Zeitschrift für Gastroenterologie

DOI 10.1055/s-00000094

Zeitschrift für Gastroenterologie

In dieser Ausgabe:

Niedrige Polypendetektionsrate erhöht postkoloskopisches Darmkrebsrisiko

Ein postkoloskopisches kolorektales Karzinom (PCCRC) kann aus übersehenen Karzinomen, prämalignen Läsionen und unvollständiger Resektion entstehen. Bisher wurde vor allem die Polypendetektionsrate (PDR) zur Abschätzung des Adenomrisikos herangezogen; ob die PDR jedoch auch direkt auf PCCRCs schließen lässt, ist wenig untersucht. Gingold-Belfer et al. untersuchten, ob die PDR mit PCCRCs im Rahmen der diagnostischen Koloskopie assoziiert ist.

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Antibiotikatherapie oder Appendektomie bei Appendizitis?

Bei der Behandlung einer Appendizitis kam über lange Zeit hinweg eine Appendektomie als Standardtherapie zum Einsatz. Aber bereits vor über 60 Jahren wurden Patienten auch erfolgreich mit Antibiotika behandelt. Eine Studie hat nun vor diesem Hintergrund die Effektivität von Antibiotikatherapie und Appendektomie in Bezug auf den Gesundheitsstatus der Patienten nach 30 Tagen verglichen.

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HBV: Screening von Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhtem Infektionsrisiko

In den USA sind schätzungsweise 862 000 Bürger von einer chronischen Hepatitis-B-Virus(HBV)-Infektion betroffen. Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) hat eine Auswertung von Studiendaten der Jahre 2014–2019 in Auftrag gegeben, um Empfehlungen zum Screening auf HBV-Infektionen sowie zu antiviralen Therapien aus dem Jahr 2014 zu aktualisieren. Im Fokus standen dabei Jugendliche und Erwachsene mit einem erhöhten Infektionsrisiko.

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Morbus Crohn: Ustekinumab-Nonresponder profitieren von Dosiseskalation

Bei Morbus-Crohn-Patienten mit einer moderat bis schwer ausgeprägten Erkrankung hat sich Ustekinumab zur Erreichung und Aufrechterhaltung einer klinischen Remission als effektiv erwiesen. Allerdings spricht ein bestimmter Teil der Patienten nicht auf die Standarddosis von 90 mg Ustekinumab alle 8 Wochen an. J. E. Ollech et al. haben nun untersucht, wie sich eine Verkürzung des Zeitintervalls auf 4 Wochen auswirkt.

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Postinfectious T-lymphocytic enteral leiomyositis as a rare cause of chronic intestinal pseudoobstruction

T-lymphocytic enteral leiomyositis (T-lel) is a rare disorder causing chronic intestinal pseudo-obstruction (CIPO), with cases predominantly being reported in the field of veterinary and pediatric medicine. Here, we present a case of T-lel-associated CIPO in an adult female, who initially presented with a paralytic ileus 2 weeks after a common gastroenteritis. The histological diagnosis was established through full-thickness bowel biopsy, exhibiting a dense lymphocytic infiltrate in the lamina m...

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Renal replacement therapy as bridging-to-recovery in refractory hepatorenal syndrome

A 50-year-old female patient with cirrhosis due to alcoholic steatohepatitis was referred to our department because of recurrent hepatorenal syndrome (HRS) and hepatic hydrothorax. Clinically, severe anasarca was the leading problem. In contrast to previous episodes, HRS did not respond to standard treatment including terlipressin.

Given the severe, refractory hyperhydration, we finally initiated renal replacement therapy (RRT). Subsequently, RRT was performed without severe side effects for more...

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Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen werden besser durch eine interdisziplinäre Behandlung als durch eine gastroenterologische Standardtherapie versorgt

Basnayake C, Kamm MA, Stanley A, Wilson-O’Brien A, Burrell K, Lees-Trinca I, Khera A, Kantidakis J, Wong O, Fox K, Talley NJ, Liew D, Salzberg MR, Thompson AJ. Standard gastroenterologist versus multidisciplinary treatment for functional gastrointestinal disorders (MANTRA): an open-label, single-centre, randomised controlled trial. Lancet Gastroenterol Hepatol 2020, July 14, 2020,https://doi.org/10.1016/S2468-1253(20)30215-6.

Basnayake et al.1untersuchten in einer vom 16. Mai 2017 bis 10. Mai 201...

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S1-Leitlinie zur Versorgung von Lebertransplantierten während der COVID-19-Pandemie – AWMF-Register Nr. 021-031 – Stand: 07.01.21

Während der COVID-19-Pandemie sollen Organentnahmen und Lebertransplantationen grundsätzlich weiterhin vorgenommen werden.

In Abhängigkeit von der Pandemie-Entwicklung und regionalen bzw. lokalen Ressourcen können an den Zentren Anpassungen in den Lebertransplantationsprogrammen notwendig werden.

Kommentar:

Die Lebertransplantation ist eine lebensrettende Option für Patienten mit Leberzirrhose, hepatozellulärem Karzinom, genetischen, metabolischen oder cholestatischen Erkrankungen sowie akutem Leb...

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Naturjoghurtinduzierte Lactobacillus-Bakteriämie bei einem mit Ustekinumab behandelten Patienten mit Morbus Crohn und begleitender HIV-Infektion

Probiotika werden häufig von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen als begleitende Therapie verwendet. Auch wenn für eine positive Wirkung der Probiotika nur wenig Evidenz vorliegt, wird dieses Verhalten durch die Einschätzung als ein nebenwirkungsfreies Therapiekonzept begünstigt. In seltenen Fällen können Probiotika jedoch zu systemischen Infektionen in Form der Bakteriämien führen. Wir berichten über einen Patienten mit Morbus Crohn und begleitender HIV-Infektion der unter ei...

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The number of biopsy specimens can influence the non-lifting sign in colorectal laterally spreading tumors

Background  Although the problem of whether to perform a biopsy before endoscopic treatment for colorectal laterally spreading tumor (LST) troubles clinicians, about 50 % of lesions still undergo a preceding biopsy. We aimed to explore factors affecting the non-lifting sign in LST and examine the influence of “biopsy-related factors”, such as the number of biopsy specimens and the interval after biopsy on non-lifting sign in cases with a history of biopsy.

Methods  Clinical data of 159 LSTs regardi...

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Seltene Zoonosen: Marburgfieber

Das Marburgvirus ist ein behülltes Einzelstrang-RNA-Virus aus der Familie der Filoviren, Gattung Marburgvirus, und der Erreger des hämorrhagischen Marburgfiebers. Das Virus und die Erkrankung von Menschen wurden erstmals 1967 im hessischen Marburg beobachtet und traten seither mehrfach in aller Welt auf. Die Letalität der Erkrankung liegt bei ca. 80 %.

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Potenzial des Ultraschalls bei allogener Stammzelltransplantation und transplantationsassoziierten Komplikationen

Die allogene hämatopoietische Stammzelltransplantation (allo-SZT) stellt eine komplexe Therapie mit vielen auch gastrointestinalen Nebenwirkungen und Komplikationen dar. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von mit allo-SZT assoziierten Komplikationen ist daher von großer Bedeutung, um das Überleben dieser Patienten zu verbessern. Die Sonografie stellt eine schnell verfügbare Methode dar, die am Krankenbett durchgeführt werden kann. In den Händen eines sonografieerfahrenen Untersuchers könne...

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