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  • Myriam Schumacher
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  • 10.12.2014

Wenn die Eltern zu Besuch kommen – Sehenswertes rund um Marburg

„Marburg? - Nie gehört!“ Wer kennt diese Reaktion nicht? Dabei ist unsere Universitätsstadt weit mehr als ein roter Fleck auf der Zeckenlandkarte. Sie hat mehr zu bieten als Schloss und Oberstadt - man muss sich nur auskennen: Lokalredakteurin Myriam hat für dich die besten Tipps für echtes Marburg-Feeling zusammengestellt.

Marburg entdecken

 

Wo dieses Schild zu finden ist? Begebt auf euch Entdeckungstour!

Ein langes Wochenende in der Adventszeit, eine sonnige Woche im Sommersemester – schon kündigen Eltern, Großeltern oder auch die besten Freunde aus der Heimat ihren Besuch an. Schließlich will man doch mal sehen, was dieses nichtssagende Städtchen in Hessen so zu bieten hat. Wer bei seinen Gästen bleibenden Eindruck hinterlassen oder einfach nur die eigene Unistadt besser kennenlernen möchte, sollte folgende Tipps beherzigen.

 

 

 

Der obligatorische Ausflug zum Landgrafenschloss lohnt sich immer. Auch wenn dein Besuch während des Aufstieges (ausnahmslos) über unzureichende Kondition und nicht enden wollende Treppen jammern wird, besänftige sie – einmal oben angekommen ist der atemberaubende Blick über ganz Marburg garantiert. Mediziner haben zudem äußerst interessante Legenden über den schiefen Turm der Lutherkirche zu berichten…

 

 

 

Wer Marburg von einer ganz besonderen Seite entdecken möchte, schließt sich der Führung des Marburger Nachtwächters an. Erkunde im schwindenden Abendlicht verborgene Plätze, lass dich in urige Gassen entführen und amüsiere dich über kleine Anekdoten und althergebrachten Traditionen.
Zum krönenden Abschluss der ca. einstündigen Führung bietet sich eine Kostprobe des „Nachtwächters“, eines original Marburger Kräuterlikörs, an.

Mehr Infos unter: http://www.marburg.de/de/105317

 

 

Lichtkunstprojekt "Sterntaler" – Grimm-Dich-Pfad 

 

Für einen Stadtrundgang der ganz besonderen Art empfiehlt sich der märchenhafte Grimm-Dich-Pfad. Bekannte Figuren aus den Geschichten der Brüder Grimm, angebracht in luftiger Höhe an Häusern, Treppen und Mauern, überraschen zum Teil selbst Studenten der höheren Semester. 109 Höhenmeter und 14 Stationen später sind dein Besuch und du im wahrsten Sinne des Wortes „gegrimmt“. Die aktualisierte Stadtkarte mit den Grimm-Dich-Pfad-Stationen erhältst du kostenfrei in der Marburg Tourismus und Marketing GmbH am Pilgrimstein 26.

Mehr Infos unter: http://www.marburg.de/de/77233

 

 

Weihnachtsmarkt Dagobertshausen 

 

Als saisonales Highlight ist der traditionelle Weihnachtsmarkt in Dagobertshausen durchaus einen Besuch wert. Nur wenige Kilometer entfernt von Marburg erwartet dich hier idyllische Weihnachtsstimmung. Fernab vom Trubel um E-Kirche und Marktplatz locken handverlesene Aussteller mit stilvollen Geschenkideen, Hofgut-Punsch und dampfender Feuerzangenbowle.

 

Geschmacksrezeptoren stimulieren

 

Frühstück im Roten Stern 

 

Für einen perfekten Start in den Tag sorgt ein ausgiebiges Frühstück in einem der zahlreichen Marburger Cafés. Wenn die Eltern oder Großeltern zu Besuch kommen, ist ein Abstecher im traditionsträchtigen Café Vetter ein absolutes Muss. Hausgemachte Kuchen und Leckereien machen das gemütliche Ambiente perfekt.

http://www.cafe-vetter-marburg.de/index.php

 

Wer es etwas alternativer mag, sollte unbedingt das Café „Roter Stern“ am Grün 28 aufsuchen. Hier bekommst du den besten Milchkaffee der Stadt, leckere Produkte aus der Region und zahlst nach eigenem Ermessen. Lass dich im Sommer an kleinen Sitzecken direkt an der Lahn von den ersten Sonnenstrahlen wachkitzeln – die optimale Location für ein Katerfrühstück nach durchfeierter Nacht.

 

 

Nero in Abendbeleuchtung

Während studentischer Besuch die günstigen Preise der typischen Marburger Oberstadt-Bars zu schätzen weiß, kannst du für die Eltern kulinarische schwerere Geschütze auffahren. Echte Geheimtipps sind die Pastamanufaktor Nero in der Frankfurter Straße 14 und das Restaurant Bottega in der Krebsgasse 1. Frische Pasta, fantasievolle Salate und andere Köstlichkeiten stimulieren die Geschmacksrezeptoren in höchstem Maße.

 

Hoch hinaus führt der Weg in das direkt am Schloss gelegene Restaurant Bückingsgarten oder aber – für Cocktailliebhaber - ins 5 Jahreszeiten in der Reitgasse mit spektakulärem Blick von der zugehörigen Dachterrasse.

http://www.nero-marburg.de/index.html

http://bottega-marburg.de/

http://www.bueckingsgarten-marburg.de/

http://das5.de/zuhause.html

 

Fünf Jahreszeiten

Auf Abwege geraten 

 

Einfach mal durch den Ketzerbach-Brunnen laufen

Deine besten Freunde von zu Hause statten dir Besuch ab? Dann ist es vermutlich nicht die traditionelle Schlossführung, die Marburg für sie unvergesslich machen wird. Wir sind jung – daher: lasst uns endlich auf Abwege geraten.

 

Tanzt im Sommerregen an der Lahn. Schnapp dir deine Freunde und werft auch im Winter den Grill an. Lauft barfuß durch den Ketzerbach-Brunnen. Und fahrt doch einfach mal mit dem Miniriesenrad auf dem Weihnachtsmarkt, auch wenn das eigentlich nur für die Kleinen gedacht ist.

 

We’ve got the dreamers’ disease“ singen schließlich schon die New Radicals in ihrem Song „You Get What You Give“. Und was können wir Mediziner besser, als Krankheiten zu heilen?

 

 

 Wir haben es getan! Blick aus dem Mini-Riesenrad am Marktplatz

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