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  • 11.03.2010

Zusatz-Weiterbildung Sportmedizin

Sport ist Mord? Der Spruch ist blanker Unfug. Wer körperlich aktiv ist, lebt gesünder, länger und besser - sofern er sich nicht überlastet! Sportärzte sind Experten in Sachen Bewegung und wachen darüber, dass Sportler trotz Höchstleistung nicht krank werden und Kranke und Schwache durch Sport wieder fit werden.

Wassergymnastik - Foto: istockphoto

"Der wichtigste Job der Republik"

Diese drei Männer haben den wichtigsten Job in der Republik - zumindest in jenen nervösen Stunden, wenn der fußballbegeisterte Teil der Nation einem entscheidenden Länderspiel entgegenfiebert: Prof. Tim Meyer, Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Dr. Josef Schmitt kümmern sich darum, dass die Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft bei jedem Spiel fit, gesund und leistungsstark auf dem Platz stehen.

Zwickt einem Kicker vor einer Partie die Wade, der Bauch oder der Hals, ist es an ihnen, den Angeschlagenen vor Anpfiff fit zu bekommen - oder aus gesundheitlichen Gründen auf die Bank zu verbannen. Dabei gibt es eine klare Aufgabenteilung: Hat ein Spieler Probleme mit Muskeln, Sehnen oder Knochen, sind die Orthopäden Dr. Müller-Wohlfahrt und Dr. Schmitt gefragt. Sie sind es auch, die beim Spiel aufs Feld rennen, wenn sich ein Kicker verletzt und ihn mit Pflaster, Magnesium-Spritzen oder Hot-Ice* versorgen.

Für alle übrigen medizinischen Belange ist Prof. Meyer zuständig. Das reicht von der Therapie bei Infekten über Medikamenten-Management bis zur Ernährungsberatung. "Wenn sich einer der Fußballer krank fühlt, kommt er zu mir", erklärt der Sportmediziner, der früher selbst viel gekickt hat. "Ich entscheide dann, ob er trainieren oder spielen kann." Dabei taxiert er, ob der Spieler sich durch die körperliche Belastung selbst gefährdet und auch, wie viel Leistung er in diesem Zustand für das Team bringen kann.

Manchmal kann ein Spieler zwar eingesetzt werden, aber eben nicht über volle 90 Minuten. "Spieler und Trainer verlassen sich dabei auf mein Urteil, weil sie wissen, dass ich keine leichtfertigen Entscheidungen treffe." Manche Spieler seien eher ehrgeizig, erzählt der erfahrene Sportarzt, die müsse er bremsen und überzeugen, sich zu schonen. Andere, die kurz vor einem Spiel an Magenproblemen leiden, muss er eher beruhigen.

Zwei Säulen: "Blut und Knochen"

Diese Arbeitsteilung der drei DFB-Sportärzte zieht sich durch die gesamte Sportmedizin. Das Fach ruht auf zwei Säulen: einer orthopädisch-chirurgischen und einer internistisch-leistungsphysiologischen. Orthopädische Sportmediziner kümmern sich um die Erstversorgung und die operative Nachsorge sowie die Prävention von akuten Verletzungen, aber auch um chronische Probleme des Bewegungsapparats wie Überlastungen. Bei Fußballern betrifft das zum Beispiel häufig die Adduktoren.

Diese Ärzte müssen schnell Verletzungen einschätzen und sagen können, wie lange ein Trainingsausfall dauert oder wie ein "Schontraining" aussehen soll. Anders die internistischen Sportärzte: Sie sind eine Art "Hausarzt für Sportler" und müssen physiologische Veränderungen durch den Sport, wie einen niedrigen Ruhepuls, einordnen können. Außerdem helfen sie durch Leistungsdiagnostik, das Training zu optimieren.

Dazu kontrollieren und korrigieren sie z. B. den Wasserhaushalt über die Urindichte und intervenieren, wenn sie eine inadäquate Belastung erkennen. Bei organisierten Sportlern werden diese Tests meistens in den Vereinen durchgeführt. Die DFB-Spieler kommen zum Beispiel nur selten in das sportmedizinische Institut von Prof. Meyer in Saarbrücken. Trotzdem verbringt er viel Zeit mit dem Team: In einem normalen Jahr sind es etwa 40 Tage, in WM- oder EM-Jahren doppelt so viele.

Vereinsbetreuung: viel Spaß - wenig Verdienst

Diese Spaltung der Sportmedizin bedeutet allerdings nicht, dass ein Sportarzt nicht beides machen könnte. Vor allem im Breiten- und Amateursport verschwimmen die Grenzen, und ein Internist versorgt bei einem Hockeyspiel auch die Platzwunden. Sind die Sportärzte Allgemeinmediziner, haben sie ohnehin Kenntnisse aus beiden Fachbereichen. Diese sportmedizinische "Basisarbeit" hat ihren ganz eigenen Reiz.

