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  • Daniel Martin Handzel
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  • 18.10.2012

Jobs in Klinikum und Uni

Um das nötige Kleingeld zu verdienen, bieten sich dem Medizinstudenten einige Möglichkeiten. Hier kann man nicht nur dem Kontostand auf die Sprünge helfen, sondern meistens auch noch viel lernen.

Bremser in den Kursen der Anatomie

Neuro-Kurs:
In kleinen Gruppen werden Neuro-Neulinge von einem Tutor durch das Skript geführt. Gelehrt und gelernt wird an Schnitten, Modellen und auch an konservierten Gehirnen. Dazu werden zum jeweiligen Thema Aufgaben mit Hilfe der Literatur bearbeitet.

Histo-Kurs:
Während der Dozent die Präparate erklärt, hilft man den Studenten an den Mikroskopen, die entsprechenden Bereiche einzustellen oder erklärt Fragen. Etwas Vorbereitung ist nötig, denn jede Struktur als Artefakt abzustempeln, fällt nach einiger Zeit auf!

Präp-Kurs:
Ein bis zwei Bremser pro Tisch geben theoretische und praktische Tipps.

Zum Institut für Anatomie und Zellbiologie

Unter den Navigationspunkt "Lehre" findet Ihr weitere Infos zum Job als "Bremser".

http://www.uni-marburg.de/fb20/anatomie/lehre/bremser

Bremser in den Kursen der Pathologie

Wie im Histokurs gibt man Tipps zur Einstellung der gesuchten Struktur.

mollr@med.uni-marburg.de

 

Prof. Moll ist Leiter des Zentrums für Pathologie.

Homepage der Pathologie

 

Arbeit in der Krankenpflege im Klinikum

Besteht zusätzlicher Bedarf an Pflegekräften, fragt die Rufzentrale bei Studenten an. Auf dieser Anrufliste kann man sich nach einem Gespräch mit der Pflegedienstleitung und eventuell einem Probearbeitstag eintragen lassen. Möglich ist dann eine Mitarbeit im Früh- oder Spätdienst sowie im Nachtdienst (mit Nachtzuschlag!) als Sitzwache. Der Vorteil dieser Arbeit ist die flexible Regelung, da man lediglich am selben Tag von der Rufzentrale benachrichtigt wird und auch absagen kann, wenn der Termin ungünstig ist. Diese Flexibilität ist gleichzeitig auch ein Nachteil, da man sich nicht auf ein konstantes Gehalt einstellen kann. Oft kommt man einmal in einem Monat aufgrund geringer Nachfrage gar nicht zum Zug.

pflegedir@med.uni-marburg.de

Homepage des Pflegedienstes 

Studentische Aushilfe in der Notfallaufnahme

Auch in der Notaufnahme arbeiten Studenten im Nachtdienst. Die Tätigkeiten umfassen z.B. das Schreiben von EKGs oder den Patiententransport auf Station. Zusätzlich ist es sehr lehrreich, die Akutversorgung "aus nächster Nähe" zu beobachten. Der Dienstplan wird monatlich festgelegt. Das Gehalt richtet sich nach der Anzahl der Nächte bzw. Stunden, die gearbeitet wurden.

 

Nachtmesser im Schlaflabor der internistischen Poliklinik

Ein rein studentisches Team von Nachtmessern führt die "Verkabelung" und Überwachung der polysomnographischen Messung durch. Es gibt einen festen Dienstplan, der für ein Quartal im voraus von den Studenten festgelegt wird und pro Student ca. 3-4 Nächte im Monat vorsieht. Natürlich ist es möglich, untereinander Nächte zu tauschen. Das Arbeitsverhältnis ist in einem privaten Arbeitsvertrag mit dem Leiter des Schlaflabors Prof. Peter geregelt. Man erhält ein festes monatliches Gehalt, kann aber Stunden vor- oder nacharbeiten, um zu famulieren oder in den Urlaub zu fahren. Das Gehalt läuft angenehmerweise weiter. Um die grundlegendsten Techniken zu erlernen, muss man sich 6 Nächte einarbeiten lassen.

schlafmed.labor@med.uni-marburg.de

Zum Marburger Schlaflabor 

Studentischer Mitarbeiter in der Blutbank

Im Nachtdienst der Blutbank werden u.a. Blutproben gekreuzt, die im Nachtbetrieb benötigt werden. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme am Kurs "Transfusionsmedizin" und eine Phase der Einarbeitung. Der Verdienst richtet sich nach der Anzahl der Dienste.

Zur Blutbank 

Studenten mit vorangegangener MTA-Ausbildung werden bevorzugt.

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