• Umfrage
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  • Thomas Lux
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  • 11.02.2019

Wir haben 100 Studenten gefragt: Wie studiert es sich in Würzburg?

Vom 05.01. – 05.02.2019 haben wir Medizinstudierende zum Studium an der Uni Würzburg befragt. Hier findest du Infos über die Studienteilnehmer und deren Meinung zu drei verschiedenen Orten in Würzburg: Dem Hubland, dem Röntgenring (hier verbringt man den Großteil des präklinischen Studienabschnittes) und der Uniklinik.

Dann mal los!

Studienpopulation



Abb. 1: Verteilung der Studienpopulation

Unter den 100 Teilnehmern herrschte eine Geschlechterverteilung von grob 3:1 (72w : 26m, 2 keine Angabe). Abb. 1 zeigt die Verteilung der Teilnehmer auf die Fachsemester. Während das erste Semester unter- und das neunte Semester überrepräsentiert sind, verteilen sich die restlichen Studierenden gleichmäßig über den Studienfortschritt.

Zufriedenheit an den drei Standorten

Für die Zeit außerhalb der regulären Lehrveranstaltungen gibt es drei essentielle Orte, die den Alltag versüßen oder versalzen können: Die Mensa, die Bib und Räumlichkeiten, um Zeit zu überbrücken.
In Abb. 2 ist das Ergebnis dieser Umfrage abgebildet. Das Hubland, der naturwissenschaftliche Campus der Universität Würzburg, geht als klarer Sieger hervor. Die Zentralbibliothek und viele kleine fachgebundene Bibliotheken bieten immer genug Platz, die Mensa hat eine passende Größe und gutes Essen und es gibt viele Aufenthaltsräume, um Zeit zu überbrücken. 

Der klare Verlierer im direkten Vergleich ist der Röntgenring. Hier ist die Zahnklinik, das Institut für Anatomie sowie das Institut für Physiologie und der Lehrstuhl für Psychologie untergebracht. Dennoch gibt es nur eine fachgebundene Bibliothek der Psychologie mit einem sehr begrenzten Platzangebot und keinen wirklichen Aufenthaltsraum (Tipp: Cafeteria der Fachhochschule nebenan). Die Mensa ist ein wenig tagesformabhängig: Das Essen ist meist gut, die Mensa jedoch sehr verwinkelt und eng. Das gibt zwar ein sehr gemütliches Flair, ist aber für den frequentierten Durchgang und die Platzsuche eher kontraproduktiv.

Die verhältnismäßig meiste Zeit verbringt man in der Uniklinik. Hier gehen die Meinungen weit auseinander: Die Mensa bietet meist gutes Essen, ist aber maßlos überfüllt. Oft geht die Schlange bis auf die Straße hinaus: der klare Verlierer im Vergleich. Die Bibliothek hingegen wurde während dem Semester gut bewertet: schön ausgebaut, klimatisiert, Computer, Einzelarbeitsräume. Gegen Ende des Semesters ist sie jedoch meistens schon 30 Minuten nach Öffnung randvoll. 

Zuguterletzt zu den Aufenthaltsmöglichkeiten: Im Sommer gibt es eine schöne Wiese und den Außenbereich. Im Winter sieht es schon schlechter aus, man findet nur wenige Aufenthaltsräume, in denen man sich unterhalten kann.

Abb. 2: Bewertung der Standorte


Mir persönlich hat das Studium in Würzburg bisher sehr gut gefallen. Es gibt viele schöne Dinge und auch ein paar weniger schöne, denen man allerdings mit etwas Mühe und gutem Willen auch etwas abgewinnen kann. Und mit dieser Meinung bin ich nicht allein:

 

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