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  • Lara Cömert
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  • 18.04.2017

Zu dumm fürs Medizinstudium?

Fast jeden Medizinstudenten packen im Laufe des Studiums mal die Selbstzweifel. Wie soll man diese Fülle an Stoff bitte bewältigen? Oder bin ich eventuell doch einfach zu blöd? Lara hat Tipps für dich zusammengestellt, wie du die kritische Phase überwindest.

© Kirsten Oborny


Vor allem während des vorklinischen Studienabschnitts sind viele Medizinstudenten von Selbstzweifeln geplagt. Fragen wie „Ist es das Studium tatsächlich wert, sich tage- und nächtelang herumzuquälen, um den Bücherberg zu bewältigen?“ oder „Was mache ich, wenn ich den Zweitversuch wieder nicht schaffe?“ kommen dir womöglich bekannt vor. Tröste dich: Fast jedem Medizinstudenten spukten diese oder auch ähnliche Gedanken bereits im Kopf herum - fanden aber so schnell wie sie hineingekommen sind auch wieder die Türe nach draußen.

Besonders wichtig während dieser kurzen Episode von Selbstzweifeln ist eine Strategie, um negativ besetzte Gedanken und die Angst, man könne womöglich „zu dumm fürs Medizinstudium“ sein aus dem Wege zu schaffen. Dabei entwickelt jeder Medizinstudent während seine eigene, ganz persönliche Strategie. Um jedoch dem „Feind im Kopf“ in der ersten Selbstzweifel-Krise nicht ganz unbewaffnet entgegenzutreten, könnten diese Tipps hilfreich sein:

  1. Führ dir vor Augen, wie weit du es bereits geschafft hast. Wie viele Klausuren, Fleiß und nächtliche Lerneinheiten liegen bereits hinter dir? Auch wenn sich viele Medizinstudenten dessen nicht bewusst sind: Schon mit Beginn des ersten Semester ist bereits die erste große Hürde geschafft: Der Weg zum Medizinstudienplatz.
  2. Sport und Bewegung sind große „Selbstzweifel-Killer“. Bist du erstmal eine Runde um den Park gejoggt und hast dich an der frischen Luft ordentlich ausgepowert , fühlst du dich gleich viel besser und du hast wieder einen klaren Kopf fürs Lernen.
  3. Neben dem PROMETHEUS sind auch Familie und Freunde sehr gute Zuhörer. Wenn du dich erstmal so richtig über das Lernen, die nervigen Kommilitonen und die viel zu anspruchsvollen Professoren ausgelassen hast, bleibt auf einmal wieder viel Raum für positive Gedanken
  4. Selbstironie. Einfach mal über sich selbst lachen können hilft. Bei schier aussichtslosen Situationen mach dir bewusst, dass es sich hier „nur“ um ein Studium handelt und es im Leben viel wichtigere Dinge gibt.
  5. Belohn dich, wenn du ein Ziel geschafft hast. Du hast gerade einen Durchhänger? Denk an die bevorstehende Belohnung, die auf dich wartet – das wirkt Wunder.
  6. „Glaube versetzt Berge“. Sei es der religiöse Glaube oder der Glaube an eine persönliche Idee oder einen Wunsch, der dir Kraft und Mut schenken kann.
  7. Versuche, dich mit so vielen positiven Menschen wie nur möglich zu umgeben, erst recht an deiner Uni. Miesepeter verbreiten nur schlechte Stimmung und stressen dich zusätzlich. Immer optimistisch bleiben :)

 

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