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DOI 10.1055/s-00000103

Zeitschrift für Sexualforschung

In dieser Ausgabe:

„Ich bin ja der Mann und nicht mein Genital.“ Interpretationen vergeschlechtlichter Körpermerkmale und ihre Auswirkungen auf die sexuelle Praxis trans*-männlicher und nicht-binärer Personen

Einleitung Forschung zur Sexualität von trans* Personen weist darauf hin, dass einige trans* Personen aufgrund von Geschlechtsdysphorie ihre sexuelle Praxis einschränken, während andere dies nicht tun. Die vorliegende Studie untersucht

mögliche Ursachen dieser Unterschiede bei trans*-männlichen und nicht-binären Personen mit weiblichem Zuweisungsgeschlecht (engl. assigned female at birth: AFAB). Der Fokus liegt dabei auf der Ebene der vergeschlechtlichten sozialen Bedeutung von Körpern und ihrem E...

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Konstruktive Aggression in Partnerschaft und Sexualität

Einleitung  In der sexualwissenschaftlichen Fachliteratur wird Aggression oft als wichtiger positiver Faktor betrachtet, insbesondere im Zusammenhang mit männlicher Sexualität. Ihre Unterdrückung führe zu sexuellen Störungen, z. B. zu Lustlosigkeit. Dies ist unschlüssig angesichts der gängigen Definition von Aggression als einem gewalttätigen Verhalten, das auf die Schädigung anderer Personen zielt.

Forschungsziele  Zur Auflösung dieses Widerspruchs wird die Unterscheidung zwischen konstruktiver un...

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Das erste Mal Sex: Definitionen, Theorien, Befunde

Mit dem „ersten Mal Sex“ und entsprechenden Synonymen wie „sexuelles Debüt“, „sexuelle Initiation“ oder „Entjungferung“ ist in der Regel der biografisch erste einvernehmliche vaginale Geschlechtsverkehr oder eine für gleichgeschlechtliche Kontakte passende Entsprechung gemeint. Der vorliegende Beitrag fasst den aktuellen Forschungsstand zum Thema im Rahmen einer narrativen Literaturübersicht zusammen und geht dabei auf zentrale Definitionen, Theorien und Befunde zum ersten Sex ein. Dabei wird de...

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Psychosoziale LGBTIQ*A-Beratungsstelle „Queerbeet“

Der Praxisbeitrag zur psychosozialen LGBTIQ*A-Beratungsstelle „Queerbeet“ thematisiert die Bedeutung von Beratungsangeboten für Menschen mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt unter Berücksichtigung desMinoritätenstressmodells(Göth und Kohn 2014;Meyer 2003). Dieses Modell beleuchtet die spezifischen Stressoren, denen queere Personen aufgrund von Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung ausgesetzt sind, und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Die Beratungsstelle „Queerbeet“, ge...

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Rückblick und Perspektiven: Sexualpädagogik in den 1990er-Jahren

Am 12. April 2025 lud die Sektion Geschichte derGesellschaft für Sexualpädagogik(GSP) zu einem Fachworkshop mit Schwerpunkt auf die deutsche Sexualpädagogik in den 1990er-Jahren ein. Die aus GSP-Mitgliedern bestehende Organisationsgruppe sieht die sexualpädagogischen Entwicklungen und Diskurse der 1990er-Jahre als einflussreich bis in die Gegenwart der Fachdisziplin an, zugleich sei eine intensivere Beschäftigung mit diesem Jahrzehnt der Sexualpädagogik in Deutschland bislang ausgeblieben. Mit B...

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Sexpositivität – Gedanken zu einer nicht geführten Debatte in der deutschsprachigen Sexualwissenschaft

Der BegriffSexpositivitäthat in den vergangenen Jahrzehnten international zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im deutschsprachigen Raum hingegen bleibt eine fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung bislang weitgehend aus.

Dieser Debattenbeitrag beleuchtet die historische Entwicklung, theoretische Rahmungen sowie die vielfältigen Kontexte, in denen Sexpositivität verwendet wird. Im Fokus steht dabei die Frage nach der begrifflichen Unschärfe und ihrer möglichen Rolle für die geringe Rezeption i...

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