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Herzlich Willkommen

Die Laryngo-Rhino-Otologie ist die deutschsprachige Fachzeitschrift für Ärzte in Klinik und Praxis mit Fokus auf die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Die Laryngo-Rhino-Otologie bringt die Themen, die Sie wirklich interessieren und in der täglichen Arbeit unterstützen: Kurze, leicht lesbare Beiträge, interessante Rubriken und Originalarbeiten mit Relevanz für Ihre Arbeit. 

 

DOI 10.1055/s-00000036

Laryngo-Rhino-Otologie

In dieser Ausgabe:

Prolongierte ulzerierende Laryngitis

Die prolongierte ulzerierende Laryngitis (= idiopathische ulzerierende Laryngitis, IUL) ist eine spezifisch entzündliche Kehlkopferkrankung, die durch Husten, anhaltende Heiserkeit und bilaterale ulzerierende Veränderungen im mittleren Stimmlippenbereich gekennzeichnet ist. Der typische Heilungsverlauf dieser seltenen Stimmlippenentzündung zieht sich oft über Monate hin.

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Prognostische Rolle der Skelettmuskulatur bei Plattenepithelkarzinomen der Kopf-Hals-Region

Sarkopenie ist definiert als Verlust von Muskelmasse und -kraft sowie als Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit. Die vorliegende Arbeit gibt einen systematischen Überblick über die aktuelle Literatur zur prognostischen Rolle der Sarkopenie bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses (HNSCC). Sarkopenie tritt in 42% der Fälle von HNSCC auf. Sarkopenie ist mit dem Auftreten postoperativer Komplikationen verbunden. Auch eine reduzierte Muskelmasse schränkt das krankheitsfre...

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Beurteilung flexibler Einweg-Rhinolaryngoskope mit Arbeitskanal im oberen Aerodigestivtrakt

Die Durchführung der flexiblen Rhinolaryngoskopie ist eine häufig angewendete HNO-ärztliche Untersuchungsmethode. Sie erfolgt regelhaft mit wiederverwendbaren Endoskopiesystemen. Seit 2019 stehen alternativ flexible Einweg-Rhinolaryngoskope verschiedener Hersteller mit und ohne Arbeitskanal auf dem deutschen Markt zur Verfügung. In den letzten Jahren gelten deutlich gestiegene hygienische Anforderungen und Vorgaben für die Aufarbeitung wiederverwendbarer Endoskope.

Diese Arbeit evaluiert anhand v...

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Multifaktorielle Genese der chronischen Laryngitis – Einfluss der inhalativen Kortikosteroide

Inhalative Kortikosteroide (ICS) werden als leitliniengerechte Therapie bei Asthma bronchiale sowie einer chronisch obstruktiven pulmonalen Erkrankung (COPD) eingesetzt. Unerwünschte Wirkungen dieser Arzneimitteltherapie sind oropharyngeale und laryngeale Candidosen und die chronische Laryngitis. Das inhalative Kortikosteroid Ciclesonid entfaltet als Prodrug seine aktive Wirkung erst in der Lunge. Die Reduktion oropharyngealer Candidosen wurde bereits unter Ciclesonid beschrieben, und ein möglic...

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Seltene Ursache einer Wundheilungsstörung nach Mastoidektomie bei chronischer Otitis media

In der Notaufnahme stellte sich ein 18-jähriger Patient mit rechtsseitiger Otorrhoe, Hörminderung und retroaurikulären, ausstrahlenden Schmerzen vor. Die zunehmenden Kopfschmerzen seien Anlass für die HNO-ärztliche Vorstellung gewesen. Leichter Schwindel und Tinnitus seien ebenfalls neu aufgetreten. Die Beschwerden bestünden seit 4 Wochen. Bei einer akuten Pansinusitis mit orbitaler Komplikation war 2 Jahre zuvor eine Nasennebenhöhlenoperation mit Septumkorrektur durchgeführt worden. Außerdem le...

