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Herzlich willkommen

Die Zeitschrift „Klinische Neurophysiologie“ richtet sich an Neurophysiologen, Neurologen, Neurochirurgen, Nervenärzte und neurophysiologisch technische Assistenten in Klinik und Praxis. Sie vermittelt Forschungs- und Praxisthemen aus dem gesamten Gebiet der Funktionsdiagnostik des Nervensystems: Elektroenzephalografie (EEG), Elektromyografie (EMG), Elektroneurografie (ENG), EVP (Evozierte Potenziale), funktionelle Bildgebung, Ultraschalldiagnostik und interventionelle Neurophysiologie. Immer im Fokus: praxisbezogener Nutzwert und größtmögliche Unterstützung für Sie.

Impact Factor: 0,3 (Stand: Juni 2025)

DOI 10.1055/s-00000032

Klinische Neurophysiologie

In dieser Ausgabe:

EMG und Neurografie bei Nervenverletzungen

Nervenverletzungen sind nicht nur für die Betroffenen schwerwiegend, sondern auch für den Diagnostiker. Der Erfolg einer Behandlung hängt von einer früh nach der Verletzung beginnenden sinnvollen Diagnostik ab, bei welcher Elektromyografie (EMG) und Elektroneurografie (ENG) unentbehrlich sind. Sie helfen bei der Klärung der wesentlichen diagnostischen Fragen: Liegt überhaupt eine Nervenverletzung vor? Wo genau liegt diese? Wie ist deren Pathophysiologie? Ist eine operative Versorgung notwendig? ...

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Muskelsonografie – Teil 2

Bei der Diagnostik von neuromuskulären Erkrankungen ist eine sorgfältige Charakterisierung des klinischen Phänotyps und insbesondere eine detaillierte Beschreibung des Verteilungstyps betroffener Muskelgruppen unerlässlich, um innovative molekulargenetische Verfahren zielgerecht einsetzen zu können. Teil 2 des Artikels fasst den Stellenwert der Muskelsonografie für die Diagnostik neuromuskulärer Erkrankungen zusammen, nachdem Teil 1 1 Methodik und Untersuchungstechnik dargestellt hatte.

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Muskelultraschall

Wie auch der Nervenultraschall, auf den in der vorherigen Ausgabe näher eingegangen wurde, bietet die sonografische Beurteilung der Muskulatur wichtige zusätzliche Erkenntnisse und hat entsprechende Vorteile. In Ergänzung zur funktionellen elektrophysiologischen Untersuchung können schnell und nichtinvasiv morphologische Erkenntnisse gewonnen werden. Hochfrequente Schallköpfe erlauben zudem durch ihre gute Auflösung sowohl eine Beurteilung diffuser als auch fokaler Veränderungen. Einschränkungen...

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Sekundäre Läsion des N. interosseus posterior bei proximaler Radialisläsion – second Hit oder ein Epiphänomen?

Sekundäre Schwellungen des N. interosseus posterior (PIN) im Rahmen einer primären Läsion des Hauptstammes des N. radialis sind ein bekanntes Phänomen. Die Datenlage hierzu ist gering, die Bedeutung dieser PIN Schwellung für das Reinnervationsergebnis ist unklar. Weitere Daten zum klinischen und sonogaphischen Verlauf wären für Therapieentscheidungen in Fällen mit sekundärer PIN-Schwellung relevant.

In einer retrospektiven Anlayse der Jahre 2021 bis 2025 wurden Patienten mit traumatischer Läsion ...

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