• Bericht
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  • Andrea Sörgel
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  • 01.10.2013

PJ in Erlangen

Andrea hat im August mit dem PJ begonnen. Der erste Monat ist geschafft, nun stehen noch drei weitere Rotationen in der chirurgischen Uniklinik statt. Hier erzählt sie, was sie und ihre Kommilitonen bisher im PJ erlebt haben.

 

 Studenten auf einer Treppe - Foto: A. Fischer

 

Pünktlich um 8 Uhr traf sich Anfang August eine kleine Gruppe Studenten vor dem Besprechungsraum der Chirurgie. Die frischgebackenen PJler wurden von Professor Schneider begrüßt und eingeführt. Aufgaben für den ersten Tag lauteten:

1.   Kleidung aus der Kopfklinik besorgen

2.   Mitarbeiterausweis, inklusive Foto, erstellen lassen

3.   Auf den zugeteilten Stationen vorstellen

Nachdem all dies erledigt war, konnte der erste Tag auch schon als „geschafft“ verbucht werden! Die nächsten Arbeitswochen sollten zwischen 7:00 und 8:00 beginnen. Das Arbeitsende hängt sehr von den anstehenden Operationen ab. Allerdings soll sich die Arbeitszeit an einer 40h-Woche orientieren, Überstunden sollen aufgeschrieben werden und können abgefeiert werden!

 

Verschiedene Stationen – verschiedene Welten?!

Je nachdem, welcher Station man zugeteilt wurde, sind die Erfahrungen durchaus sehr unterschiedlich. Hört man in der Mittagspause in der Palmaria den Gesprächen zu, so erzählen die PJler von einem dicken Fell, dass sie sich wachsen lassen. Nur so könnten sie manchen Kommentaren im OP gelassen gegenüberzutreten. Andere erzählen hingegen von hilfsbereiten Ärzten, die gerne viel erklären und praktisch anleiten!

Man kann von Diensten hören, die teilweise ruhig sind, aber auch von 24h-Diensten am Wochenende, mit Non-Stopp-Blutabnehmen von 8:00 bis 21:00. Auch hört man Geschichten von stolzen PJlern, die unter Assistenz des Oberarztes, kleinere Eingriffe selbst vornehmen durften. Doch es gibt auch Erzählungen, die Hakenhalten über 8h beschreiben. 

Übrigens: Jedem PJler stehen am Tag ungefähr 9€ zur Verfügung, mit denen er sich im Personalrestaurant verpflegen kann. Das Hauptgericht wird mittels eines noch nicht wirklich von uns verstandenen Algorithmus ungefähr zum doppelten Mitarbeiterpreis abgerechnet, alle andere Dinge können zum Mitarbeiterpreis erworben werden!

 

Fazit

So unterschiedlich die Geschichten, so unterschiedlich sind auch die Erfahrungen der PJler mit ihren Stationen. Dank der Rotation im monatlichen Rhythmus bekommt jeder Student verschiedene Abteilungen zu sehen. Die regelmäßigen Fortbildungen sind für alle eine willkommene Abwechslung zu den sonst anstehenden Tätigkeiten auf Station oder im OP. Die Hauptvisite, zu der Professor Haupt lädt, begeistert viele und der Kleinkurs, der ab Semesterbeginn starten wird, wird von vielen PJlern mit Spannung erwartet. Zudem werden die wöchentlichen Kolloquien gerne wahrgenommen. Auch die Erfahrungen, die man während der Dienste sammelt, sind wertvoll – vor allem die der Nachtdienste. Egal wo wir unser PJ begonnen haben, wir sind gespannt wie es weiter gehen wird!

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