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  • Melanie Hüttemann
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  • 28.10.2009

PJ-Umfrage 2009: Top oder Flop?

War Ihr PJ-Tertial "Top oder Flop"? Das sollte die PJ-Umfrage ans Tageslicht bringen. Insgesamt haben mehr als 700 Medizinstudenten und ehemalige Studenten an der diesjährigen Umfrage teilgenommen. Große Begeisterung war auch in diesem Jahr bei vielen jungen Medizinern nicht zu spüren.

Gesamtnote für das PJ: Mittelmaß! Genügt uns das? 

2,6 - wären Sie mit einer solchen Note im Examen zufrieden? 2,6 lautet die fächerübergreifende Gesamtnote, die die 707 Teilnehmer an der diesjährigen PJ-Umfrage ihrem Praktischen Jahr durchschnittlich gegeben haben. Immerhin konnte sich gerade die in den letzten Jahren viel gescholtene chirurgische Ausbildung mit der Note 3,0 um 0,1 Notenpunkte verbessern. Die Werte für Innere (2,6) und Wahlfach (2,1) sind identisch zu den Werten der PJ-Umfrage 2007.

 

 

Auffällig ist auch in diesem Jahr, dass diejenigen Medizinstudenten, die einen Teil des PJ im Ausland absolvierten, insgesamt zufriedener mit ihrer Ausbildung sind; sie vergaben für das Fach Innere Medizin die Note 2,2, für die Chirurgie eine 2,4 und für das Wahlfach die Note 2,1. Möglicherweise hängt das bessere Abschneiden des Auslandtertials unter anderem damit zusammen, dass im Ausland die PJler für ihre Arbeit oft bezahlt werden. Die größte Rolle spielt aber wohl die Wertschätzung, die PJler vor allem in den angelsächsischen Ländern erhalten. So schildert ein Teilnehmer: "Man ist nicht nur ein lästiges Anhängsel, das mit niederen Arbeiten abgespeist werden muss, sondern gleichberechtigtes Mitglied eines Teams." Hingegen schildert ein PJler, der sein Praktisches Jahr in Deutschland absolvierte: "Die Schwestern kannten auch nach vier Monaten meinen Namen nicht, ich hieß zwei Tertiale lang immer nur ‚der PJler'."

Es verwundert vor diesem Hintergrund nicht, dass nur 52% der Teilnehmer an der PJ-Umfrage versichern, dass sie Ihre gesamte Facharztausbildung in Deutschland absolvieren möchten. Immerhin 20% planen, zumindest für einen Teil der Fortbildung ins Ausland zu gehen. Ein Student bringt die Gefahr für das deutsche Gesundheitssystem auf den Punkt: "Ach Leute, macht mal was, sonst sind wir alle weg..."

 

Uneinigkeit bei der Honorierung der PJ-Arbeit

Bei der Vergütung der Arbeit sind die Meinungen der Medizinstudenten gespalten. "Wie kann es sein, dass (…) wir im Praktischen Jahr nicht bezahlt werden? Ich musste während meines PJs abends nach Dienstschluss noch arbeiten gehen, um meine Miete bezahlen zu können. Ist das richtig?" fragt ein Student. Ein anderer gibt zu bedenken: "Die zusätzlichen Wochenendjobs haben meine Motivation für das PJ völlig vernichtet."

Während aus diesen und ähnlichen Kommentaren bei der Umfrage hervorgeht, dass sich ein großer Teil der Studenten eine finanzielle Vergütung wünscht, gibt es aber durchaus auch kritische Stimmen: "Ich bin gegen eine Bezahlung im PJ. So kann man wenigstens sagen: ‚Ich bekomme kein Geld hierfür - ihr sollt mir was beibringen, das tut ihr nicht - ich bin weg!'" Ein Kommilitone vermutet: "Bezahlung ist zwar schön, oft kommt aber auch die Erwartung: "Jetzt tu auch was für Dein Geld! Blut abnehmen, Haken halten…."

