Mediquiz: kleine Patienten

Babys und Kleinkinder sine keine "kleinen Erwachsenen". Ihre Stoffwechselvorgänge unterscheiden sich und auch manche Medikamente dürfen gar nicht oder müssen in anderen Dosen gegeben werden. Mach unser Mediquiz und prüfe, ob du fit in der Kinderheilkunde bist.

 

Baby - Foto: ©evgenyatamanenko/fotolia.com

Mit Babys und Kleinkindern zu arbeiten macht viel Spaß – trotzdem gelten oft andere Regeln wie in der Erwachsenenmedizin. ©evgenyatamanenko/fotolia.com

 

Frau P., eine rustikale 35-jährige Mutter mit forschem Blick und fordernder Stimme stellte mir in der Sprechstunde die kleine Alissa, ein 17 Monate altes Menschlein vor, das während der Wartezeit bereits meinen halben Schreibtisch zerlegt hatte. Wenig schuldbewusst blickte sie mich mit ihren blauen Unschuldsaugen an, bevor sie sich dann doch vorsichtshalber krabbelnd in die Arme ihrer Mutter flüchtete. Diese begrüßte mich dann gleich mit der kritischen Anmerkung, dass es eine Zumutung sei, ein fieberndes Kind so lange warten zu lassen.

Alissa habe in der vergangenen Nacht plötzlich hohe Temperaturen von bis zu 39,8°C entwickelt, die gegen Morgen dann jedoch genauso schnell wieder abgefallen wären (erfreulicherweise hatte das Kind also doch nicht seit 30 Minuten meinem Kommen "entgegengefiebert"). Nun habe sie beim Kleiderwechsel einen rötlichen Ausschlag bemerkt und mache sich Sorgen.

Welche weiteren Fragen habt ihr an Frau P., um die Schwere und Art des Krankheitsbilds näher einschätzen zu können?

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