Die Diagnosefalle - Wie Gesunde zu Kranken erklärt werden
  • H. Gilbert Welch, Lisa M. Schwartz und Steven Woloshin
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  • Riva Verlag
Erscheinungstermin: 14.08.2013 EUR [D] 19,99 | 1. Auflage Die Diagnosefalle - Wie Gesunde zu Kranken erklärt werden

Die Diagnosefalle – Wie Gesunde zu Kranken erklärt werden

3 Punkte von Isabelle H., Studierende im Vorklinischen Abschnitt

 

Kurzbeschreibung

„Die Diagnosefalle – Wie Gesunde zu Kranken erklärt werden“ hinterfragt die Notwendigkeit von Vorsorgeuntersuchungen, kritisiert den Umgang mit Normwerten in der Labormedizin sowie das Stellen von Überdiagnosen.

 

Zielgruppe

Da medizinische Fachwörter und Hintergründe für den Laien erläutert werden, soll das Buch vor allem den normalen Bürger ansprechen.

 

Inhalt

„Die Diagnosefalle – Wie Gesunde zu Kranken erklärt werden“ thematisiert das Zunehmende Auftreten von Überdiagnosen und deren Folgen. Mit Humor erklärt der Autor in einfachen Worten welche Krankheiten ohne Grund diagnostiziert werden und stützt seine Aussagen auf eigene Erfahrungen in seiner Klinik – Dartmouth-Hitchcock - sowie auf Statistiken. Besonders in der Kritik stehen Vorsorgeuntersuchungen, Normwerte in der Labormedizin sowie Bildgebende Verfahren. Unter Anderem erörtert Welch die Vor- und Nachteile – besonders bezogen auf Nutzen und Risko – von verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen. Da das Buch in sehr einfacher Sprache geschrieben ist und selbst simple Medizinische Details und Untersuchungen für den Laien erklärt werden, ist das Buch auch für Nicht-Mediziner und jeden Fach-Fremden perfekt geeignet. Positiv ist, dass der Autor, obwohl er wirtschaftlich mit seiner Klinik eher davon profitieren würde Vorsorgeuntersuchungen und Überdiagnosen zu befürworten, er eben diese stark kritisiert. Der Autor versucht mit diesem Buch den Leser auch von den Risiken von solchen Vorsorgeuntersuchungen in Kenntnis zu setzen.

 

Preis- Leistungsverhältnis

Das Buch kostet im Handel 19,99 €, was ein gerechtfertigter Preis bei einem gebundenen Buch ist.

 

Fazit

Negativ zu bewerten ist, dass das Buch auf das amerikanische Gesundheitssystem zielt, welches zwar laut Vorwort in diesem Thema dem deutschen gleicht, meiner Meinung nach wäre es dennoch sinnvoller das Buch komplett auf Deutschland und das deutsche Gesundheitssystem zu beziehen mit dem Einbinden von neuen Statistiken. Zudem ist der Amerikaner an sich ein viel größerer Hypochonder als der Deutsche und das macht das Buch zumindest in Amerika zu einem „must have“.

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