 

 Ein anderer Student sieht die Option der finanziellen Vergütung sehr differenziert: "Ich fordere keine Bezahlung für gute Ausbildung, aber für das Hakenhalten in der Chirurgie fände ich eine finanzielle Vergütung angemessen."

 

Wir fragten, da dieser Punkt schon in den vergangenen Jahren rege diskutiert wurde: "Hatten Sie den Eindruck, billige Arbeitskraft zu sein?" In Deutschland hatten nur 22% nie den Eindruck, als billige Arbeitskraft missbraucht zu werden. Die Erfahrungen im Ausland waren besser, hier fühlten sich fast 50% niemals ausgenutzt.

Einig sind sich die Teilnehmer darüber, dass es dringend notwendig ist, den Medizinstudenten, die nicht selten alleine eine Station schmeißen müssen, Anerkennung zu zollen.

 

Es muss ja nicht unbedingt Geld sein…

70 bis 76% der Teilnehmer erhielten für das jeweils abgefragte PJ-Tertial keine finanzielle Vergütung.

 

 

Inland und Ausland zusammengenommen lag die durchschnittliche Vergütung derjenigen, die finanzielle Zuwendungen erhielten, bei rund 450 Euro im Monat. Betrachtet man Deutschland allein, liegt dieser Betrag rund 100 Euro niedriger.

 

 

Manchen PJler wurden weitere Vergünstigungen gewährt. Rund 60% der Teilnehmer erhielten kostenloses Essen, etwa 15% bekamen von der Klinik ein Zimmer gestellt, und ein Fahrtkostenzuschuss wurde durchschnittlich 8% der PJler eingeräumt. Mit Studientagen und Freizeitausgleich sind viele Kliniken recht großzügig, doch das wird den Studenten, die nicht in den Genuss zusätzlicher Lernzeit kamen, wenig nützen. So wurde ein Student mit den Worten abgespeist: "Da liegt ihr doch eh nur am See in der Sonne rum. Ihr sollt hier was lernen."

 

 

In manchen Kliniken wurden den PJ-Studenten die einfachsten "Vergünstigungen" vorenthalten: "Im Tertial Chirurgie war ich gezwungen, mir eigene Hosen und Hemden zur Arbeit zuzulegen, die ich auch privat reinigen musste. Angesichts Wundversorgung, Eiter, Blut und sonstigen Körperflüssigkeiten, aber auch diversen resistenten Bakterien, empfinde ich das (…) als Zumutung." Ein anderer Student klagt: "Zumindest ein kostenloses Mittagessen sollte drin sein."

Weitere Studenten wünschen sich einfach nur ein bis zwei Stunden täglich zur Stillarbeit - und zwar in einem eigenen PJ-Zimmer mit Lernbereichen.

Aus den Kommentaren bei der PJ-Umfrage zeigt sich, dass die Wünsche oft weder materieller Natur noch ausschließlich im Sinne der Studenten sind. Die Wünsche sind meist im Sinne aller Beteiligten, nicht zuletzt der Patienten. So ist ein häufig geäußerter Wunsch, mehr am Krankenbett unterrichtet zu werden und eigene Patienten unter Aufsicht eines Arztes betreuen zu dürfen. Außerdem besteht ein dringender Wunsch der Studenten nach mehr Fortbildungsveranstaltungen - inklusive der Freistellung von anderen Verpflichtungen während dieser Zeiten.

 

Azubis unterrichten Azubis

Wie schon im Vorjahr schnitt bei der Bewertung der ärztlichen Betreuung das Wahlfach am besten ab: 79% der Teilnehmer bewerteten die ärztliche Betreuung als gut oder sehr gut. Die ärztliche Betreuung in der Chirurgie schnitt geringfügig besser ab als vor zwei Jahren, die in der Inneren Medizin geringfügig schlechter.

