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  • 05.09.2017

Diese Lerntipps sind wissenschaftlich bewiesen

Lerne smarter und schneller: Hier haben wir wissenschaftlich belegte Tipps gesammelt, die dir das Lernen erleichtern.

 

1. Teile die Lernzeit clever ein

Anstatt 8h am Stück durchzupauken, solltest du die Lernzeit in Häppchen von etwa 30 Minuten einteilen. Das Gehirn kann sich kleine Häppchen viel besser merken und die Infos besser miteinander verknüpfen.

2. Lerne zu festen Zeiten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und das Gehirn damit natürlich auch. Lerne daher immer zu den gleichen Zeiten. Das Gehirn gewöhnt sich daran und stellt sich mit der Routine automatisch schon aufs Lernen ein.

3. Lass das Markieren

Viele unterstreichen in Büchern oder Skripten die Sätze, die ihnen wichtig erscheinen. Dieses Markieren ist ein wahrer Zeitfresser und man lernt dabei auch nicht viel, da das Gehirn von weniger interessanten Fakten abgelenkt wird. Am besten machst du dir Karteikarten mit den wichtigsten Infos. Schreibt man etwas auf, bedeutet dies, dass man sich mit der Info intensiv beschäftigt. Dies hilft daher gut, um sich besser an Inhalte zu erinnern. Übrigens ist es laut Studien wirksamer, per Hand zu schreiben als auf der Tastatur.

4. Habe ein Ziel

Stecke dir pro Lerneinheit ein festes Ziel. Nehme dir zum Beispiel vor, innerhalb von 2h den Citratcyclus gelernt zu haben. Wenn du ein Ziel hast, kannst du dich komplett darauf fokussieren und lernst damit effizienter.

5. Lerne wie ein Lehrer

Nur wenn man ein Thema jemand anderen erklären kann, hat man es auch verstanden. Also versuche so zu lernen als ob du das Thema danach jemandem erklären müsstest. So organisiert das Gehirn die Infos automatisch logischer und einfacher.

6. Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig.

Am besten können wir uns Informationen merken, wenn wir sie kurz vor dem Einschlafen konsumieren. Im Schlaf werden die Informationen vom Zwischenspeicher Hippocampus abgerufen und während der REM-Phase in der Großhirnrind verarbeitet.

Wenn du diesen Effekt nutzen möchtest, solltest du darauf achten, dass du auch wirklich direkt nach dem Lernen ins Bett gehst. Liegt nämlich noch ein emotionales Ereignis (ein aufreibender Film oder Ähnliches) zwischen dem Lernen und dem zu Bett gehen, wird die Information verarbeitet, die stärkere Emotionen auslöst – und das ist dann meist der Film.

7. Sport hilft beim Lernen

Besonders beim Ausdauersport wachsen Nervenzellen im Hippocampus nach. Außerdem wird Tryptophan aus dem Blut ins Gehirn transportiert und dort in Serotonin umgewandelt, das wiederum die Stimmung hebt und die Leistungsfähigkeit steigert.

8. Üben, üben, üben

Altklausuren und IMPP-Fragen sollten deine besten Freunde sein. So merkst du, in welchen Themen du noch nicht so fit bist und kannst gezielt Wissenslücken schließen. Außerdem bekommst du nach der Zeit mehr Selbstbewusstsein für die eigentliche Klausur und schneidest darum am Ende auch besser ab.

9. Der richtige Arbeitsplatz

Bereite deinen Lernplatz so vor, dass alles da ist, was du zum Lernen brauchst. Lerne wenn möglich immer an diesem Platz. So weiß das Gehirn schon, dass es in den Lernmodus schalten muss, wenn du dich z.B. an den Schreibtisch setzt. Natürlich legst du auch dein Handy zur Seite uns stellst die Musik aus. Nichts soll dich vom Lernen ablenken.

 

 

 

 

 

 

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