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Aktuelles Heft

DOI 10.1055/s-00000104

Zentralblatt für Chirurgie - Zeitschrift für Allgemeine, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie

In dieser Ausgabe:

Patient Blood Management in der Chirurgie

Chirurgische Eingriffe sind oftmals mit einem hohen Blutverlust assoziiert, der zu einer erhöhten postoperativen Komplikationsrate führen kann. Patient Blood Management (PBM) ist ein evidenzbasiertes multimodales Konzept, welches unter Berücksichtigung modernster medizinischer Erkenntnisse zur Steigerung der Patientensicherheit eingesetzt wird.

PBM stellt ein umfassendes Maßnahmenbündel, bestehend aus einzeln umsetzbaren Maßnahmen im Rahmen einer 3-Säulen-Struktur dar (Abb. 1):

frühe Detektion einer gegebenenfalls vorhandenen Anämie vor elektiven Eingriffen mit erhöhter Transfusionswahrscheinlichkeit,

Minimierung des Blutverlustes und vermehrter Einsatz fremdblutsparender Maßnahmen und

rationaler Einsatz von Blutkonserven.

minimierte extrakorporale Kreislaufsysteme,

retrogrades autologes Priming (nach Aortenkanülierung retrogrades Füllen der HLM-Schläuche mit Patientenblut und Verwurf der eigentlichen Priming-Lösung),

Ultrafiltration mit Hämokonzentration an der HLM,

Verabreichen von Blutkardioplegielösung, sowie

Sammeln und Absaugen von Blut aus Tupfern und Kompressen.

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Perioperative Volumentherapie

Das Ziel dieser Studie war es, das Auftreten postoperativer Komplikationen bei Patienten zu vergleichen, die sich einer elektiven offenen abdominellen Operation unterziehen und eine intraoperative zielgerichtete hämodynamische Therapie oder eine restriktive normovolämische Therapie erhielten.

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Maschinenperfusion in der Lebertransplantation – was ist möglich und wo stehen wir in Deutschland? Übersicht der Literatur und Ergebnisse einer nationalen Umfrage

Die Maschinenperfusion von Spenderlebern gilt als die aktuell wichtigste Neuerung in der Transplantationschirurgie, um dem anhaltenden Organmangel in der Lebertransplantation begegnen zu können. Die hypotherme Maschinenperfusion (HMP) ist sicher anzuwenden und scheint auch nach einer vorangegangenen kalten Ischämiephase bei Spendern mit einem Herzstillstand das Risiko für Gallenwegskomplikationen zur verringern sowie das Langzeitüberleben der Empfänger zu verbessern. Ein potenzieller Funktionste...

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Ausbildung von Entnahmechirurgen abdomineller Organe in Deutschland – Herausforderungen und Lösungsansätze

Die Entnahme abdomineller Organe zur Transplantation ist ein hochspezialisierter Eingriff, der den 1. Schritt zu einer erfolgreichen Transplantation darstellt. Im folgenden Artikel soll ein Überblick über die organisatorischen Rahmenbedingungen, die derzeitige Ausbildung der Entnahmechirurgen in Deutschland sowie die damit einhergehenden Herausforderungen gegeben und diese auch im internationalen Kontext diskutiert werden.

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Indocyaningrün navigierte, Roboter assistierte Hemihepatekomie links

Minimalinvasive Leberresektionen haben bei gleichen onkologischen Ergebnissen wie offene Eingriffe eine geringere Morbidität, geringeren Blutverlust und kürzere Krankenhausverweildauer für die Patienten1, 2, 3. Mittlerweile sind alle Lebersegmente über einen minimalinvasiven Zugang erreichbar4. Auch komplexe und erweiterte Leberresektionen können minimalinvasiv durchgeführt werden.

Die roboterassistierte Leberchirurgie bietet gegenüber der konventionellen Laparoskopie die Vorteile eines stabilen ...

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