 

 

Die ärztliche Betreuung im PJ wird als immens wichtig betrachtet: "Das PJ steht und fällt mit dem betreuenden Arzt", so die Meinung eines Umfrage-Teilnehmers. Doch nicht alle Studenten waren damit zufrieden, wie sie von den Ärzten angeleitet wurden: "Man kann nach sechs Jahren Studium gar nicht, was man als Arzt wissen muss oder können sollte. Die Ärzte registrieren gar nicht, dass wir das als Absolventen nie im PJ oder an der Uni gelernt haben, aber es wird vorausgesetzt, das man es kann - und man wird mit der Situation allein gelassen." Ein Student bezeichnet die Situation gegenüber den Patienten gar als "grob fahrlässig."

Die meiste Zeit für die PJler bringen nach wie vor die Assistenzärzte auf: In knapp 60 bis 70% - so das Ergebnis der Umfrage - hatten die Assistenzärzte die meiste Zeit für die PJler. Ein Teilnehmer klagt: "Die Oberärzte interessierten sich überhaupt nicht für die PJler."Das gilt jedoch nicht für alle PJler, so kümmerten sich in der Inneren Medizin immerhin in 18,8% der Fälle die Oberärzte um die PJler, in der Chirurgie 25,6%, und im Wahlfach hatten sogar in 31,5% der Fälle die Fach- bzw. Oberärzte am meisten Zeit für die PJler. Das Pflegepersonal spielte bei der Betreuung der Studenten insgesamt die geringste Rolle. Erschreckend: je nach Fach äußerten 4 bis 12% der Teilnehmer, dass sich eigentlich niemand zuständig gefühlt habe.

 

 

 

Einer der betroffenen PJler beklagt: "Man kann doch einen PJler nicht ganz alleine auf der Station zurücklassen und am Abend erwarten, dass die gesamte Stationsarbeit getan und alle Notfälle gerettet worden sind."

Nicht nur während der Arbeit auf Station haben die PJler die Möglichkeit, sich Wissen anzueignen. Die meisten Krankenhäuser bieten auch Fortbildungsveranstaltungen an, an denen die PJ-Studenten in der Regel teilnehmen können. Besonders frustrierend erleben PJ-Studenten jedoch Situationen, in denen PJ-Seminare angeboten werden, sie diese Veranstaltungen aber regelmäßig nicht besuchen können, denn oft müssen sie zum Beispiel dringende Arbeiten auf Station verrichten, oder sie stehen zum Hakenhalten auf dem OP-Plan.

Trotz der in den Kommentaren erwähnten Mängel, wird der Lernerfolg im PJ von der Gesamtheit der PJler gar nicht so schlecht bewertet:

 

 

Zwar schneidet das PJ im Inland bezüglich des Lerneffekts nach wie vor schlechter ab als das PJ im Ausland, doch insgesamt sind die Werte ermutigend. So wird der Lerneffekt im Wahlfach von 81% der Teilnehmer als gut oder sehr gut betrachtet. Mit 52% guter oder sehr guter Bewertung schneidet selbst die Chirurgie besser ab als noch vor zwei Jahren (plus 5%). Die Innere Medizin liegt mit 65% guter oder sehr guter Bewertung wie 2007 im Mittelfeld der Beurteilung des Lerneffekts.

 

Was bringt ein Tätigkeitskatalog?

Lernziel- und Tätigkeitskataloge haben Hochkonjunktur. So hat der Hartmannbund schon 1997 einen solchen zusammengestellt.

Die Begeisterung der Studenten hält sich jedoch zum Teil in Grenzen: "All die schönen Ziele der PJ-Broschüre - davon kann man nur träumen. Aber wenn das alles umgesetzt würde: Wer soll dann die Aufnahmen machen und Blut abnehmen?", so einer der Teilnehmer. Ein anderer Student moniert sogar: "Das Logbuch ist wohl nur Show."

Auch andere PJler kritisierten, dass zwar Lernpläne existierten, diese aber nicht verbindlich seien. Die Kliniken seien nicht verpflichtet, sich an die Lernkataloge zu halten. Von daher sei es notwendig- so die Ansicht eines PJlers - "dass die Häuser, die PJ-Stellen anbieten, nachweisen müssen, was sie für die Studenten tun."

