Als ich mich nackt auf die Haarbürste setzte
  • Dr. Dreben, Rich E., et al.
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  • Bastei Lübbe
Erscheinungstermin: 14.03.2013 EUR [D] 9,99 | 1. Auflage Als ich mich nackt auf die Haarbürste setzte

Als ich mich nackt auf die Haarbürste setzte

Rezension von Laura Söllheim

Kurzbeschreibung

Das Buch besteht aus ca.100 kleinen Geschichten, die meist nur eine Seite lang sind und von einem passenden Röntgenbild abgerundet werden, daher insgesamt 245 Seiten. Dadurch wirkt das Buch sehr kurzweilig und als Urlaubslektüre oder einfach zum immer wieder darin schmökern geeignet. Der Leser bekommt einen Einblick in die absurdesten Fälle der Notaufnahme und manchmal kann man nur den Kopf schütteln: „Kann das wirklich wahr sein?!“ Aber man sollte sich nicht allzu viel neues Wissen davon versprechen, das gibt es nicht. Es sind einfach nur Mini-Geschichten mit ähnlichen Röntgenbildern. Ob dieses Buch also für einen selbst Sinn macht, die Phantasie beflügelt oder das ganze Notfallambulanzspektrum zeigt, muss jeder für sich selber entscheiden.  

 

Zielgruppe

Diese Lektüre setzt definitiv kein medizinisches Vorwissen voraus, daher ist es für den Medizinstudenten genauso geeignet, wie für einen Schüler oder sonst jeden anderen interessierten Leser. 

 

Inhalt

In jedem Krankenhaus kursieren diese Geschichten; Geschichten  von Patienten, die in der Notaufnahme landen, weil seltsame Alltagsgegenstände unerklärlicherweise den Weg in eine ihrer Körperöffnungen gefunden haben. Der Rückweg stellt sich aber meistens als schwierig bis unmöglich heraus, was zur Erheiterung vieler Ärztegenerationen geführt haben soll. Man munkelt, es gebe auch die wildesten Röntgenbilder dazu. Und genau diese zum Teil unglaublichen Geschichten haben die drei Ärzte zusammengetragen, mehr oder weniger fiktional. Jedoch kann man sich sehr gut vorstellen, dass die Autoren diese Fälle wirklich erlebt haben.

 

Preis-/Leisungsverhältnis

Es kostet im Handel 9,99 Euro, meiner Meinung nach ein wenig zuviel; da nach 30 Geschichten etwas Langeweile aufkommt. Man fragt sich nur noch, was gibt es noch, das noch niemand in sich drin hatte. Selber kaufen würde ich es mir schon, oder als Geschenk für einen guten Freund. Nicht geeignet als Geschenk für die Oma, denn die würde sich wohl zu sehr ekeln.

 

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Kurzgeschichten den Leser unterhalten oder manchmal auch nur verwundert den Kopf schütteln lassen. Jedoch wiederholen sich die Geschichten ein wenig. Nach einer Zeit hat man das Gefühl es wird einfach nur der Gegenstand verändert. Meiner Meinung nach, trotzdem ein Buch um immer wieder darin zu schmökern.

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