• Serie
  • |
  • Dr. Jasmin Webinger
  • |
  • 06.05.2013

Doktoranden-Akademie - Lektion 1: Der Start

In der ersten Lektion der Doktoranden-Akademie geht es um grundlegende organisatorische Voraussetzungen für eine Promotion. Außerdem erfährst du, wieviel Zeit du für die Promotion einplanen solltest und wie du am schnellsten vorankommst.

Lektion 1

1. Zulassung zur Promotion

Um als Doktorand für eine Doktorarbeit zugelassen zu werden, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Das kann zum Beispiel eine gewisse Anzahl von Semestern sein, die an einer Universität im Vorfeld absolviert werden müssen. Diese Voraussetzungen werden in der Promotionsordnung der jeweiligen Universität festgelegt und sind von Universität zu Universität verschieden.

Eine Einschreibung an der Universität ist für die Promotion nicht erforderlich. Ist der Doktorand nicht an der Universität eingeschrieben, nennt man dies „externe Promotion“. Das bedeutet, dass ein Arzt oder Mediziner auch neben seiner ärztlichen Tätigkeit promovieren kann. Nach der generellen Entscheidung für eine Promotion gilt es, einen Doktorvater zu finden, der bereit ist, die Promotion zu betreuen.

 

2. Zeitmanagement für Doktoranden

In der Regel solltest du 10 Stunden/Woche „effektive Zeit“ für deine Doktorarbeit einplanen. Mit effektiver Zeit ist die Tageszeit gemeint, zu der du ausgeruht und gut aufnahmefähig bist. Bei Ärzten ist das z.B. die Zeit morgens vor der Arbeit oder an dienstfreien Wochenenden. Da sich der „Arbeitsflow“ erst nach einer gewissen Anlaufzeit einstellt, solltest du mindestens eine Stunde pro Arbeitseinheit einplanen. Glücklicherweise wird diese Anlaufzeit mit zunehmender Routine immer kürzer. Lass auf keinen Fall längere Arbeitspausen zwischen den Arbeitseinheiten entstehen!

Der Zeitaufwand ist nicht bei allen Arbeitsschritten gleich. Besonders zeitintensiv ist die Phase der Datenerhebung und der Datenauswertung. Es ist empfehlenswert, für diesen Zeitraum je nach Datenmenge 2-4 Wochen Urlaub/vorlesungsfreie Zeit einzuplanen, um effektiv voranzukommen.

 

Familie und Freunde als Motivatoren

Spreche dich mit einem/einer Freund/Freundin oder deiner Familie ab und teile dein Promotionsvorhaben mit. Lege fest, wann du an der Doktorarbeit arbeiten willst und bitten deine Familie und Freunde um Motivation und Ansporn, falls dich die Prokrastination (zu deutsch: Aufschieberitis) befallen sollte.

 

To Do:

1.) Treffe hier und jetzt die Entscheidung, ab jetzt konsequent an deiner Doktorarbeit zu arbeiten bzw. eine Promotion zu starten. Lasse dich ab jetzt durch nichts von dieser Entscheidung abbringen und setze alles daran, die nächsten Arbeitsschritte umzusetzen.

2.) Suche dir einen Kommilitonen oder einen Kollegen, der ebenfalls gezielt an seiner Promotion arbeiten will. Vereinbare mit ihm, sich in regelmäßigen Abständen, z.B. 1x/Monat, auszutauschen. Lege bis zum nächsten Treffen die Aufgaben fest, die du bis dahin erledigen willst.

 

Wie geht’s weiter?

In der nächsten Lektion erfährst du, welche Forschungsthemen zu deinen beruflichen Zielen passen und wie du dich professionell für ein Forschungsthema bewirbst.

Infos zur Doktoranden Akademie

Die Doktoranden Akademie: Mit System zum Doktortitel. Im Rahmen der Doktoranden Akademie hat Dr. med. Webinger ein System für die effiziente und professionelle Erstellung von Doktorarbeiten entwickelt. Das System besteht aus Veranstaltungen, Leitfäden, kostenlosen Downloads und Einzelberatung.Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung von Fachwissen und die Systematisierung der Arbeitsschritte bei einer Doktorarbeit.

 

 

Homepage der Doktoranden-Akademie


Hier geht's zum Archiv der Doktoranden-Akademie

 

Mein Studienort

Medizinstudenten berichten aus ihren Unistädten

Werde Lokalredakteur Die Unistädte auf Google Maps
Medizin im Ausland

Erfahrungsberichte und Tipps aus über 100 Ländern

Erfahrungsbericht schreiben Auslands-Infopakete