Ein Umfrageteilnehmer machte in Form eines emotionalen Kommentars seiner Wut Luft: "Die ganzen PJ-Hefte/Ausbildungscurricula/Testathefte sind doch einfach nur ein Riesen-Murks. Ich habe in meinem Unfallchirurgie-Tertial sechs Wochen Verbände gewechselt. (…) Meistens war ich nur ‚Arzt- und Schwesternersatz'. Ein Testatheft hatte ich auch - darin standen richtig tolle Sachen. Was davon gemacht wurde: Nix! Am Ende wollte der Stationsarzt das Heft haben und alles unterschreiben. (…) So bleibt's wie's ist!" Der selbe Student fordert uns auf: "Lobt bei Via medici diese Studenten-Kurshefte nicht so!"

 

Gleiche Bedingungen für alle Medizinstudenten in Deutschland

An Vorschlägen zur Verbesserung des PJs mangelt es nicht. Die Mediziner, die die Defizite im PJ am eigenen Leib erlebt haben, erläuterten konstruktiv, wie das letzte Jahr der Medizinerausbildung verbessert werden könne.

Besonders geklagt wird über die Verteilung der Studenten auf die Kliniken bzw. die Möglichkeiten, die die Studenten bei der Wahl eines Krankenhauses für ihr PJ haben: "Ich finde es sehr schade, dass man (…) sein PJ leichter in Namibia ableisten kann, als in einem anderen deutschen Bundesland", beklagt ein Teilnehmer.

Ein anderer Medizinstudent fordert: "Es muss unbedingt eine Änderung der AO geben, dass man die Stadt frei wählen kann und nicht an die Universität gebunden ist, das würde die Attraktivität des PJs in Deutschland extrem erhöhen."

Aus den Äußerungen der Studenten geht weiterhin hervor, dass sich diejenigen PJler, die es "schlecht erwischt" haben, durchaus ungerecht behandelt fühlen: "Teilweise gibt es an Lehrkrankenhäusern zweimal pro Tag PJ-Unterricht, an anderen höchstens einmal in zwei Wochen", beklagt ein Teilnehmer. Dieser Student geht noch weiter: "Die Zuteilung der PJler auf die verschiedenen Häuser läuft über das Dekanat. Daher ist es nicht fair, wenn zum Beispiel Haus A finanzielle Zuwendungen zahlt, Studientage gewährt oder Seminare anbietet, die in Haus B nicht existieren. Das kann rein theoretisch als Prüfungsnachteil angesehen werden."

Eine Verbesserung des Praktischen Jahres in Deutschland würde die Studenten vielleicht dazu veranlassen, weniger häufig Ihre wertvollen Fähigkeiten woanders einzusetzen. 22% der Teilnehmer an unserer PJ-Umfrage haben ihr Chirurgie-Tertial im Ausland verbracht - das Fazit eines ehemaligen PJlers: "Ich habe mein PJ mit zwei Auslandsaufenthalten definitiv verbessern können."

 

Gebt uns das alte Stex zurück!

Fast in jedem zweiten der freien Kommentare ging es um das "Hammerexamen", das mit der neuen AO eingeführt wurde. Nicht ein einziger der Studenten, die einen Kommentar schrieben, befand die neue Regelung als sinnvoll.

Die einstimmige Forderung der Studenten lautet: Der schriftliche Teil der 2. ÄP soll vor dem PJ stattfinden, der praktisch-mündliche Teil nach dem PJ. Die Studenten fühlen sich mehrheitlich durch das Studium unzureichend auf die PJ-Tätigkeiten vorbereitet, insbesondere was die praktischen Fertigkeiten angeht, aber eben auch in der Theorie fühlen sich die Studenten unsicher:

 

 

"Die theoretische Prüfung muss vorverlegt werden", fordert ein Teilnehmer. "Es ist Blödsinn, im PJ immer nur Halbwissen aus den letzten Semestern zusammenkratzen zu müssen." Man könne kaum verstehen, wie sich jemals ein Mensch so eine Regelung ausdenken konnte.

