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Herzlich willkommen

Die Brücke schlagen zwischen klinischer Psychiatrie – dem psychiatrischen Alltag – und der Forschung, das ist das Ziel der Psychiatrischen Praxis. Mit wissenschaftlich hochrangigen Beiträgen in einer attraktiven Themenmischung informiert sie zu den verschiedenen Facetten der sozialpsychiatrischen Forschung und psychosozialen Versorgung. 

Der aktuelle Impact Factor liegt bei 1,2 (Stand: Juni 2025).

DOI 10.1055/s-00000062

Psychiatrische Praxis

In dieser Ausgabe:

Die (Un-)Sichtbarkeit von Alkoholkonsumstörungen im Medizinstudium – Eine qualitative Studie

Alkoholkonsumstörungen (AKS) sind stark stigmatisiert, auch im Versorgungssystem. Da Haltungen und Kompetenzen im Medizinstudium späteres Handeln prägen, untersuchte die Studie die Qualität der Lehre zu AKS sowie entstigmatisierende Ansätze.

Drei Fokusgruppendiskussionen mit 16 Medizinstudierenden im vorklinischen Abschnitt (3. bis 5. Fachsemester) wurden durchgeführt. Transkripte wurden mittels reflexiver thematischer Analyse nach Braun und Clarke ausgewertet, induktiv und deduktiv kodiert.

Die L...

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Teilzeitmaßnahmen in der beruflichen Rehabilitation aus Betroffenensicht: Präferenzen, die Rolle familiärer Verpflichtungen und psychischer Belastungen, hybride Modelle und mögliche Umsetzungsbarrieren

Trotz des Potentials von Teilzeitmaßnahmen (TZM) in der beruflichen Rehabilitation werden diese bislang selten genutzt und die Forschung zu Bedarfen, Präferenzen und Umsetzungsbarrieren ist begrenzt. Diese Studie leistet einen ersten Beitrag.

Befragt wurden 154 Rehabilitand*innen zu soziodemografischen sowie gesundheits- und arbeitsbezogenen Merkmalen, außerdem zu Gründen, Präferenzen und Bedenken hinsichtlich TZM.

69% der Frauen und 39% der Männer äußerten einen mittleren bis starken Wunsch nach ...

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„Ohne die Soziotherapie wäre ich nicht so weit wie jetzt“ – Eine qualitative Studie zur Nutzerbewertung der ambulanten Soziotherapie nach § 37a SGB V

Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen haben seit dem Jahr 2000 Anspruch auf Soziotherapie nach § 37a SGB V. Die Leistung ist aber bis heute nur gering implementiert und ihre Wirkung marginal erforscht. Die Studie zielt darauf ab die Leistung aus Sicht von Patient*innen mit Blick auf Prozess, Struktur und Ergebnis zu untersuchen.

16 problemzentrierte Interviews mit Soziotherapie-Patient*innen wurden durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet.

Patient*innen erleben Soziotherapie als pos...

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Gesundheit als Leistungsmaßstab: Selbstwertabhängige Gesundheitsansprüche und psychische Belastung bei Studierenden

Die Studie untersucht Gesundheitsorientierung, als Bedeutsamkeit eines gesunden Lebensstils, Gesundheitsansprüche und deren Zusammenhang mit psychischer Belastung bei Studierenden.

Analysiert wurden Querschnittsdaten. Gemessen wurden Gesundheitsorientierung, externe und gesundheitsbezogene Selbstanforderungen sowie mentale Belastung (BSI-18) und Selbstwert (Rosenberg-Skala).

83% bewerteten eine gesunde Lebensweise als wichtig, 53% berichteten Versagenserleben bei Nichterfüllung. Gesundheitsorienti...

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Psychische Gesundheit im Studium: die Rolle von Einkommen, Nebenerwerbsumfang und Studienfach

Identifikation vulnerabler Studierendengruppen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf der psychischen Gesundheit.

Multiple lineare Regressionsanalysen, die subjektive psychische Gesundheit sowie Depressions- und Angstsymptome anhand sozioökonomischer Faktoren (z. B. Einkommen, Nebenerwerbsumfang, Studienfach) erklären.

In der Stichprobe (N=438) zeigte sich höheres Einkommen als protektiver Faktor in allen untersuchten psychischen Gesundheitsdimensionen, während Nebenerwerbsumfang keinen Zusammenhang au...

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Welche Rolle spielt „die Psyche“? Long COVID und ME/CFS als Prüfsteine für eine evidenzbasierte und patient*innenorientierte Psychiatrie und Psychotherapie

Nach wie vor wird kontrovers über die Rolle psychischer Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Long Covid (LC) und Myalgischer Enzephalomyelitis /Chronisches Fatigue-Syndrome (ME/CFS) debattiert. Wir argumentieren, dass eine Psychologisierung von LC und ME/CFS erhebliche Risiken birgt: Sie führt zu potentiell schädlichen Therapien, invalidiert das Krankheitserleben der Betroffenen, erschwert wirksame Maßnahmen wie Pacing, lenkt den Fokus weg von notwendiger körperlicher Diagnostik...

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In eigener Sache

Editorial

Kurze Originalarbeit

Originalarbeit

Kritisches Essay

Der interessante Fall

Buchbesprechung

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