Herold: Innere Medizin
  • Herold, Gerd und Mitarbeiter
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  • Gerd Herold Verlag
Erscheinungstermin: 01.10.2013 EUR [D] 47,00 | 1. Auflage Herold: Innere Medizin

Herold: Innere Medizin

Rezension von Viola Stuke, 10. Semester in Tübingen.

 

Viola Stuke

Foto: Viola Stuke

 

Kurzbeschreibung:

Der Herold ist als Nachschlagewerk für die Innere Medizin – und darüber hinaus – sehr bekannt. In Vorlesungen wird er sehr oft als Referenzquelle genannt. Aber auch nach dem Studium findet er häufig Anwendung; in jedem internistischen oder allgemeinmedizinischen Arztzimmer findet man den Herold.

 

Zielgruppe:

Der Autor/ Herausgeber ist selbst Arzt für Innere Medizin und Arbeitsmedizin. Da er jedes Jahr aktualisiert wird, ist man sowohl als Student als auch als praktizierender Arzt mit diesem Nachschlagewerk auf dem aktuellsten Stand.

 

Inhalt:

Der Herold ist klar in die einzelnen Fachbereiche der Inneren Medizin gegliedert, beginnend bei der Hämatologie über Kardiologie und Pneumologie, um nur einige zu nennen.
Man kann fächerübergreifend damit arbeiten, da gegen Ende Themen wie die Angiologie, Infektiologie/Tropenmedizin sowie allgemeinmedizinische Themen und die Geriatrie aufgegriffen werden.
Auch innerhalb der Themengebiete verfolgt er eine klare Struktur; jedes Krankheitsbild ist klar gegliedert in Definition, Ätiologie, Symptome, Diagnostik, Differentialdiagnosen, Therapie.

 

Preis-Leistungsverhältnis:

Das Buch kostet im Handel 47€. Es ist für diese ganze Fülle an medizinischem Wissen angemessen.
Ich würde mir den Herold nicht jedes Jahr neu kaufen, aber vielleicht in meinem Bücherschrank hin und wieder aktualisieren.

 

Fazit:

Ein derartiges Nachschlagewerk ist für Medizinstudenten und den beruflichen Alltag fast obligatorisch. Es muss nicht der Herold sein, bietet sich aber  aus folgenden Gründen an: An der Uni wird sehr viel Bezug zum Herold genommen (zumindest in Tübingen). Er ist recht klein, handlich und gut durchstrukturiert. Damit er dieses Kriterium allerdings erfüllen kann, sind die Seiten sehr dünn. Dazu ein Tipp: Vorsichtig sein im Umgang mit dem Buch. Außerdem kann man sich auf den dünnen Seiten schlecht etwas darin markieren. Der Text ist sehr eng und klein geschrieben, deswegen hat man keinen Platz für eigene Notizen. Wichtiges wird aber durch Grauhinterlegung hervorgehoben oder unterstrichen.

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