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  • 27.01.2015

Miniumfrage 1.15: Gehst du noch zum Arzt?

 

 

Medizinstudenten diagnostizieren und therapieren sich oft selbst statt zum Arzt zu gehen. Wie handhabst du das? Foto: Fotolia

 

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – da tut’s auch Wick Medi Nait. Schließlich kennt man sich als Medizinstudent ja aus! Spätestens in den klinischen Semestern hat man sich einen gewissen „Grundstock“ an Fachwissen angeeignet. Der praktischen Durchführung von „do it yourself“-Therapiemaßnahmen steht also nicht viel im Weg. Selbst wenn es mal ein rezeptpflichtiges Medikament sein soll, findet sich bestimmt im Familien- oder Freundeskreis ein Arzt, der Verständnis für die prekäre Lage hat und bei der Abgabe an den Nachwuchs-Kollegen mal ein Auge zudrückt. Da kommt es mitunter schon mal vor, dass der Gynäkologe Antibiotika gegen Tonsillitis und der Orthopäde das Ritalin für den Prüfungsstress verschreibt.

 

In der Schweiz braucht es nicht mal gute Kontakte: hier kann man durch Vorlage des Studentenausweises in der Apotheke verschreibungspflichtige Medikamente beziehen. Getreu dem Motto: Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Wikipedia oder Ihren Kommilitonen.

 

Doch reicht das Halbwissen eines Medizinstudenten wirklich aus, um zuverlässig selbst zu diagnostizieren und eine effiziente und vor allem auch die richtige Therapie einzuleiten? Was, wenn es mal was „Ernstes“ ist und die Differentialdiagnose unklar? Scheut man dann immer noch den Gang zum Arzt?

 

Wir wollen wissen: Was machst du, wenn es dich erwischt hat? Vertraust du auf dein Herold’sches Halbwissen und die heimische Hausapotheke oder lässt du deine Diagnose sicherheitshalber vom approbierten Kollegen überprüfen, bevor du zur Tat schreitest? Mach mit bei unserer Miniumfrage!

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