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Radiopraxis

Die Fortbildungszeitschrift für MTRA und RT

Radiopraxis bietet Fortbildung für das Radiologie-Team. Sämtliche Modalitäten finden Berücksichtigung: Radiologische Diagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Radiopraxis ist die einzige deutschsprachige Zeitschrift, die für MTRA und RadiologietechnologInnen Punkte für zertifizierte Fortbildung vergibt. Dazu hat der Thieme Verlag in Kooperation mit der DGMTR und rtaustria ein eigenes Zertifizierungsprogramm entwickelt. Bis zu 15 Fortbildungspunkte (CPD) pro Ausgabe können erworben werden. 

DOI 10.1055/s-00000159

Radiopraxis

In dieser Ausgabe:

Transarterielle Therapien bei HCC – ein Überblick anhand der aktuellen S3-Leitlinie

In den Leitlinien zum hepatozellulären Karzinom nehmen die transarteriellen Verfahren eine wichtige Rolle ein und sind im intermediären Stadium oft Mittel der Wahl. Die einzelnen Verfahren wie Radioembolisation und verschiedene Formen der Chemoembolisation werden in diesem Beitrag erläutert. Bei weltweit zunehmender Tumorlast ist trotz Fortschritten in der Systemtherapie von einer steigenden Bedeutung der Verfahren auszugehen.

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Kontrastmittelgestützte Mammografie, CEM

Kontrastmittelgestützte Untersuchungsverfahren bieten für den Nachweis von Mammakarzinomen in dichten und sehr dichten Brüsten gute Ergebnisse. Zu diesen Verfahren zählen die Kontrastmittel-Mamma-MRT (CEMRM), die kontrastmittelgestützte Spektralmammografie(CEM) und auch die kontrastmittelgestützte Brust-CT. In diesem Beitrag werden die CEM und Möglichkeiten der CEM-gesteuerten perkutanen Interventionen präsentiert.

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Hygiene bei ultraschallgesteuerten Interventionen: praktische Umsetzung

Durch die rasante Entwicklung der Ultraschalldiagnostik steigt die Zahl ultraschallgesteuerter Interventionen wie Punktionen, Biopsien, Drainagen, Embolisationen und ablative Tumortherapien stetig. Dank hoher diagnostischer Präzision und fehlender Strahlenexposition eröffnet die Ultraschalldiagnostik erfahrenen MTR ein attraktives Tätigkeitsfeld. Voraussetzung für diese Eingriffe ist die konsequente Einhaltung der Hygienevorschriften.

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Kontrastmittelreduktion in der CTPA zum Ausschluss von Pulmonalarterienembolien

Die Pulmonalarterienembolie (PAE) stellt eine akut lebensbedrohliche Erkrankung dar. Als diagnostischer Goldstandard gilt die CT-Pulmonalisangiografie (CTPA), die den Einsatz jodhaltiger Kontrastmittel erfordert, die mit dem Risiko einer kontrastmittelinduzierten Nierenschädigung verbunden ist. Daher besteht die Notwendigkeit, Strategien zur Kontrastmittelreduktion zu entwickeln und gleichzeitig die Bildqualität für die Befundung zu erhalten.

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68Ge/68Ga-Generator: Erfahrungen aus der Praxis

68Ga-markierte Tracer gehören derzeit zu den in der Nuklearmedizin am häufigsten eingesetzten Tracern. Üblicherweise werden diese Tracer bestellt und als direkt anwendbares Radiopharmakon geliefert. Eine Möglichkeit diese selbst vor Ort zu markieren, bietet ein68Ge/68Ga-Generator. Am Kantonsspital Baden wurde 2025 ein solcher Generator eingeführt. Dieser Artikel bietet einen Überblick über dieses Thema und teilt Erfahrungen aus der Praxis.

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Blended-Learning und Flipped Classroom in der MTR-Ausbildung – nachhaltige Verankerung digital gestützter Lehrsettings

Digitale Lernumgebungen haben sich spätestens seit der COVID-19-Pandemie von einer ergänzenden Option des Präsenzunterrichts zu einem festen Bestandteil berufspraktischer Ausbildungsgänge entwickelt. Auch in der Ausbildung Medizinischer Technologinnen und Technologen für Radiologie (MTR) eröffnen Lernmanagementsysteme, asynchrone Videoformate und synchrone Kollaborationstools neue Möglichkeiten, Bilddaten zeit- und ortsunabhängig zu analysieren und vorzubereiten. Zugleich zeigen Metaanalysen und Evaluationsstudien, dass rein digitale Lehrformate ohne klare didaktische Rahmung weder das diagnostische Urteilsvermögen noch die Fehlerdetektionsrate zuverlässig verbessern. Entscheidend ist nicht die Digitalisierung an sich, sondern die Art ihrer curricularen Einbettung.

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