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  • Anne Latz
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  • 10.03.2015

Tipps für Erstsemester

Mit diesen Tipp bist du für den Unistart gewappnet!

Studentin - Foto: Kirsten Oborny

Foto: Kirsten Oborny

 

1. Die anderen Bibliotheken (Allgemeine, Jura etc.) sind in Mediziner-Prüfungszeiten deutlich entspannter als die Medizinbibliothek. Dort hat nicht jeder das gleiche Buch vorliegen, sprintet zur Mittagspause und wetteifert um den Status des gestresstesten und bemühtesten Studenten. Das sind unnötige Stressfaktoren, die man vermeiden kann (und sollte). Lieber fachfremde Mensapartner und Freunde suchen, das hilft an allen Fronten ;-)

2. Regelmäßig das Forum checken. Auch wenn es nicht sehr übersichtlich und benutzerfreundlich ist – meist gibt es zu jedem Fach eine Zusammenfassung oder Übersicht, ein Lernskript usw. Das nimmt viel Arbeit und hilft, von vornherein einen Überblick zu bekommen. Meistens ist man nicht der Erste, bei dem eine bestimmte Frage aufkommt.

3. Erstmal googeln. Ist ein Phänomen, Begriff usw. unklar, hilft es, diesen erstmal selbst nachzuschlagen. Es freut auch die Mitstudierenden, wenn unnötige Fragen nicht dauernd soziale Medien und Co. zuspamen. Außerdem ist die im Internet zu findende Erklärung meist viel simpler und zugänglicher, als in jedem Fachbuch. Und trotzdem ausreichend zum Verständnis. Manchmal geht es eben auch " auf einfach".

4. Bücher wirklich nur kaufen, wenn die Notwendigkeit gegeben ist. Lieber in vernünftige Standardwerke wie Atlanten etc, investieren als in jedes kleine Fachbuch. Und vorher Probelesen – denn auch mit einem Buchstil muss man persönlich klarkommen.

5. Uptodate bleiben. Schon vor Studienbeginn die Facebookseite des neuen Semesters konsultieren – das hilft, von Anfang an am Puls der Dinge zu sein!

6. Nicht stressen lassen. Klar, anfangs weiß jeder alles besser. Die höheren Semester sagen, es war rückblickend gar nicht so schlimm. Die Kommilitonen kennen diverse Horrorstories über Prüfungen und Lernphasen, die Professoren behaupten, man muss immer alles können, um zu bestehen. Erstmal durchatmen, das erste Semester haben schon ganz andere geschafft.

7. Klar, von nichts kommt nichts. Es ist wichtig, sich beim Lernen von Anfang an Prioritäten zu setzen. Man gewöhnt sich von ganz alleine an das neue Pensum, das so anders ist als die Schule. Und jeder hat einen eigenen Rhythmus.

8. Nicht zum Fachidioten werden – Mediziner haben Medizinerfreunde, -themen und –probleme. Deshalb lieber versuchen, auch andere Leute kennenzulernen und über den medizinischen Mikrokosmos hinauszuschauen. Andere Themen zu haben ist herrlich entspannend. Fachfremde  Leute kennenlernen tut man zum Beispiel beim  ...

9. Unisport, Uniorchester etc. Hobbies suchen, die einen Ausgleich darstellen. Denn die Lebensqualität leider schon schnell genug an den neuen To Dos.

 

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