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  • 24.09.2018

Auf einen Blick: Gelbe Skleren

Es ist immer noch Erkältungszeit! Manch einen hat es sogar schon einige Mal erwischt, so dass er das Ende der Grippe-Saison sehnlichst erwartet. Aber auch die Hausärzte haben langsam die Nase voll von der täglichen Sinusitis.

Es ist Montag, für Dr. McAllister ist das während der Wintermonate der klassische Grippe Tag, denn an diesem Tag sind immer besonders viele Patienten im Wartezimmer die über grippale Beschwerden klagen. Und wie es Dr. McAllister erwartet hat, ist auch schon der erste Patient ein Klassiker: erhöhte Temperatur, Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Dr. McAllister stellt eine AU sowie ein Rezept aus und möchte seinen Patienten schon fast verabschieden als ihm auffällt, dass er etwas viel Wichtigeres übersehen hat. Der Patient hat nämlich noch ein ganz anderes Problem - also doch kein Montags-Klassiker.

 

Wisst Ihr auch, welche Diagnose der Arzt stellt?

 

 

A) Ikterus

B) Dädalos

C) Konjunktivitis

D) Osteogenesis imperfecta

E) Morbus Basedow

 

 

  • Antwort

    (A) ist richtig: Ikterus (Gelbsucht)

    Der Patient hat gelbgefärbte Skleren, die als erstes Anzeichen auf einen Ikterus hinweisen. Später färben sich auch Häute und Schleimhäute, wie Körperflüssigkeiten gelb. Dafür verantwortlich ist der Gallenfarbstoff Bilirubin, der bei erhöhter Konzentration (mind. 2,0 mg/dl) über das Blut in die Organe gelangt. Das kann verschiedene Ursachen haben, beispielsweise sind die Leberzellen geschädigt und können weniger Bilirubin aufnehmen oder die Bilirubinkonzentration ist auf Grund einer anderen Erkrankung so stark erhöht, dass der Gallenfarbstoff nicht ausreichend abgebaut werden kann.

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