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  • Text und Fotos: Tabea Blessing
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  • 05.05.2011

Geocaching

Die Sonne scheint, die Bäume werden grün, und endlich ist es wieder warm genug, um unbeschwert nach draußen zu gehen. Wer nicht nur spazieren gehen, sondern auch in der Natur aktiv sein will, dem sei das seit einigen Jahren populäre Geocaching ans Herz gelegt. Tabea Blessing hat es ausprobiert.

Auf der Homepage des Hochschulsports in Münster scrollte ich durch die Sportangebote, als meine Augen am Wort "Geocaching" hängenblieben. Ich fragte mich, was das sein sollte und schaute mir die Infos dazu genauer an.

Geocaching ist eine Art "digitale Schatzsuche", bei der von Freiwilligen digitale Spuren gelegt werden, die sich nur mit Hilfe eines GPS-Gerätes entschlüsseln lassen.

Im Klartext heißt das: Andere Geocacher veröffentlichen im Internet Koordinaten von Plätzen, an denen sie etwas versteckt haben. Diese Koordinaten kann nun der suchende Geocacher in sein GPS-Gerät eingeben und sich je nach Gerät von einer Karte oder einem Kompass leiten lassen.

 

 

Am entsprechenden Platz angekommen, gilt es die Augen aufzuhalten und in der näheren Umgebung - die GPS-Geräte geben die Position meistens nicht auf den Meter genau an - nach dem Versteck zu suchen. In dem Behälter, den man schließlich hoffentlich findet, sind meistens kleine Tauschgegenstände und ein Logbuch, in das man einträgt, wann man den "Schatz" gefunden hat.

Muss ich das alleine machen?

Für alle, die nun das Geocaching-Fieber gepackt hat, bietet es sich an, in einer Gruppe geocachen zu gehen. Erstens macht es so mehr Spaß, und zweitens hat man dann die Möglichkeit, Tipps und Tricks von anderen, vielleicht erfahrerenen, Geocachern zu aufzuschnappen.

 

 

Für diejenigen, die eine Gruppe zum Geocachen suchen, eignet sich das Angebot des Hochschulsportes, das vom Institut der Geoinformatik organisiert wird. Diese Gruppe trifft sich jeden Dienstag, abwechselnd zum Geocachen und zum Stammtisch, bei dem Erfahrungen ausgetauscht oder einfach geplaudert werden kann.

 

Welche Ausrüstung ist notwendig?

Die nicht ganz billigen GPS-Geräte (ab 80 € aufwärts) werden vom Hochschulsport gestellt,; es ist sogar möglich, sich die Geräte ohne Betreuer des Geoinformatikinstitutes auszuleihen. Dafür kann man sich auf folgender Seite mit seiner ZIV-Kennung einloggen und Geräte reservieren:

http://ifgi.uni-muenster.de/

Nun müssen sich die Geocacher die reservierten Geräte nur noch am Institut für Geoinformatik abholen, um sich auch alleine auf die große Abenteuer-Tour zu begeben.

 

Wo in Münster ist Geocaching möglich?

In ganz Münster gibt es über 200 Geocaches, deren Koordinaten man z.B. nach erfolgreicher Anmeldung auf der Seite geocaching.com nachschlagen kann:

Münster bei www.geocaching.com

Besonders attraktiv für alle Medizinstudenten: Auch auf dem Gelände des Uniklinikums gibt es zirka 15 Geocaches. Für alle, die das Gelände besser kennen lernen möchten oder es aus einem anderen Blickwinkel sehen wollen, ist das die Gelegenheit herumzustreifen, zu suchen und zu finden.

Los geht's!

Also, schnappt euch die GPS-Sender und dann raus an die frische Luft. Viel Spaß!

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