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DOI 10.1055/s-00000103

Zeitschrift für Sexualforschung

In dieser Ausgabe:

Berufsethische Standards für sexualpädagogisch Tätige in der Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp)

Sexualpädagog*innen begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene als professionell Handelnde bei der Entwicklung ihrer möglichst selbstbestimmten sexuellen und geschlechtlichen Identität. Sie unterstützen zudem Eltern, Lehrkräfte und andere professionell Tätige bei der sexuellen Bildung und bewegen sich damit in einem persönlichkeitsrelevanten und sensibel zu handhabenden Themenbereich. DieGesellschaft für Sexualpädagogik(gsp) hat in einem intensiven Prozess unter Beteiligung ihrer inzwischen fa...

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100 Jahre – Von Magnus Hirschfeld zur S3-Leitlinie und darüber hinaus: Körperorientierte Behandlungsverfahren als eine Option der Zukunft?

In diesem Beitrag werden zentrale Inhalte der 2018 veröffentlichten S3-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit“, die sich dem Wissen vonMagnus Hirschfeld vor 100 Jahren wieder annähert, vorgestellt und diskutiert. Der zweite Teil widmet sich körper- und emotionsfokussierten Verfahren in der Versorgung von geschlechtlich nonkonformen Menschen, die bislang nur randständig im therapeutisch-pädagogischen und beraterischen Bereich angewandt werden. Es wird dafür p...

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Schwangerschaftsabbrüche – Entscheidungsprozesse und Erfahrungen mit psychosozialer und medizinischer Versorgung aus Sicht junger Frauen

Einleitung Schwangerschaftsabbrüche sichern reproduktive Selbstbestimmung und sind als Menschenrecht anerkannt. Gleichzeitig werden sie oft gesellschaftlich missbilligt, sind in Deutschland nach wie vor strafrechtlich verankert und erfordern eine Pflichtberatung.

Forschungsziele Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel zu rekonstruieren, warum und wie junge Frauen sich unter diesen Bedingungen für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, wie sie dabei die Pflichtberatung und die medizinische Vers...

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„Er hat verstanden, welche Verantwortung er trägt.“

Einleitung Mediale Darstellungen der Pädophilie ändern sich. Im Kontext von therapeutischen und Selbsthilfeangeboten entstehen seit Ende der 2000er-Jahre Repräsentationen kontrollierter Sexualität, die sich von Verwerfungen als „Monster“ und als „Bandenkrimineller“ unterscheiden.

Forschungsziele Der Beitrag untersucht die Struktur und rekonstruiert die Bedingungen und Effekte des medialen Diskurses. Er fragt erstens nach Rhetoriken, die eine andere Repräsentation möglich erscheinen lassen. Zweitens...

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