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  • Franziska Ippen
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  • 09.09.2015

Linknavigator Psychiatrie, Psychosomatik und Psychologie

Medizinische Psychologie und Soziologie

Ein sehr gutes Skript zum Thema ärztliche Kommunikation als Teil des Fachgebiets „Medizinische Psychologie“ steht auf den Seiten der Universität Regensburg zur Verfügung. Hier werden die Wirkungen von Sprache, die Möglichkeiten der Kommunikation und die unterschiedlichen Formen der Arzt-Patienten-Beziehung genauer beleuchtet.

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Auch auf den Seiten der Universität Köln findet man ein sehr gutes und umfangreiches Skript zum Thema „Klinische Psychologie“. Von der Definition des Krankheitsbegriffs über psychische Störungen, neurobiologischen Grundlagen, Suchterkrankungen bis hin zu somatoformen Störungen sind hier die wichtigsten Grundlagen dieses Fachs vertreten.

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Psychosomatik und ärztliche Gesprächsführung

Die Universität Bonn stellt in ihrem Internetauftritt ein sehr gutes Skript zum Thema ärztliche Gesprächsführung und Kommunikation zur Verfügung. Dabei werden die Aufklärung über eine schwerwiegende Diagnose, das Gespräch mit „schwierigen Patienten“ und arztzentrierte Aspekte behandelt. Sehr lesenswert!

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Ein umfassendes und sehr gut geschriebenes Skript zum Thema Psychosomatik findet sich auf den Seiten der Universität Göttingen. In diesem werden die Grundlagen des Anamnesegesprächs, psychosomatische Erkrankungen, Modelle und Behandlungsoptionen sowie Konzepte der Salutogenese behandelt.

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Zur Überbringung schlechter Nachrichten bedienen sich viele Kliniker des SPIKES-Modells: Von „Setting up the interview“ und „Assessing the patient’s perception“ über „Obtaining the patient’s invitation“ und „Giving knowledge and information to the patient“ wird die Übermittlung einer schlechten Nachricht mit den Punkten „Addressing the patient’s emotions with empathic responses“ und einer „Strategy and Summary“ abgeschlossen. Die Universität Bonn bietet eine kurze Übersicht über dieses Modell der ärztlichen Gesprächsführung und die einzelnen Unterpunkte:

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Im Rahmen des SPIKES-Modells sind auch die Ausführungen der folgenden Seiten empfehlenswert: Hier wird insbesondere auf die Gesprächsführung anhand dieses Modells im Rahmen des onkologischen Settings eingegangen. Sehr empfehlenswert!

Tumorzentrum München

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Vorlesung „Einführung in die Kommunikation“ der Universität Mainz

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Die Universität Tübingen dagegen stellt im Internet ein Vorbereitungsskript in Form eines Leitfadens zur Mitteilung schwerwiegender Befunde und Diagnosen bereit: In diesem werden anhand des SPIKES-Modells und diverser Formulierungsbeispiele sowie deren Wirkungen verschiedene Vorgehensweisen diskutiert. Ein tolles Konzept für jeden angehenden Kliniker!

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Ein weiteres sehr gutes Lernskript existiert auf den Seiten der Universität Göttingen zum Praktikum Psychosomatik und Psychotherapie. In diesem Skript werden u.a. Artifizielle Störungen und selbstverletzendes Verhalten, somatoforme Störungen, posttraumatische Belastungsstörung, Essstörungen, Anpassungsstörungen, depressive Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und Zwangsstörungen detailliert behandelt.

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Psychiatrie

Neuropsychiatrie

Ein sehr ausführliches und ebenso lesenswertes Skript zum Thema Neuropsychiatrie wird auf den Seiten der Universität des Saarlandes zur Verfügung gestellt. Anhand einer kurzen Einführung zu den wichtigsten Grundlagen der allgemeinen Psychiatrie und Neuropsychiatrie behandelt das Skript systematisch Lerninhalte wie Demenzen, Schizophrenie, Abhängigkeitserkrankungen und Sucht, Suizidalität, Affektive Störungen und stellt eine kurze Übersicht zu Erkrankungen aus dem Fachgebiet der Neurologie vor.

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In New Jersey wurde ebenfalls ein hervorragendes Skript zum Thema „Psychiatry for Medical Students and Residents“ zusammengestellt, das die Psychiatrische Anamnese, psychische Krankheiten, deren Definition, Behandlung und Prognose sowie forensische Aspekte der Psychiatrie zusammenfasst. Sehr lesenswert und hilfreich, wenn man gerade eine Famulatur oder gar das PJ im Ausland verbringt!