Dr. Axel Klein ist Orthopäde und Sportmediziner in Dresden und betreut Handball-, Fußball- und American-Football-Vereine sowie Freizeitmarathonläufer. Ihm gefällt es, mit Jugendlichen zu arbeiten und ihre sportliche Entwicklung mitzuerleben. Er fühlt sich verantwortlich für ihre Gesundheit, und wenn ein Spieler nach einer Verletzung dank seiner Hilfe wieder Erfolge feiern kann und mit einer Medaille auf dem Treppchen steht, freut er sich im Stillen mit - auch über seinen medizinischen Erfolg.

"Das große Geld kann man mit Vereinsbetreuung aber nicht machen", betont er. Kein Wunder, denn selbst im Spitzensport gibt es für die medizinische Betreuung nur ein kleines Budget. Im Amateursport sind die Gelder naturgemäß noch knapper, und ein Vereinsarzt muss froh sein, wenn er die Fahrtkosten zu einem Auswärtsspiel erstattet bekommt. Ihr Geld verdienen die rund 10.000 Sportmediziner in Deutschland meist als Hausarzt, Kinderarzt, Orthopäde oder Internist.

Nie das "Arztgefühl" verlieren!

Der von Tim Meyer betreute "Verein" ist zwar alles andere als ein Dorf-Club - trotzdem ist auch für ihn die Betreuung der Nationalspieler eine Nebentätigkeit. Als Ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes gehört er zur kleinen Gruppe der etwa 200 "hauptberuflichen" Sportmediziner in Deutschland. Sie arbeiten in der Regel an Universitäten. Anders, als man vermuten könnte, geben sich in diesen Einrichtungen nicht nur Spitzenathleten die Klinke in die Hand, sondern es werden auch Breitensportler oder "normale" Kranke betreut.

In der Sektion für Sport- und Rehabilitationsmedizin am Uniklinikum Ulm zum Beispiel kümmert man sich genauso um Olympioniken des Deutschen Leichtathletikverbandes wie um Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz. Das erweitert zum einen den Horizont, zum anderen hilft es Sportärzten, die viel mit Profisportlern arbeiten, den Bodenkontakt zu bewahren.

Prof. Steinacker, Leiter der Ulmer Abteilung, ist das sehr wichtig - auch angesichts der andauernden Probleme mit Doping im Leistungssport: "Wer sich hauptsächlich als Arzt und weniger als Dienstleister für Sportler versteht, lässt sich auch nicht in Dopinggeschäfte hineinziehen", erklärt Prof. Steinacker.

Auf was sich Ärzte einlassen, die Doping unterstützen, zeigt der Fall der beiden Sportmediziner Dr. Lothar Heinrich und Prof. Andreas Schmid, die dringend verdächtigt werden, Radsportler des Team Telekom systematisch mit verbotenen Substanzen aufgeputscht zu haben: Ihnen wurde deshalb vom Universitätsklinikum Freiburg fristlos gekündigt [1].

Trotz dieser Negativ-Beispiele glaubt Prof. Steinacker, dass Sportärzte insgesamt selten Anlaufstelle für Doping-interessierte sind: "Ich bin in den vielen Jahren nur ein- oder zweimal angesprochen worden, ob ich jemandem beim Doping helfe", erklärt er. "Vielleicht weil die Leute wissen, dass ich das nicht machen würde." Dr. Klein sieht das genauso: "Die meisten trauen sich gar nicht, ihren Arzt zu fragen, weil sie davon ausgehen, dass er sich weigert."

Prof. Steinacker sieht das eigentliche Problem der Sportärzte vielmehr darin, dass alle Antidoping-Formalitäten korrekt beachtet werden. Denn die Regeln von NADA und WADA** bieten zwar Schutz - jeder Arzt kann sich auf die Liste verbotener Substanzen berufen, wenn er zum Doping aufgefordert wird - sie sind andererseits aber auch schwer überschaubar: Es gibt Mittel, die zugelassen sind, welche, die erlaubt sind, aber angezeigt werden müssen, und solche, die verboten sind.

Als Arzt für Leistungssportler muss man deshalb immer zu hundert Prozent "up to date" sein, um nicht unabsichtlich Antidoping-Bestimmungen zu übertreten.

Sportarzt als Facharzt?

