportmedizin und Zahnmedizin, z. B.:

  • sportzahnmedizinische Anamnese
  • zahnärztliche Befunderhebung
  • Behandlung unfallbedingter Zahnverletzungen und deren Spätfolgen
  • Aufklärung zu richtigem Verhalten unmittelbar nach einem Zahnunfall
  • Prävention von Zahnunfällen beim Sport
  • Erosionsprävention und Ernährungsberatung (vor allem im Spitzensport)
  • kraniomandibuläre Funktionsdiagnostik und -therapie
  • Kontrolle und Therapie odontogener Entzündungen
  • Optimierung der Atmung

Die umfangreiche Auflistung zeigt, dass der Themenkomplex „Sportzahnmedizin“ in einem Zeitschriftenkapitel nicht annähernd vollständig abgehandelt werden kann. Nicht ohne Grund gibt es alleine in Deutschland mindestens 3 Fachgesellschaften, die sich dieser Thematik angenommen haben (DGzPRsport, DGSZM, DGZMS). Daher beschäftigt sich der nachfolgende Beitrag ausschließlich mit den Teilbereichen „Zahnunfälle beim Sport“ und „Anfertigung eines professionellen Zahnschutzes“.

Unfallbedingte Zahnverletzungen beim Sport

Individuelle Faktoren

Zahnverletzungen aller Art kommen beim Sport regelmäßig vor. Schweregrad, Häufigkeit und Art oraler und perioraler Verletzungen sind von vielen Faktoren abhängig, wie z. B.:

  • individuelle Sportart
  • (Nicht-)Tragen der dort vorgeschriebenen Schutzkleidung
  • Niveau (Freizeitsport, Amateursport, Profisport)
  • Exposition (wie lange wird der Sport bereits ausgeübt, Zahl der Trainingseinheiten pro Woche, Zahl der Wettkämpfe pro Jahr, etc.)
  • bei Mannschaftssportarten: Position im Team (Goal, Defense, Offense)

 

MERKE

Untersuchungen zeigten: Sportverletzungen resultieren 6-mal häufiger in Gesichtsverletzungen, als dies bei Berufsverletzungen der Fall ist, und 3-mal häufiger als bei Gewaltanwendung oder Verkehrsunfällen.

Gesichtsverletzungen nehmen bei den Olympischen Spielen den 5. Platz aller Verletzungen ein [2]. Durch das Tragen eines Zahnschutzes beim Sport können orale und periorale Verletzungen weniger intensiv ausfallen oder sogar ganz vermieden werden.

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier Sports Dentistry – Prävention von Zahnunfällen beim Sport
Aus der Zeitschrift Zahnmedizin up2date 02/2020

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