• Artikel
  • |
  • Anne Lebsa
  • |
  • 22.01.2014

Die Greifswalder Bibliothek als Lernort

Die Zentrale Universitätsbibliothek in nächster Nähe zur Universitätsmedizin Greifswald bietet ein großes Angebot für Lernende und Forschende. Nicht umsonst sind dort rund um das Jahr zahlreiche Medizinstudenten anzutreffen.

 

Mit dem Gründungsjahr 1604 gehört die Greifswalder Universitätsbibliothek zu den ältesten in Deutschland. Es ist eine Einrichtung mit langer Tradition. Seit mehr als zehn Jahren befindet sich die Zentrale Universitätsbibliothek in dem modernen Gebäude in der Felix-Hausdorff-Straße 10. Mit Blick auf die Universitätsmedizin haben täglich zahlreiche Studenten in dem türkisfarbenen Gebäude einen Platz zum Lernen und Arbeiten. Gerne nutzen Medizinstudenten die Möglichkeit zur Vorbereitung von Klausuren, Staatsexamen oder Ähnlichem, sowie das umfangreiche Angebot an Fachliteratur.

 

Zentrale Universitätsbibithek Greifswald - Foto: A Lebsa

 

Der richtige Ort für jeden Lerntyp

Ob alleine oder in der Gruppe, ob mit fünf Büchern oder interaktiv am Computer – die Zentrale Universitätsbibliothek bietet das Richtige für jeden Studenten. Hunderte mit Strom- und Datenanschluss ausgestattete Leseplätze können jederzeit genutzt werden. Zwischendurch bringen gemeinsame Pausen etwas Abwechslung und an manchem Tag führt der Mitstudent im Nacken zu ungeahntem Lerneifer. Wer sich von flimmernden Bildschirmen und klickenden Mäusen gestört fühlt, sucht sich einen Platz in der "Computerfreien Zone". Für völlig ablenkungsfreies Lernen sorgen die 24 Einzelkabinen (Einzelcarrels), die für einen Tag gemietet werden können. Und wer am liebsten in der Gruppe die Themen diskutiert, nutzt eine der vier Gruppenkabinen (Gruppencarrels). Hier finden etwa zehn Studenten Platz und haben die Möglichkeit ihre Gedanken an einer White Board zu visualisieren.

 

Ausschweifende Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten bieten viel Raum für den ganz individuellen Lernrhythmus. Sowohl Frühaufsteher, wie auch Morgenmuffel kommen auf ihre Kosten  – oder besser: zu ihrer Lernzeit.

Montag bis Freitag von 8.00 bis 24.00 Uhr

Samstag und Sonntag von 9.00 bis 24.00 Uhr

Beachtet werden sollte, dass die Service-Theke, beispielsweise zum Ausleihen von Büchern, unter der Woche um 21 Uhr und am Wochenende um 17 Uhr schließt. Doch auch danach können Bücher am Automaten ausgeliehen werden und die freundlichen Mitarbeiter der Security stehen bei Problemen zur Verfügung.

 

Zusatzangebote beachten

Ein regelmäßiger Blick auf die Internetseite der Universitätsbibliothek lohnt sich, denn dort werden stetig aktuelle Informationen veröffentlicht. Immer wieder erhalten Studenten die Möglichkeit über die Bibliothek elektronische Angebote zu testen. Weiterhin bieten die Mitarbeiter Führungen durch die Bibliothek und Schulungen zu verschiedenen, beispielsweise für die Doktorarbeit relevanten, Programmen an.

Direkt gegenüber der Bibliothek steht die 2013 in Betrieb genommene „neue Mensa“. Wochentags ist dort und in der zugehörigen Cafeteria bequem für das leibliche Wohl gesorgt. Am Wochenende kann die Cafeteria im Klinikum dem kleinen Hunger Abhilfe schaffen. Auch auf den Stufen am Ententeich des Klinikums oder im Arboretum hinter der Bibliothek lässt sich Kraft für den nächsten Lernabschnitt sammeln. Und wer noch schnell ein Vorlesungsskript oder eine Altklausur ausdrucken will, kann das auf dem Rückweg aus der Pause im Rechenzentrum rechts der Bibliothek tun.

Tipp: Beim Bibliotheksbesuch sollte immer ein Vorhängeschloss für die Schließfächer im Keller dabei sein.

Die Bibliothek beugt einsiedlerischem Lernen zu Hause vor, bietet den richtigen Lernort für jeden Lerntyp und hilft Lernen und Leben zu trennen. Man sieht sich!  

Mein Studienort

Medizinstudenten berichten aus ihren Unistädten

Werde Lokalredakteur Die Unistädte auf Google Maps
Medizin im Ausland

Erfahrungsberichte und Tipps aus über 100 Ländern

Erfahrungsbericht schreiben Auslands-Infopakete