Angesichts dieser und anderer Herausforderungen, mit denen Sportmediziner konfrontiert sind, fordern manche zu Recht eine eigene Facharztausbildung. Dieser Wunsch ist nicht aus der Welt: In der DDR gab es früher einen Facharzt für Sportmedizin, und derzeit gibt es ihn in immerhin acht Ländern Europas. Es ist gut möglich, dass er irgendwann EU-weit eingeführt wird und dann hierzulande übernommen werden muss.

Das hätte Vor- und Nachteile: Denn dann gäbe es zwar besser ausgebildete Sportärzte, aber wohl viel weniger als jetzt. Und das ist ein Gedanke, der vielen Ärzten Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Wer soll dann all die kleinen Sportvereine betreuen? Zudem kümmern sich Sportmediziner ja längst nicht nur um Sportler. Der Begriff Sport bedeutet zwar ursprünglich Training mit Wettkampfcharakter, mittlerweile wird er aber für jede Art von gezielter, wiederholter Bewegung verwendet, die den Energieumsatz steigert.

Entsprechend reicht das Spektrum der Sportmediziner heute von der Sportlerbetreuung über die Beratung von Sportwilligen bis hin zur Krankheitsprävention und sogar Therapie durch Bewegung. Denn wer sich bewegt, hat im Alter ein geringeres Schlaganfallrisiko, und nach einer Brustkrebs-Diagnose mit Sport zu beginnen, hat für Frauen denselben Effekt auf das Überleben wie adjuvante Chemotherapie [2].

So gesehen ist die Sportmedizin eine typische Querschnitts-Qualifikation, von der jeder Facharzt profitieren kann: Gynäkologen wissen durch die Weiterbildung, wie sich Bewegung auf die Hormone auswirkt, und Pädiater können dicken Kindern mit Sport helfen. Dies spricht in den Augen vieler Sportärzte dafür, die Zusatzbezeichnung beizubehalten.

Magnet für "aktive" Patienten

Nachteil der Zusatzbezeichnung ist, dass mit ihr - anders als dies beim Facharzt wäre - keine Privilegien verbunden sind. Es gibt keine Leistungen, die nur ein Sportmediziner abrechnen darf. Was bringt der zusätzliche Titel dann überhaupt - neben der fachlichen Qualifikation? Im Prinzip ist er eine Art Aushängeschild und bedeutet bildlich gesprochen: "Hey Leute, ich kenne mich aus mit Bewegung und Sport. Kommt zu mir!"

Dr. Markus Becker, Hausarzt und Sportmediziner in Mühlheim an der Ruhr, erweitert so die Palette seiner Patienten: "Als Hausarzt behandle ich vorrangig ältere Menschen. Sportmedizin mache ich, damit ich auch mit jüngeren Menschen zu tun habe. Nur auf Sportlerbetreuung würde ich mich aber auch nicht spezialisieren, denn dann hätte ich nur noch Fußballer mit umgeknicktem Fuß in meiner Praxis. Mir geht es darum, nicht immer dasselbe zu machen, schließlich möchte ich in dem Beruf auf die Jahre glücklich bleiben."

Auch Prof. Dr. Klaus Völker, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sport und Prävention (DGSP), sieht in dem Titel eine Art Siegel für besondere ärztliche Fähigkeiten: "Die Zusatzbezeichnung bringt dem Arzt ein anderes Image. Allgemein wird Ärzten eine Kompetenz über Krankheiten zugesprochen, Sportmedizin bedeutet, sich auch in Gesundheit auszukennen."

Dabei ist klar: Ein Titel auf dem Praxisschild reicht nicht aus! Das persönliche Image ist mindestens genauso wichtig, damit sich Menschen gut aufgehoben fühlen. Man muss als Sportarzt nicht zwingend Leistungssportler sein, es reicht aus, ein aktiver Mensch zu sein. Ein Sportmediziner, der hinter dem Schreibtisch seine Wampe pflegt, wird aber kaum einen Diabetiker dazu bringen, Sport zu machen.

Zentrale Aufgabe: Motivation

Menschen, die sich wenig bewegen, zu motivieren, Sport zu treiben, ist ohnehin schon schwierig genug. Dabei ist die Studienlage eindeutig: Viele Zivilisationskrankheiten lassen sich durch Bewegung verhindern oder zumindest lindern. Mehr körperliche Aktivität könnte die Zahl der Typ II-Diabetes-Patienten halbieren [3] und beeinflusst kardiovaskuläre Erkrankungen positiv [4, 5].

Doch all das scheint nicht zu fruchten: "Wir reden uns den Mund fusselig, damit Herzpatienten mit Sport anfangen oder weitermachen!", seufzt Dr. Ulrich Keil, sportmedizinischer Kardiologe in Düsseldorf. Und Prof. Völker ergänzt: "Wenn man die Diskrepanz sieht zwischen dem, was möglich wäre, und dem, was die Menschen nutzen, könnte man weinen. Die Leute könnten was therapeutisch Sinnvolles machen und hätten sogar noch Spaß dabei. Das erreichen sie mit keiner Tablette - außer vielleicht, sie nehmen Psychopharmaka."

