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  • Josefin Grabert und Luisa Lube
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  • 17.12.2009

Helfen ohne Grenzen

"Ich werde ärztliche Verordnungen treffen, zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil..." appellierte schon Hippokrates von Kos. Obwohl Medizinstudenten nach diesem ethischen Kodex unterrichtet werden, gibt es unzählige Menschen, die trotz Krankheit nicht behandelt werden, weil sie Angst haben ausgewiesen zu werden. Das Projekt MediNetz kümmert sich um diese Flüchtlinge ohne Papiere. Nun auch in Rostock.

Das Projekt MediNetz existiert bereits erfolgreich in mehreren Städten Deutschlands wie Berlin, Leipzig, Dresden, Mainz und Freiburg, um nur einige zu nennen. Seit diesem Semester baut eine Gruppe von Medizinstudenten an der Universität Rostock das MediNetz e.V. Rostock auf. Ziel ist es, Menschen, die illegal in Deutschland leben und befürchten abgeschoben zu werden eine ärztliche Behandlung zu ermöglichen.

 

MediNetz-Gruppe in Rostock

Wir wollen uns dabei an der Arbeit des MediNetz Leipzig orientieren. Momentan suchen wir Sponsoren, Kooperationspartner und Ärzte, die gerne etwas beitragen wollen. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Zusammenarbeit mit Ärzten vieler Fachbereiche, um ein möglichst breites Behandlungsspektrum abzudecken und ohne die Hilfsbereitschaft übermäßig zu strapazieren. Ebenso wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die sich mit der Situation von Personen ohne Bleiberecht in Deutschland befassen.

 

Hilf mit, jetzt!

Auf diesem Weg möchten wir Studenten aller Fakultäten, Ärzte und jeden Interessierten ermutigen, sich zu engagieren. Wir suchen ehrenamtliche Helfer mit soliden Fremdsprachenkenntnissen, um Menschen verschiedenster Nationalitäten helfen zu können. Jede noch so kleine Hilfe ist willkommen!

 

Kontakt

medinetz.rostock@googlemail.com

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