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DOI 10.1055/s-00000095

ZGN - Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie

In dieser Ausgabe:

Frühgeborene: Transkriptomdaten sagen respiratorische Langzeitmorbidität voraus

Viele extrem unreife Frühgeborene leiden an Komplikationen der Atemorgane und müssen deshalb wiederholt stationär behandelt werden. Allein anhand klinischer (z. B. bronchopulmonale Dysplasie) und demografischer Parameter lässt sich das Hospitalisationsrisiko allerdings kaum vorhersagen. Dies wäre jedoch wichtig, um gezielt Präventionsmaßnahmen ergreifen zu können. Welchen prädiktiven Zusatznutzen haben Transkriptomdaten?

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Neugeborenenverlegung auf dem Luftweg in Nordnorwegen

Nicht immer gelingt die vorgeburtliche Verlegung von Hochrisikoschwangeren in entsprechend ausgestattete Perinatalzentren. Die postnatale Verlegung von Frühgeborenen bzw. von kranken Neugeborenen erfordert ein gut organisiertes Transportsystem. Besonders große Herausforderungen bestehen in der dünn besiedelten arktischen Region Norwegens, berichtet ein Forscherteam, das entsprechende Daten aus dem Zeitraum zwischen 1994 und 2023 analysierte.

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Einführung der S3 Leitlinie „Vaginale Geburt am Termin“ – Wie hat sich die subpartuale fetale Überwachung verändert?

Hintergrund Die subpartuale fetale Überwachung wird in der Geburtsmedizin intensiv diskutiert. Studien haben gezeigt, dass das CTG zu nicht immer notwendigen Interventionen wie operativen und vaginal-operativen Eingriffen führen kann. Darum wird in der 2021 erschienenen AWMF-S3-Leitlinie „Vaginale Geburt am Termin“ erstmals die strukturierte intermittierende Auskultation im Niedrigrisikokollektiv empfohlen.

In einer retrospektiven Querschnittsstudie wurden alle deutschen Geburtskliniken (n=616) m...

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Perinatale Palliativbetreuung im zeitlichen Wandel: eine longitudinale Beobachtungsstudie

Neonatale Todesfälle treten großteils auf, nachdem eine Entscheidung, lebensunterstützende Maßnahmen zu beenden, getroffen wurde [1–7]. Neugeborene sterben selten unerwartet sondern überwiegend nach einer Entscheidung zur Therapiezieländerung. Der Entscheidungsweg dazu hat sich über die Jahre deutlich gewandelt und die praktische Umsetzung variiert stark zwischen den einzelnen Neugeborenenintensivstationen [1, 8]. Ziel der Studie war es, die näheren Umstände neonataler Todesfälle einer universit...

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The predictive role of maternal serum and cervicovaginal fluid vitamin D-binding protein for preterm birth and latency period

Adverse perinatal outcomes have been linked to alterations in vitamin D-binding protein (VDBP) levels. We assessed the predictive value of serum and cervicovaginal fluid VDBP for preterm birth, as well as to measure VDBP in threatened preterm labor (TPL) and preterm premature rupture of membranes (PPROM).

A total of 138 pregnant women were divided into three groups in this prospective case-control study: TPL(n=59), PPROM (n=43) and control (n=36). Also, all patients were divided into two groups a...

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The value of prenatal indicators in predicting adverse fetal outcomes in patients with ICP

Search for laboratory markers that can predict adverse fetal pregnancy outcomes in patients with cholestasis of pregnancy.

This was an observational case-control study conducted from December 2016 to December 2019. Pregnancy outcome data and maternal antenatal laboratory markers were collected in the intrahepatic cholestasis of pregnancy (ICP) (N=117) and normal pregnancy controls (N=100), laboratory indictors including aspartate aminotransferase (AST), alanine aminotransferase (ALT), alkaline ph...

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Methylene Blue for Refractory Shock in A Neonate

Neonatal shock has a high mortality rate in neonates. New treatment approaches are being researched. Methylene blue (MB) may have the ability to enhance blood pressure but is rarely used on newborns. MB usage in a newborn with catecholamine-resistant shock who needed renal replacement therapy (RRT) due to hyperammonemia from an underlying urea cycle defect is presented here.

A 3050-g female neonate, born at 38 weeks' gestation, was admitted to our neonatal intensive care unit on the fourth postna...

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Acute peripartum pontine ischemic stroke during epidural analgesia

We report a rare case of peripartum pontine stroke in a 34-year-old primipara initially attributed to an episode of severe transient hypotension caused by the subdural spread of local anesthetic during epidural analgesia for delivery. The rapid intrapartum intervention by the obstetric team because of spinal shock clinical pictures and fetal bradycardia using high vacuum extraction prevented the risk of fetal ischemic-hypoxic damage. A healthy child was born with an Apgar score of 8/10, 3790 gra...

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Zwei Fälle von Skelett-Ziliopathien in einer Familie

Als Zilien werden dünne Fortsätze auf den Zellen von eukaryoten Organismen bezeichnet. Diese werden von einem speziellen Proteintransportmechanismus – dem intraflagellar Transporter (IFT) gebildet. Der IFT besteht aus zwei Proteinen: Komplex A und Komplex B. Mutationen in den Genen des IFT-A-Komplexes (IFT43, IFT121, IFT122, IFT139, IFT140 und IFT144) führen zur Entstehung von Skelett-Ziliopathien. Zu diesen zählen das Sensenbrenner-, Jeune- und Kurzrippen-Polydaktylie-Syndrom [1,2]. Wir bericht...

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Eventration des Zwerchfells bei Trisomie 18

Ein reifes Neugeborenes der 37+5 SSW wurde bei bekannter pränataler Wachstumsretardierung in einem externen Perinatalzentrum Level 1 geboren.

Die Mutter war eine 41-jährige IV.-Gravida/IV.-Para. Die Entbindung erfolgte durch primäre Re-Re-Sectio. Postnatal zeigte sich die Adaptation erschwert (APGAR 5/6/7), sodass das Neugeborene schließlich mit CPAP-Atemunterstützung auf die Neu- und Frühgeborenenstation aufgenommen wurde. Geburtsgewicht 1960g (< 1. Perz.), Körperlänge 41cm (< 1. Perz.), Kopfumf...

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