Gott sei dank müssen sich Sportärzte nicht aufs "Predigen" beschränken: Durch Verfahren wie die Spiroergometrie oder Laktatmessung (Kasten, S. 23) können sie sagen, wie leistungsfähig jemand ist und wie stark er sich belasten kann. Solche Infos sind extrem wichtig, wenn man "Couch-Potatoes" in "Sportskanonen" verwandeln möchte.

Dr. Thilo Kaiser, Facharzt für Pulmologie in Lippstadt, macht in seiner Praxis regelmäßig solche Tests. Seiner Meinung nach begehen viele denselben Fehler: "Viele machen jahrelang nichts, überfordern sich für drei Wochen und haben dann für drei Jahre genug davon. Sie hören auf, statt den Sport auf niedrigerem Niveau angenehm und entspannt durchzuziehen." Diesen Menschen kann er durch Leistungsanalyse und Trainingssteuerung helfen.

Trainer der Gesundheit

Gesunde Menschen müssen solche leistungsdiagnostischen Untersuchungen aus eigener Tasche bezahlen, bei Kranken bezahlt das inzwischen meistens die Krankenkasse. Das gilt zum Beispiel für die Mitglieder der fast 10.000 Herzsportgruppen, die regelmäßig ein ärztliches Attest als "Teilnahmelizenz" brauchen. Zu Recht, denn Herzpatienten laufen Gefahr, sich zu viel zuzumuten, und müssen engmaschig überwacht werden.

Dr. Keil legt deshalb für seine Patienten immer wieder ihre persönliche Leistungsgrenze fest. Anders verfährt Dr. Kaiser mit seinen Patienten: "Lungenkranke können sich kaum überlasten", erklärt der Pulmologe. "Viele haben COPD im Endstadium und brauchen ständig Sauerstoff. Solche Patienten würden keine Spiroergometrie mitmachen." Ihr Arzt ermuntert sie, sich im Alltag viel zu bewegen, einfach mal rauszugehen und so ihre Atemmuskulatur zu trainieren.

Allein mit dieser "Alles-ist-besser-als-Sessel-Technik" kann er erstaunliche Erfolge erzielen. "Es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie sich die Lungenfunktion eines schwer kranken COPDlers wieder verbessert", freut sich Dr. Kaiser. "Der Patient bewegt sich und hat dadurch einen halben Liter mehr Luft." Auch Prof. Steinacker schöpft aus solchen Erfolgen Motivation. Seine Patienten können nach einem Infarkt oder einer Chemotherapie oft keine Treppe mehr bewältigen. "Wenn sie das dank Training wieder schaffen und wieder selbstständiger und freier werden, ist das für mich die schönste Belohnung."

Da merkt man den Sportsgeist in den Sportärzten: Es macht sie glücklich, wenn einer ihrer Schützlinge Erfolg hat oder Dinge erreicht, die zuvor nicht möglich schienen. So freut sich Dr. Kaiser, wenn einer seiner COPD-Patienten mit Sauerstoffgerät sogar ins Fitness-Center geht, ebenso wie Prof. Meyer, wenn einer seiner Kicker wieder ein Tor schießt.

* Für Hot-Ice wird Wasser mit Eiswürfel gekühlt und danach etwas Alkohol zugegeben, um einen Kühlpunkt knapp über 0°C zu erreichen. Die mit Hot-Ice getränkten Binden werden großflächig um die Verletzung gewickelt.

** NADA: Nationale Anti Doping Agentur Deutschland, WADA: World Anti-Doping Agency

Quellen

[1] www.uniklinik-freiburg.de/onlinemagazin/ive/aktuelles/abschluss bericht.html
[2] M. D. Holmes. Physical Activity and Survival After Breast Cancer Diagnosis. JAMA 2005; 293: 2.479–2.486
[3] J. C. Sieverdes. Physical Activity, Cardiorespiratory Fitness and the Incidence of Type 2 Diabetes in a pro-spective Study of Men. Brit. J. Sports Med. 2009; 26
[4] H. D. Sesso. Physical activity and coronary heart disease in men: The Harvard Alumni Health Study.Circulation 2000; 102: 975–980
[5] K.-D. Kolenda. Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit: Effizienz nachweisbar. Deutsches Ärzteblatt 2005; 102

Linktipps

 

Weitere Infos zum Zusatz Sportmedizin findest du hier:

 

Deutsche Gesellschaft für Sport und Prävention

 

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