• Bericht
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  • Jana Pekrul
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  • 05.12.2013
  • Ruhr-Universität Bochum - Foto: Ruhr-Universität Bochum

    Das Audimax an der Ruhr-Universität Bochum - Foto: Ruhr-Universität Bochum

     

Die schönsten Lernorte der Ruhr-Universität

Gesellige Lerngruppe oder absolute Stille – für jeden Lerntyp bietet der Campus der Ruhr-Universität den richtigen Ort zum Selbststudium.

 

Die Präsenzbibliothek der Mediziner

Sie ist immer gut besucht und trotzdem kann man hier eine Stecknadel fallen hören. Sehr diszipliniert ermahnen sich die Lernenden hier gegenseitig, sobald der Lärmpegel steigt. Die Bibliothek bietet eine optimale Lernatmosphäre für diejenigen, die in absoluter Stille unter ihren Kommilitonen lernen möchten. Die vielen Bücher in greifbarer Nähe sowie die gute Internet-Verbindung sind weitere nicht zu vernachlässigende Vorteile.  

 

Die Universitätsbibliothek

Wer kennt nicht das Gefühl, dass alle anderen mehr wissen und besser lernen können als man selbst? Wer nicht ständig den eigenen Wissensstand mit dem der Kommilitonen vergleichen möchte, sollte in die Lern-Räume der Universitätsbibliothek flüchten. In der 1. Ebene befindet sich ein Leseraum mit verschiedensten Polstermöbeln und kleinen Tischen.

Einige Plätze in diesem Raum sind mit einem scheuklappenartigen Sichtschutz ausgestattet, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Außerdem gibt es kleine labyrinthförmige Nischen, in denen man nichts als blaue Wände sieht und auch von außen nicht gesehen werden kann. Ein Versuch sollte es Wert sein, diese ungewöhnlichen aber gut durchdachten Lernplätze auszuprobieren.

In der 2. Ebene gibt es einen großen modernen Lernsaal. Viele Fenster und helle Möbel schaffen hier eine freundliche Atmosphäre. Jeder Lernende hat einen eigenen Schreibtisch mit einer Lampe und Steckdosen für diverse Ladegeräte. Die lange Öffnungszeit bis 24 Uhr wird vor allem in den Klausurphasen von vielen Studenten ausgenutzt.

 

Anatomie zum Anfassen

In den Wochen vor den Anatomie-Testaten ist der Lernbereich um die Modellausgabe gut besucht. Hier kann man sich alle erdenklichen Körperteile als Modell ausleihen und sie alleine oder in der Gruppe studieren. Große Tische und Bänke stehen zu Verfügung. Meistens herrscht eine konzentrierte Lernatmosphäre, sodass es trotz vieler Leute angenehm ruhig bleibt.

 

Wohin mit meiner Lerngruppe?

Eine hitzige Diskussion kann natürlich nicht in der Bibliothek geführt werden. In den POL-Räumen im Keller der medizinischen Fakultät darf hingegen laut gelernt werden. Die Räume bieten Platz für acht Personen und sind mit Flip-Chart, White-Board, Pinnwand und einer Liege für Untersuchungen ausgestattet. Zu bestimmten Zeiten sind die Räume reserviert, aber meistens findet man auch kurzfristig einen Platz für sich und seine Lerngruppe. Sollten die Räume einmal abgeschlossen sein, wendet man sich an den Info-Point, der sich vor dem Eingang zu den POL-Räumen befindet.

 

Lernort Mensa

Durch den doppelten Abitur-Jahrgang muss die Ruhr-Universität einige Studenten mehr unterbringen. Deshalb sind nun die Räumlichkeiten der Mensa außerhalb der Öffnungszeiten für Lernende freigegeben. Der Bereich verfügt über W-Lan, Steckdosen und LAN-Anschlüsse.

 

Lernen im Grünen

Die meisten bisher genannten Lernorte bieten bestenfalls eine Aussicht auf Beton. Während der Vorlesungen sieht man stundenlang gar kein Tageslicht. Das kann vor allem bei sonnigem Wetter ziemlich frustrierend sein. Auf der Wiese zwischen den Gebäuden der Geisteswissenschaften und der Medizinischen Fakultät herrscht bei gutem Wetter ein reges Treiben. In den Liegestühlen der Strandbar oder auf der Wiese, lassen sich die Pausen mit einem Buch sinnvoll und entspannt verbringen.

Absolute Ruhe findet man im botanischen Garten. Er befindet sich hinter den Gebäuden der Naturwissenschaften und ist somit ungefähr eine viertel Stunde Fußweg von der Mitte des Campus entfernt. Für eine längere Pause lohnt sich der Weg, denn man ist dort abseits des hektischen Campuslebens und kann ungestört auf einer der vielen Bänke sitzen und lesen oder spazieren gehen.

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