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  • Ildem Gemici
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  • 07.08.2014

Motivation für die Repeprüfung

Falls du zu denen gehörst, die an einer Repetitionsprüfung teilnehmen müssen, wirst du ein Duell gegen deinen inneren Schweinehund führen müssen. Sich nach einer einmonatigen Prüfungsphase nochmals aufzuraffen, erfordert einen starken Willen. Hier ein paar Tipps, wie du die zweite Runde überstehst.

Prüfung - Foto: Kirsten Oborny

 

  • Gönn dir eine Auszeit bevor du dich wieder an das Lernen machst. Immerhin hast du schon eine lange und intensive Lernphase hinter dir. Tank erst neue Energie, um wieder voll durchstarten zu können!
  • Such einen Ort auf, wo du ungestört lernen kannst. Sei es in den Lernzentren an der Bühlstrasse oder Murtenstrasse (in der du 24 Stunden mit deiner Stucard Eintritt hast), der Bibliothek (FBB, Bibliothek von Roll, JBB, etc. ) oder aber gemütlich Zuhause. Wer lieber unter seinesgleichen ist, der kann sich in einen der Lernzentren einrichten. Falls du noch andere kennst, die die gleiche Prüfung machen müssen – umso besser! Motiviert und helft euch gegenseitig. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Aber denk dran: Studierende des 6. Jahres legen das Staatsexamen Anfang Herbst ab und benutzen die leergeräumten Lernkojen über die Sommerferien.
  • Halte dich fern von Social Media. Es wimmelt nur von Ferienbildern, die sehr schnell das Lernen zur Tortur machen können. Entweder du hast eine eiserne Disziplin und lässt dich während dem Lernen nicht aus der Ruhe bringen, oder du deaktivierst deinen Account für eine Weile. Keine Angst – es wird nichts gelöscht. Falls du nicht zu solch drastischen Maßnahmen greifen möchtest, kannst du auch eine Wette mit deinen Freunden abschließen!
  • Erstelle realistische Zeitpläne. So behältst du den Überblick.
  • Man greift lieber mal zu einfachen schnellen Fertigprodukten als sich an den Herd zu machen. Doch auf die Dauer können sich bei ungesunder Ernährung negative Effekte zeigen. Der Körper braucht bestimmte Nährstoffe, um volle Leistung zu erbringen. Gewisse Nahrungsmittel sind für eine hohe Leistung des Gehirns optimal: Nüsse (vor allem Mandeln), Brokkoli, Erdbeeren, Müsli, Fisch, Soja, Äpfel und vieles mehr. Google hat auch viele einfache Rezepte parat. Auch das Trinken solltest du nicht vergessen! Der Körper braucht viel Wasser (nicht zu vergessen, dass man beim Lernen mehr als nur eine Tasse Kaffee zu sich nimmt, was harntreibend ist!). Zwei bis drei Liter am Tag sind optimal. Wem nur Wasser zu langweilig ist, findet hier Abwechslung. Softdrinks solltest du meiden: Der hohe Zuckeranteil verschafft dir nur einen kurzen Kick und führt dich dann schnell zu einem Tief.
  • Abonnier den Motivationsletter von Thieme! Der ist zwar für das Physikum in Deutschland gedacht, doch trotzdem ist er motivierend und gibt gute Ratschläge!

 

Falls ihr sonst noch Ratschläge habt oder Fragen bezüglich dem Studium an der Universität Bern, dann könnt ihr jederzeit ein Mail schreiben unter: ildem.gemici@thieme.de

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