Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker?
  • Jötten, Frederik; Lubbadeh, Jens
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  • rororo
Erscheinungstermin: 01.11.2013 EUR [D] 9,99 Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker?

Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker?

Rezension von Maike Heider, 7. Semester in Magdeburg

Kurzbeschreibung

Frederik Jötten und Jens Lubbadeh – die Autoren der Spiegel Online Kolumne „Wir machen uns mal frei“ – beschreiben hier ihre Selbstbeobachtungen der kleinen Alltagsgebrechen des menschlichen Körpers und die zum Teil daraus resultierenden, manchmal skurrilen, lustigen aber auch erschreckenden und bedrückenden Begegnungen mit den Akteuren des deutschen Gesundheitssystems: den Ärzten, Apothekern und sich selbst – den Patienten.  

 

Zielgruppe

Dieses Buch richtet sich an alle, die schon einmal beim Arzt waren oder es zumindest in Erwägung gezogen haben.  

 

Inhalt

Die Autoren beschreiben auf unterhaltsame und kurzweilige Art, was sie an ihren eigenen Körpern beobachten und schildern die daraus zum Teil folgenden Situationen in der Arztpraxis und Apotheke. Dabei decken sie einen sehr weiten Themenbereich ab: Von überzogenem Gesundheitsbewusstsein, oberflächlichen, unfreundlichen Ärzten, Gesundheitsaberglauben, sinnlosem Medikamentenkonsum bis zu Alltagsproblemen wie Pickeln, Durchfall, Schnarchen, Kopfschmerzen und Gelenkknacken. Dinge, die wohl den meisten von uns schon einmal Kopfzerbrechen bereitet haben.  

Der große ‚Makel’ des Buches ist, dass die einzelnen Kolumnen, die separat gelesen sehr unterhaltsam sein mögen, hier durch ihre Aneinanderreihung zu einer schier unendlichen Folge skurriler Erlebnisse werden und schnell übertrieben und an den Haaren herbeigezogen wirken und ermüden. Eindeutig positiv hervorzuheben ist die Einbeziehung eines Expertenkommentars zu vielen Themen. So enden die meisten Kolumnen mit einem kurzen Beitrag eines Spezialisten, der die beleuchtete Problematik dem Laien verständlich kurz erklärt.  

 

Preis-Leistungsverhältnis

Den Preis von 9,99€ halte ich für angemessen.  

 

Fazit

Wie bereits erwähnt, verliert das Buch beim kompletten Lesen schnell den Witz und Unterhaltungswert, den die einzelnen Artikel durchaus haben. Das Buch eignet sich eher zur kurzweiligen Unterhaltung – während einer Straßenbahnfahrt oder einer Sonnenpause am Strand – jedoch weniger als unterhaltsame Abendlektüre. Die einzelnen Geschichten verlieren aneinandergereiht schnell ihren Reiz und sind in einem Onlineformat mit wöchentlichen Kolumnen sicherlich besser aufgehoben.

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