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  • Daniel Deuter
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  • 13.12.2011

Das erste Anatomietestat

Für die Regensburger Erstsemester beginnt nun endlich auch die Adventszeit. Waren die letzten Wochen geprägt von trauter Zweisamkeit mit dem Prometheus-Buch, kann der Großteil der Jungmediziner nun aufatmen und sich endlich der besinnlichen Weihnachtszeit widmen.

Das erste Anatomietestat in der Laufbahn eines jungen Mediziners ist etwas ganz besonderes. Im Testat "Passiver Bewegungsapparat und Allgemeine Anatomie", von Studenten kurz "Knochentestat" genannt, werden im Dezember des ersten Semesters in einer mündlichen Prüfung die 223 menschlichen Knochen mit all ihren Höckern, Kanten und Vorsprüngen, sowie Bänder und Gelenke des menschlichen Körpers geprüft.

Dabei legen die Prüfer besonderen Wert auf die funktionelle Anatomie. Darüber hinaus müssen wir Erstis in der allgemeinen Anatomie, zum Beispiel in Themen wie Bindegewebe, Nervensystem oder Aufbau von Knorpel glänzen.

Wenn's draußen schneit - ab an den Schreibtisch!

Zwar war für die meisten weniger die Bewältigung der Stofffülle ein Problem, als lateinische Endungen und die Ungewissheit, was im Gespräch mit dem Prüfer zu erwarten sei. So mussten in der letzten Woche vor dem im Kalender rot markierten Tag die Christkindlmarktbesuche etwas reduziert werden, um genug Zeit für einen umfassenden Überblick über die Thematik zu haben.

Es ist Weihnachten!

Prüfungstag! Vielen stand der Erfolg schon ins Gesicht geschrieben, als sie den Präpariersaal verließen. Zum Glück erwiesen sich alle Prüfer als sehr fair, so dass sich die Aufregung unter den Studenten schnell lichtete und von den Prüflingen abfiel. Nun hält der Advent auch in der Regensburger Vorklinik Einzug. Frohe Weihnachten!

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