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  • 17.08.2011

Ärzte für Sachsen

Die Sächsische Landesärztekammer hat im November 2009 zusammen mit über 100 Partnern aus Kommunen, Städten, Kliniken und Berufsverbänden das Netzwerk "Ärzte für Sachsen" gegründet. Welche Vorteile bietet das Projekt?

Netzwerk "Ärzte für Sachsen"

Das Netzwerk "Ärzte für Sachsen" hat es sich zur Aufgabe gemacht, wichtige Informationen rund um das Thema Medizin in Sachsen bereitzustellen. Die Webseite soll dazu dienen Partnerschaften innerhalb und außerhalb des Netzwerks aufzubauen und zu pflegen sowie eine bessere Kommunikation untereinander zu ermöglichen. Hauptziel ist es, medizinischen Nachwuchs für Sachsen zu gewinnen.

Die Plattform soll speziell den Zugang zu Informationen bei Interesse für ein Medizinstudium, für Medizinstudenten, Absolventen der Medizin, Ärzten in Weiterbildung und auch für Ärzte, die bereits im Berufsleben stehen, erleichtern. Das Netzwerk richtet sich sowohl an den ärztlichen Nachwuchs in Sachsen als auch an junge Mediziner in anderen Bundesländern.

Was bringt das Netzwerk für Medizinstudenten?

Neben allgemeinen Informationen zum Aufbau des Medizinstudiums, Antworten auf Fragen zu Leistungsnachweisen und Anmeldung zu den ärztlichen Prüfungen in Sachsen, finden Medizinstudenten eine Übersicht Akademischer Lehrkrankenhäuser in Sachsen und zum ersten Mal Informationen zu Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten in Sachsen.

Konkret sind Ansprechpartner und Adressen aufgeführt, an die sich jeder Medizinstudent wenden kann, für:

  • Studienbeihilfe
  • Jobs als wis­sen­schaft­li­cher Mitarbeiter
  • freie Praktika- und Famulaturstellen in Kliniken

Weiter kann sich jeder reinklicken bei:

  • Fragen zur finanziellen Unterstützung von PJ oder Famulatur
  • generellen Auskünften zu Stipendien

Zusätzlich gibt es hier das Angebot von PJ-Informationsveranstaltungen, Vorlesungen zum Thema Wei­ter­bil­dungs­weg zum Fach­arzt und Mentoring- und Coaching-Workshops nachzulesen.

Homepage des Netzwerks Ärzte für Sachsen

Hintergrund: Ärztemangel in Sachsen

Sachsen fehlt es an Ärzten. Obwohl dieses Problem schon seit längerem besteht, ist es mit den bisherigen Maßnahmen nicht gelungen die Abwanderung junger Mediziner aus Sachsen zu verhindern und Ärzte aus anderen Bundesländern für eine Tätigkeit als Arzt in Sachsen zu interessieren. Aufgrund mangelnden Nachwuchs droht die medizinische Unterversorgung in ländlichen Regionen. Das Netzwerk "Ärzte für Sachsen" soll nun Abhilfe schaffen.

 

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