PiD-Ausgabe 1 · 2026

Thema: "ADHS"

Cover

Herzlich willkommen

"Psychotherapie im Dialog", kurz PiD – so heißt die schulenübergreifende Fachzeitschrift für Psychotherapeutinnen und -therapeuten. Jede PiD-Ausgabe beleuchtet ein Topthema aus Sicht unterschiedlicher Therapieschulen. Zusätzlich zum Titelthema bietet die PiD diverse Rubriken, die u.a. über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, juristische Fragestellungen und Therapietechniken informieren. Sie als Leser erhalten vielfältige Anregungen für Ihre Therapiepraxis und profitieren vom Erfahrungswissen und den Fallbeschreibungen Ihrer Kollegen – für mehr Behandlungskompetenz und eine bestmögliche Therapie. 

DOI 10.1055/s-00000117

Psychotherapie im Dialog

In dieser Ausgabe:

Das Systembrett

Das Systembrett ist eine Methode zur räumlichen Darstellung von Beziehungen und Strukturen in Familien, Paaren und Teams. Ziel ist es, individuelle Sichtweisen auf ein Beziehungsgeflecht sichtbar zu machen und eine Metakommunikation darüber zu ermöglichen.

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Suizidalität

Definitionen, Fakten, Relevantes – die PiD-Essentials fassen die wichtigsten Informationen zum Thema des Heftes knapp und übersichtlich für Sie zusammen.

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Suizidprävention in der Psychotherapie

Suizidales Erleben ist in der psychotherapeutischen Versorgung häufig und stellt hohe Anforderungen an Diagnostik, Beziehungsgestaltung und Intervention. Der folgende Beitrag bietet einen praxisnahen Überblick über zentrale Erklärungskonzepte, empirisch gestützte Risikoeinschätzung sowie bewährte Vorgehensweisen in Krisenintervention und längerfristiger psychotherapeutischer Behandlung.

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Suizidalität im Kindes- und Jugendalter – hinsehen, verstehen, angemessen handeln

Der Artikel bietet eine kompakte, praxisnahe Orientierung zur Erkennung und Intervention bei suizidalem Erleben von Kindern und Jugendlichen: Risikofaktoren, psychodynamische Perspektiven, Notfallplan, Therapiekonzepte, therapeutische Grundhaltung als implizite Intervention, Familienarbeit und digitale Präventionsangebote.

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Kognitive Verhaltenstherapie suizidaler Patient*innen

Suizidspezifische kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlungsprogramme haben sich als effektiv in der Prävention von Suizidversuchen erwiesen. Die beste Evidenz liegt für die Brief Cognitive-Behavioral Therapy (BCBT) vor. Wir beschreiben Aufbau und Interventionen der BCBT sowie die empirische Befundlage.

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Förderung der Mentalisierung und Erkennen von Übertragungen: Psychodynamische Interventionen bei Suizidalität

Suizidale Patientinnen und Patienten gelten als schwer zu behandeln. Was tun? Durch empirische Studien erwiesen sich zwei genuin psychodynamische Strategien als wirksam bei der Behandlung der Suizidalität: Die Förderung der Wahrnehmung von sich selbst und anderen im Sinne der Mentalisierungsförderung, wie auch die Bewusstmachung destruktiver Beziehungsmuster in der therapeutischen Beziehung im Sinne einer Arbeit mit der Übertragung.

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Dialog Books

Fachbuch

Dieses Buch entwickelt ein psychoanalytisch fundiertes, sehr differenziertes Verständnis suizidaler Patient*innen. Suizidalität wird nicht primär als Ausdruck seelischer Dekompensation verstanden, sondern als psychische Leistung, die aktiviert wird, wenn intrapsychische oder interpersonelle Krisen auf andere Weise nicht mehr handhabbar scheinen. Der Autor beschreibt 2 zentrale Funktionen suizidalen Verhaltens: Objektsicherung und Objektänderung. So wird Suizidalität nicht pathologisiert,...

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Online-Angebote zu Suizidalität

Suizidalität stellt eine komplexe psychische Krisensituation dar, die Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen betreffen kann. Neben individuellen Belastungsfaktoren spielen häufig psychische Erkrankungen, soziale Krisen oder belastende Lebensereignisse eine Rolle. Für Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonen ist es daher wichtig, Zugang zu verlässlichen Informationen und niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten zu haben.

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Suizidalität im digitalen Zeitalter besser verstehen

14 Jahre sind seit dem letzten Suizid-Heft von Psychotherapie im Dialog vergangen. Das aktuelle Heft bringt gleich zwei Besonderheiten mit: Zum einen werden moderne Erkenntnisse und gesetzliche Entwicklungen – etwa zum assistierten Suizid – aufgegriffen. Zum anderen trägt das Heft den Titel „Suizidalität“. Damit rückt es die Prävention und Verhinderung von Suiziden noch stärker in den Fokus – sowohl im therapeutischen Setting als auch mithilfe moderner, internetbasierter Methoden.

Rund 10 000 Men...

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Über das Kreuz-Fahren

Touristisches Reisen in wolkenkratzerähnlichen Gebilden, die offensichtlich dennoch schwimmen, erfreut sich großer Beliebtheit. Gleichermaßen ist es unterschiedlichen Kritiken ausgesetzt: Das „Sich-Ergießen“ von Hunderten dieser derart reisenden Touristen in Mittelmeerorte, die eigentlich klein und beschaulich sein könnten, führte schon zum Bau neuer Hafenanlagen wie auch zum Verbot, diese Städte anzulaufen. Ökologische Probleme werden ins Feld geführt und der Massentourismus als solcher scharf-...

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Editorial

Für Sie gelesen

Therapiemethoden

Essentials

Standpunkte

Aus der Praxis

CME-Fortbildung

Dialog Links

Dialog Books

Resümee

Ein Fall – Verschiedene Perspektiven

Sehenswert

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