• Glosse
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  • Marisa Kaspar
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  • 13.01.2014

Marisas Rezept für die perfekte Fernbeziehung

Viele Medizinstudenten führen eine Fernbeziehung. Denn dank Hochschulstart.de können nicht alle dort studieren, wo sie gerne möchten. Unmöglich, eine Fernbeziehung bis zum Ende des Studiums zu durchzuhalten? Nicht mit Marisas Rezepttipp für die weltbeste Fernbeziehung!

Man nehme 70 kg von der „Perfekter-Partner-Fertigmischung“. Falls diese in deinem Supermarkt nicht vorrätig ist, kannst du sie mit ein wenig Aufwand auch selbst herstellen: Hierfür brauchst du zuerst genügend Abstand zu deinem Wohnort. Gut sind über 100 km. Falls dir das doch zu weit ist, solltest du darüber nachdenken, dir die im Supermarkt oft erhältliche „Perfekter-Partner-In-Wohnortnähe-Mischung“ zu holen.

Teig - Foto: Flickr / Yashima

Backe, backe Fernbeziehung - Foto: Flickr / Yashima

 

Back dir den perfekten Partner

Wenn du schließlich weit genug von deinem Wohnort entfernt bist, brauchst du noch einige Liter Motivation, um auszugehen und Leute kennenzulernen. Hast du dann jemanden gefunden, der dir gefällt, solltest du die vorbereiteten 5 kg Charme auspacken und erwärmen. Mit einem Lächeln werden diese langsam untergehoben. Zu einem Date mit dem/der Auserwählten kommst du dann, indem du eine Messerspitze Glück einrührst. Jetzt benötigst du nur noch zwei Glücksschweinchen, Kleeblätter oder Hufeisen und fügst Komplimente nach Belieben hinzu. Der Vorteig ist nun fertig. Lasse diesen einige Wochen stehen und vergiss nicht, ein halbes Pfund Liebenswürdigkeiten, einen Esslöffel Aufmerksamkeiten und 250 g abwechslungsreiche Dates hinzuzugeben. Nun ist zumindest schon mal der perfekte Partner fertig.

 

Marzipanschweinchen - Foto: Flickr / TJSchloss

Mit etwas Glück kann die Fernbeziehung richtig gut gelingen! - Foto: Flickr / TJSchloss

 

Von der Beziehung zur Fernbeziehung

Jetzt soll aus der Beziehung eine Fernbeziehung werden. Hierfür brauchst du gar nicht viel: Mische deine Beziehung mit einer Messerspitze Abschiedsschmerz und füge einen Zug, einen Bus oder ein Auto hinzu. Jetzt musst du einige Stunden warten, bevor du eine Prise Sehnsucht in deinen Teig geben kannst. Je mehr Durchhaltevermögen du zu Hause hast, desto besser. Schneide es in Würfel und rühre dieses langsam ein – in der Zeit kann der Teig dann unter einem abgedeckten Tuch gehen. Das Tuch darf mehrmals täglich angehoben und der Teig nach Bedarf mit SMS, Mails, Briefen und Telefonanrufen versüßt werden.

 

Endlich essen!

Kekse - Foto: M. Kaspar

Uuuuuuund ... fertig! - Foto: M. Kaspar

 

Am Wochenende oder in den Ferien darf das Werk dann verzehrt werden. Hierfür muss nochmal ein Bus, Zug oder Auto dazugegeben werden – nur diesmal in die andere Richtung. Wenn du jetzt den Teig mit vielen, vielen Kilogramm rosa Wiedersehensfreude dekorierst, ist dieser endlich zum Gebäck geworden und fertig zum Probieren. Genieße ihn, es wird ein paar Tage oder Wochen dauern, bis du das nächste Mal von ihm naschen kannst.    

 

Dir schmeckt's nicht?

Gewürze - Fotos: Flickr

Würze verbessert das Endergebnis - Fotos: Flickr

 

Dann gibt’s zwei Möglichkeiten für dich: Verschiedene Gewürze unterheben wie zum Beispiel süße Abwechslung, pfeffrige Leidenschaft oder mal ein feuriger Streit in Kombination mit milder Versöhnung. Wenn der Kuchen aber komplett verbrannt ist, hilft nur noch eines: Einfach nochmal von vorne losbacken – bestimmt schmeckt‘s beim nächsten Mal!

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