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  • Tanja Jähnig
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  • 01.01.2000

Medizin von A bis Z - Buchstabe B

Bafög

Es ist nicht immer leicht das Studium zu finanzieren. Unter die Arme greifen kann euch dabei das "Bundesausbildungsförderungsgesetz": das ist ein zinsloser Kredit, den man nach dem Studium meist nur zu fünfzig Prozent zurückzahlen muss. Die Höhe der finanziellen Hilfe ist dabei insbesondere vom Gehalt der Eltern abhängig. Genau ausrechnen kann man sich die mögliche Unterstützung unter www.bafoeg-rechner.de. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten sind Stipendien, Nebenjobs oder ein Bildungskredit. Dieser kann Schülern oder Studenten gewährt werden, die entweder keinen Anspruch auf BAföG haben, oder aber besonders hohe Studienausgaben beispielsweise für Praktika oder Auslandsaufenthalte haben. Der Bildungskredit kann mit dem BAföG auch kombiniert werden. Genaue Informationen gibt es unter www.bildungskredit.de.

 

Biochemie

Die Biochemie ist eines der drei großen Fächer der Vorklinik. Man wiederholt nicht nur Grundlagen der Chemie, sondern taucht auch ganz ein in die biochemischen Kreisläufe von Atmungskette über Citratzyklus bis zur Proteinbiosynthese. Wenn man nicht gleich alles versteht, ist es hilfreich, sich mit anderen Kommilitonen zusammenzusetzen oder sich ein gutes Repetitorium zu suchen. Vielleicht mag es für manche ein Trost sein, dass man in der Klinik nur noch wenig mit den biochemischen Details konfrontiert wird, da kommt es dann auf die großen Zusammenhänge an.

 

Blutabnahme

Spätestens wenn man seine Famulaturen im Krankenhaus oder das PJ absolviert, mutiert man zum "Blutsauger". Für viele Studenten sind die ersten Blutabnahmen jedoch ein Grund für regelmäßige Schweißausbrüche. Aber keine Sorge: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Und mit jeder - auch nicht erfolgreichen - Blutabnahme wird man besser. Jedoch darf man sich im Krankenhaus nicht nur zum Blutabnehmer degradieren lassen. Einen Vormittag lang "Zapfen" ist ok, dann sollte man aber auch eine Gegenleistung in Form von Bedsideteaching verlangen.

 

Bücher

Da für die meisten Fächer die Vorlesungsskripte nicht ausreichen, muss man zum Nachlesen und Lernen häufig noch ein Buch zu Rate ziehen. Doch nicht alle Bücher sind in den Bibliotheken vorrätig, meist sind sie besonders zu Prüfungszeiten verliehen. Daher lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Buches, zumindest für die größeren Fächer wie Anatomie, Innere und Chirurgie. Im eigenen Buch kann man dann auch nach Herzenslust markieren und eine innige Beziehung dazu aufbauen.

 

Bücherwurm

Zum Bücherwurm sollte man trotz des vielen Lernstoffs nicht mutieren. Wer einigermaßen kontinuierlich lernt, der wird sich auch Freiräume schaffen können. Es wäre doch zu schade, wenn man sechs Jahre lang in einer Unistadt studiert hat und dann weder Sehenswürdigkeiten, Einkaufsstraße und Nachtleben erlebt hätte. Das gehört zum Studentenleben einfach dazu.

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