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  • Ines Elsenhans
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  • 04.07.2018

NURLiebe – ein Monument für die Medis

 

Fragt man mich, wie es auf den Medis war, fehlen mir die Worte. In meinem Kopf explodieren die Erinnerungen wie Schnipsel aus einer bunten Konfettikanone. Ich spüre die Wärme des Flugfeldes auf meiner Haut, den Bass in meinen Ohren. Ich sehe Bräute, Hippies, Astronauten, die in völliger Ektase zu den Beats abgehen. Alles um mich herum glitzert, der Boden unter meinen Füßen bebt – ich fühle #NURLiebe. Nein, ich kann es mit Worten nicht beschreiben, wie's auf den Medis war.

Spricht man mit dem Veranstalter Tobi, geht es ihm ähnlich: „Die Medis haben dieses Jahr wieder alles Dagewesene getoppt. Alles war noch größer, bunter, lauter.“ 2003 fanden die Medimeisterschaften zum ersten Mal statt. Damals war es nur ein kleines, eintägiges Fußballturnier mit ein paar wenigen Mannschaften. Und so blieb es auch eine ganze Weile lang. 2010 machten die Medis dann den Sprung von einem reinen Fußballturnier zu einem Fußballturnier mit einer großen Party drumherum über mehrere Tage. Seither wächst das Medizinerfestival – und ein Ende ist nicht in Sicht. Dieses Jahr waren 20.000 Studenten aus Deutschland, Österreich, Dänemark und sogar Ungarn angereist, spielten auf 10 Feldern über 600 Fußballspiele und verschmolzen auf dem riesigen Flugplatz Cochstedt zu einer großen Familie.

Damit alles glatt läuft, kümmert sich ein Team aus 60 ehrenamtlichen Helfern das ganze Jahr über um die Orga. Eine Woche vor Festivalbeginn kommen die Trucks mit dem gesamten Equipment für Bühnen, Sanitäranlagen und Infrastruktur. Über 300 Leute, vom Gabelstaplerfahrer bis zum Feuerwehrmann sorgen dafür, dass es der Partymeute an nichts fehlt. Vor allem nicht an Liebe: Das Motto #NurLiebe ist überall gegenwärtig, egal ob Mülleimer oder Wegweiser – das gesamte Gelände ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und dekoriert.

Tobi ist stolz auf den Enthusiasmus seiner Mitstreiter und ihre tollen Ideen: „Die Medis sind wie ein großer Abenteuerspielplatz. Morgens Bieryoga, Basketball oder Mario Kart, mittags Pool, Beachvolleyball oder Tischkicker und abends Bubble Ball, Beerpong oder Karaoke – hier ist für jeden was dabei.“ Ein besonderes Highlight ist die Hochebene: Ein Ort für Musik und Tanz, Spiel, Sport und Spaß, Chillout, Begegnungen, Kreativität und Kunst. Wer noch mehr Abwechslung und vor allem Mucke auf die Ohren braucht, der hatte die Wahl zwischen 5 Hauptbühnen und 10 Campingplatzbühnen mit einem DJ-Lineup, das bis in die Morgenstunden an den Turntables stand.

Auch Livebands schafften dieses Jahr den Sprung auf die Medis – so erfolgreich, dass sie nächstes Jahr sicher auch wieder dabei sein werden. Apropos nächstes Jahr? „2019 wird natürlich 2018 wieder in den Schatten stellen. Wir wollen die gesamte Area noch besser zusammenwachsen lassen. Schon dieses Jahr haben wir den Campingplatz mit dem Festivalgelände verschmolzen. Nächstes Jahr wollen wir auch andere Bereiche wie etwa die Sponsoring-Area enger an die Hochebene anbinden", so Tobi. "Außerdem planen wir eine Special Medis Edition. Was sich genau dahinter verbirgt, wird aber noch nicht verraten.“ Sicher ist jedoch, dass sich nicht nur er mit seinem Team wieder an die Orga macht, sondern auch die Studis an den Unis sich zusammentun, um nach einem neuen Uni-Motto zu suchen. Dann heißt es wieder: Kostüme entwerfen, Teamtänze lernen, Videos drehen, Fanfahrzeuge gestalten... Und natürlich planen auch wir von Thieme schon fürs nächste Jahr. Sollte es wieder so heiß werden, findet ihr bei uns im Zelt eine leckere Abkühlung. Versprochen!

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