Nicht nur die PJler selbst gestehen sich ein, dass sie durch das fehlende Examen vor dem PJ schlechter vorbereitet sind als vorhergehende Generationen: "Von den Ärzten haben wir häufiger gehört, man merke den Unterschied in der theoretischen Vorbereitung zwischen alter und neuer AO deutlich."

Es geht also insbesondere darum, dass die PJler fachlich besser auf ihre Krankenhaustätigkeit vorbereitet wären, wenn das Examen wieder zweigeteilt würde. Ein Student gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken: "Man wäre im PJ entspannter und eher bereit, auch mal länger zu bleiben. So hatte ich immer das Gefühl, eigentlich müsste ich ja fürs Examen lernen."

Eines der Probleme ist wohl, dass an vielen Universitäten die Innere Medizin und die Chirurgie relativ früh im klinischen Studium unterrichtet werden. Bis zum PJ gerät das erworbene Wissen bei vielen Studenten wieder in Vergessenheit, und "ohne Zwang lernt man natürlich vor dem PJ dann doch nichts."

Das Hammerexamen nach dem PJ bringt jedoch nicht nur mit sich, dass die Studenten weniger gut vorbereitet in die praktische Ausbildung gehen. Sie geraten darüber hinaus nach dem Praktischen Jahr in Zeitnot, denn sie müssen sich innerhalb kurzer Zeit auf die 2. ÄP vorbereiten.

Nun könnte man annehmen, dass viele Studenten vor dem Hammerexamen ein Freisemester in Anspruch nehmen, um sich adäquat vorbereiten zu können. So war es auch noch in der PJ-Umfrage 2007: Damals gaben 30,5% der Teilnehmer an, ein Freisemester zu nehmen oder genommen zu haben. Das Bild hat sich aber gewandelt. In der aktuellen Umfrage möchten nur noch 5% der Studenten sich in einem Freisemester auf die 2. ÄP vorbereiten.

 

 

Dennoch besteht die dringende Bitte wohl der meisten Medizinstudenten im PJ: "Bitte lieber Staat: Leg doch das schriftliche Examen vor das PJ - alles andere macht doch nun wirklich keinen Sinn!"

 

Fazit  

In der Gesamtbetrachtung hat sich in den letzten zwei Jahren scheinbar nicht viel geändert, für die PJler existiert nach wie vor ein großer Verbesserungsbedarf.

In ihren Kommentaren haben die Studenten insgesamt deutlich mehr kritisiert als gelobt. Doch es gibt hier durchaus auch positive Stimmen: "Meiner Meinung nach war das PJ das Beste am ganzen Studium! Das PJ sollte länger dauern, zwölf Monate finde ich zu kurz." Ein anderer Student freut sich: "Es war alles perfekt!" Gerne möchten wir solche Kommentare in der nächsten Umfrage häufiger sehen.

Dass ein großer Teil der PJler durchaus zufrieden war, zeigt auch die Frage nach der Motivation für den Arztberuf auf einer Skala von 0 bis 8. Auf dieser Skala liegt die Motivation nach dem Inneren-Tertial durchschnittlich bei 6,3, nach Chirurgie immerhin bei 5,8 und nach dem Wahlfach-Tertial gar bei 7,7 Punkten. Dennoch müssen die Verantwortlichen berücksichtigen, dass die Werte auf der Motivationsskala nach einem Auslandstertial bis zu 1,4 Punkten höher liegen.

 

 

Auch der Lerneffekt kann sich durchaus sehen lassen.

 

 

 

64% der Teilnehmer, die das jeweils bewertete Tertial im Inland absolviert haben, bescheinigen diesem einen guten oder sehr guten Lerneffekt. Allerdings liegt auch hier das Ausland mit 76% wieder vorn, in der Schweiz sind sogar 78% vom Lerneffekt überzeugt.

Ob das PJ in Deutschland bei der nächsten Umfrage im Jahr 2011 besser abschneiden wird? Ein Student vermutet: "Das System ist überfordert. Lehre und Patientenbetreuung lassen sich am leichtesten rarifizieren. Da könnt ihr noch hundert Umfragen machen." Wir geben die Hoffnung nicht auf…

 

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