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Die simultane Manifestation von fünf unabhängigen Primärtumoren

Ein 76-jähriger Patient stellte sich in der Notaufnahme mit seit wenigen Wochen bestehender Odynophagie und eingeschränkter oraler Nahrungsaufnahme vor. Der Patient berichtete über ungewollten Gewichtsverlust sowie einen Tabakkonsum von 45 Packungsjahren und einen täglichen Alkoholkonsum von 4 Flaschen Bier und einer Falsche Rotwein. Ein inspiratorischer Stridor oder Dyspnoe bestand bei der Aufnahme nicht.

Bei der klinischen Untersuchung zeigte sich am linken Zungenrand eine flächig ulzerierende,...

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Hörgeräteversorgung – Feststellung des Hörgewinns als wesentlicher Gebrauchsvorteil

Das Bundessozialgericht (BSG) hat sich in aktuellen Parallelentscheidungen mit der Hörgeräteversorgung gesetzlich Versicherter befasst. Den Entscheidungen lagen Klagen von Patient*innen zugrunde, die sich nach Ablehnung ihrer Krankenkassen auf eigene Kosten ein Überfestbetragshörgerät anschafften, da dieses nach ihrer Auffassung einen erheblichen Gebrauchsvorteil bot. Alle Kläger*innen verlangten schließlich die Erstattung der hierfür selbst aufgewendeten Kosten von ihrer Krankenkasse1. Das Geri...

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Endosonografie in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich

Dieser CME-Artikel behandelt die sich stets weiterentwickelnde Bedeutung der Endosonografie in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und der Kopf-Hals-Chirurgie. Die Endosonografie bietet ein erhebliches Potenzial zur Verbesserung der Bildgebung der oberen Atemwege, insbesondere durch Fortschritte bei der Sondentechnologie und der Bildauflösung. Der Artikel beschreibt die Sonoanatomie der Mundhöhle, des Rachens und des Kehlkopfes sowie die Auswahl der Sonden und Untersuchungstechniken für die verschiedenen anatomischen Strukturen. Der transorale Ultraschall kann für eine bessere Diagnose von Erkrankungen der Speicheldrüsen, oropharyngealen Abszessen und bei ultraschallgesteuerten Punktionen und Biopsien eingesetzt werden. Die endoskopische endolaryngeale Sonografie wird insbesondere zur Diagnose von Kehlkopfkrebs im Frühstadium und zur Bestimmung des Infiltrationsstatus eingesetzt. Der Artikel hebt die Rolle der Endosonografie bei der Behandlung onkologischer Erkrankungen hervor, insbesondere beim oralen Zungenkarzinom, wo sie bei der Operationsplanung und der Beurteilung der Invasionstiefe hilft. Bei HPV-positiven Tumoren mit unbekanntem Primärtumor ist die hochfrequente Endosonografie für die Erkennung kleiner Tumoren im Oropharynx von entscheidender Bedeutung. Zusammenfassend spricht sich der Artikel für eine umfassendere Integration der Endosonografie in die klinische Praxis aus und unterstreicht ihr Potenzial, die diagnostische Genauigkeit zu erhöhen und das Patienten-Outcome bei Karzinomen im Kopf-Hals-Bereich zu verbessern.

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Eingriffe an Hals, Ösophagus und Mediastinum

Klinische Zeichen der Über- oder Unterfunktion, Augenproblematik (Exophthalmus), Schluckbeschwerden, Globusgefühl, Medikamenteneinnahme (Thyreostatika, Schilddrüsenhormone), Voroperationen im Halsbereich (HWS, Halsarterien, Schilddrüse), Bestrahlungen im Halsbereich, Aufenthalt in radioaktiv belasteten Gebieten, Malignome.

prinzipiell

Inspektion (Haut, Hautfalten)

Palpation (Knoten, Schluckverschieblichkeit)

B-Sonografie

aktueller Hormonstatus (Thyreoidea-stimulierendes Hormon [TSH]: meist ausreichen...

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