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Ein wichtiges Thema im Bereich Psychiatrie sind auch die psychiatrischen Notfälle und deren Behandlung. Eine Übersichtsvorlesung zu den wichtigsten Notfällen in der Psychiatrie wird vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf bereitgestellt. In dieser Vorlesung findet man nicht nur die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten, die dazugehörigen Medikamente und deren Indikationen, Interaktionen und mögliche Nebenwirkungen, sondern auch die zugrundeliegenden juristischen Aspekte, die bei der (Akut)Behandlung psychiatrischer Patienten niemals außer Acht gelassen werden dürfen. Eine sehr gutes Übersichtsskript!

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Die forensische Psychiatrie ist eine wichtige Kategorie des Fachgebiets der Psychiatrie- nicht zuletzt deswegen ist die frei zugängliche Version der Vorlesung der Universität Bern zu diesem Thema sehr lesenswert:

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Psychologie

Psychologie- ein eigenes Studienfach, aber der Blick über den Tellerrand lohnt sich definitiv! Durch die Seite der Deutschen Gesellschaft für Psychologie werden die unterschiedlichen Fachgruppen und Forschungsoptionen der Psychologie vorgestellt. Außerdem bietet der Informationsdienst der Deutschen Gesellschaft für Psychologen eine umfangreiche Sammlung von Links aus den Bereichen der psychologischen Forschung.

http://www.dgps.de/

 

Mental Health

Der Internetauftritt der Seite „Mental Health“ findet zwar in keiner Kitteltasche Platz, enthält aber in den wesentlichen Zügen wesentliche Punkte Psychiatrie-Lehrbuchs: Eine Einführung in praxisrelevante psychiatrische Erkrankungen, ein Überblick über die gebräuchlichen Psychopharmaka inklusive Dosierung und möglicher Interaktionen.

http://www.mentalhealth.com/

 

Kognitive Verhaltenstherapie

Ein sehr gutes Video-Tutorial zum Thema „Cognitive Behavior Therapy (CBT)“ wird von der Upstate Medial School of New York online zur Verfügung gestellt. Die einzelnen Module bauen dabei aufeinander auf und behandeln zunächst die Definition der Kognitiven Verhaltenstherapie, ihre Einsatzmöglichkeiten sowie deren Wirkungsweise. Sehenswert und verständlich aufgemacht.+

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Online-Vorlesungen

Medizinische Psychologie und Soziologie lässt sich wunderbar mit den Online-Vorlesungen der Universität Tübingen bei einer Tasse Kaffee nochmals nachvollziehen. In ca. 90-münitigen Vorlesungen werden die wichtigsten Inhalte dieses Fachs erklärt. Empfehlenswert!

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Auf den Seiten der Universität findet sich- passend zum Thema- auch eine Vorlesungsreihe zum Thema „Patientenautonomie - zwischen Fürsorge, Selbstbestimmung und ökonomischen Zwängen“:

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Wer sich Psychiatrie-Vorlesungen online ansehen möchte, um die gelernten Inhalte Revue passieren zu lassen, ist auf den Seiten der Universität Erlangen mit Sicherheit richtig- im Archiv findet sich unter anderem die Hauptvorlesung Psychiatrie aus dem Jahr 2010 frei verfügbar, die Semester danach sind passwortgeschützt und daher nur für Studenten der Universität Erlangen zugänglich.

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Auch auf den Seiten von „psychiatrietogo.de“ und „mind-and-brain-blog.de“ finden sich diverse Vorlesungen zu Themen wie Affektive Störungen, Schizophrenie, Suizidalität oder Alkoholabhängigkeit von Prof. Gerhard Gründer der RWTH Aachen. Die Vorlesungen behandeln zudem die zugrundeliegende Neurobiologie der psychiatrischen Erkrankungen- besonders hilfreich sind außerdem die Patientenvorstellungen, die ebenfalls als Video frei verfügbar sind.

psychiatrietogo.de

mind-and-brain-blog.de

Auch die Podcasts der Universität Oxford zum Thema „Psychiatry“ sind sehr gut gemacht und erleichtern das Lernen der Inhalte dieses Fachbereichs. Neben allgemeinen Einführungstexten zum Fach Psychiatrie werden hier auch aktuelle Forschungsergebnisse der Oxford University diskutiert.

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Wer es gern etwas spezieller mag, kommt sicherlich im Youtube-Kanal „Psychiatry lectures“ auf seine Kosten. Hier werden Themen aus dem Bereich Psychiatrie und Neurobiologie detailliert diskutiert und erläutert:

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Aktuelle Leitlinien und Behandlungsstandards

Für den Fall, dass ihr immer noch nicht genug vom Thema Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie bekommen könnt, kann man guten Gewissens die aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) empfehlen.

https://www.dgpm.de/leitlinien/

http://www.dgppn.de/publikationen/leitlinien.html

 

 

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